„Palaver auf Paletten“: habermann hoch zwei gmbh startet „European Warehouse Slam“

Talentförderung, Weiterbildung und ein innovatives Eventkonzept

Dormagen, 21. April 2016.
Ein Industrieregal als Bühne, gestapelte Paletten als Aktionsraum und selbst bedruckte und veredelte Bierbänke für die Zuhörer – das war der Rahmen des 1. European Warehouse Slam. In Anlehnung an die bekannten Poetry Slams, bei denen Dichter und Philosophen selbstgeschriebene Texte einem als Jury fungierenden Publikum präsentieren, hat die habermann hoch zwei gmbh nun ein eigenes Konzept gestartet. Bis zu fünf Redner aus ganz Europa dürfen sich im Lager des Dormagener Werbemittelhändlers präsentieren. Zuhörer und zugleich kritische Jury sind Kunden, Mitarbeiter, Repräsentanten anderer Unternehmen und geladene Gäste. Sie dürfen anschließend den Vortragenden Feedback geben. Der European Warehouse Slam soll vor allem Nachwuchsrednern eine Chance bieten, ihre rhetorische und inhaltliche Performance zu verbessern. Geplant ist, das Konzept des Rednerwettstreits in Dormagen als Reihe zu etablieren und es eventuell sogar bundesweit auszuweiten.

„Es ist eine einmalige und besonders innovative Form, die eigenen Kunden zu binden und zu begeistern, Mitarbeiter zu schulen und Nachwuchstalente zu fördern“, erklärt Hendrik Habermann, Geschäftsführer der habermann hoch zwei gmbh und selbst professioneller Vortragsredner. Mit einfachsten Mitteln, die fast jedem Unternehmen zur Verfügung stehen, könne so beste Unterhaltung und persönliches Wachstum geboten werden – als Talentschmiede für angehende Bühnenprofis und eben die eigenen Mitarbeiter, die natürlich von den vielen unterschiedlichen Themen der Redner profitieren. „Fast jedes Unternehmen verfügt über Lager- oder Arbeitsräume, Paletten und Veranstaltungstechnik “, so Habermann. Der Warehouse Slam sei quasi aus Bordmitteln zu stemmen und verursache wenig Aufwand bei großer Wirkung. Beim 1. European Warehouse Slam wurde sogar auf Beamer und Präsentationstechnik verzichtet. „Wir möchten Menschen sehen und hören und keinen Wettbewerb der Power-Point-Charts“, verdeutlicht Habermann.

Mehr als 40 Gäste waren bei der Premiere dabei und zeigten sich sowohl begeistert als auch engagiert. „Wir haben viel mitgenommen“, erklärten gleich mehrere Teilnehmer. Auch die Redner waren begeistert: „Wir haben ein ehrliches Feedback mit vielen Verbesserungspotentialen für weitere Auftritte erhalten“, freuten sie sich. Bewertet wurden die fünf Redner in den Kategorien Argumentation, Unterhaltungswert, Bühnen-Performance und Emotionalität. „Das sind die wichtigsten Faktoren für Menschen, die Wissen auf kleinen und großen Bühnen weitergeben möchten“, so das einhellige Fazit.

Einer der Redner war Hendrik Habermann selbst. Sein Thema: Selbstbestimmung. Der Vater von Drillingen und einer schwerstmehrfach behinderten Tochter hat eindrucksvoll aufgezeigt, wie sich Manager selbst behindern, sich oft auf falsche Themen fokussieren, zurückblicken statt nach vorn und so die eigenen Potenziale verschenken, sich und andere also selbstbehindern. „Ich habe auch durch meine Tochter gelernt, was Glück bedeutet und wie wichtig der Augenblick ist“, schildert der Unternehmer. Auch wegen dieser sehr persönlichen Erfahrungen möchte er sich und anderen immer wieder neue Chancen bieten und ganz neue Wege in Sachen Selbstverwirklichung gehen. „Deswegen haben wir auch den Warehouse Slam ins Leben gerufen.“

Unter dem Motto „Palaver auf Paletten“ präsentierten sich neben Hendrik Habermann auch Heike Loosen, Ulrich Ross, Jochen Gnoyke und Gero Teufert. In jeweils 10-minüten Vorträgen sprachen sie über die Themen Gehirntraining. Grenzerfahrungen, Ziele, Projektmanagement und Erfolg.

„Wir möchten das Konzept unbedingt fortführen“, so Hendrik Habermann abschließend. Für die weiteren geplanten Warehouse Slams sucht die habermann hoch zwei gmbh noch Partner aus der Wirtschaft und aus der Redner- und Weiterbildungsszene. Auch lädt das Unternehmen dazu ein, die Idee nachzuahmen. „Als Experten für Marketing und Verkauf sehen wir natürlich auch die Außenwirkung des Konzepts.“ Der European Warehouse Slam sei ein Win-Win-Win-Konzept für die Redner, die Zuhörer und das gastgebende Unternehmen.
Weitere Informationen über die Habermann-Gruppe, die habermann hoch zwei gmbh sowie den European Warehouse Slam gibt es unter www.habermann.info.

Krisen Selfmanagement – Wie wir durch Krisen wachsen können

Ständig fokussiert durchs Leben zu gehen ist Beileibe nicht einfach. Zumal unser Gehirn uns laufend mit neuen Informationen füttert, die wir verarbeiten sollen. Das kann kräftezehrend und anstrengend sein. Das liegt aber nicht nur an der zunehmenden Komplexität, dem steigendem Tempo oder den vielen Erwartungen an uns. Viel mehr liegt es an den eigenen Gedanken, Erwartungen und Bewertungen. Wenn wir unserem Gehirn dabei immer wieder neue Impulse der Aufmerksamkeit für einen besseren Umgang geben, läuft es im (Arbeits-) Alltag spürbar einfacher.

Krisen sind ein Naturgesetz
Das Leben verläuft nicht wie eine Gerade, sondern wie eine Achterbahn – auf und ab. Das ist ein Naturgesetz und lässt sich nicht ändern. Es ist vielmehr so, dass wenn es immer aufwärts ginge, wir uns daran gewöhnen würden und uns nicht mehr darüber erfreuen könnten. Wir brauchen also Krisen um das zu schätzen was wir haben. Sie machen das Leben lebenswert.
Wenn wir aus den Krisen lernen, wachsen wir an Erfahrungen und Erkenntnissen. Auch wenn es uns ärgert.

Wie wir aus Krisen, Konflikten und Problemen lernen können
Manchmal machen wir einen harten Schnitt und versuchen Konflikten mit einer neuer Arbeitsstelle, neuem Trainer oder neuem Partner aus dem Weg zu gehen. Das geht nicht lange gut, da die gleichen Konflikte und Probleme bald wieder auftauchen. Der Grund dafür: Der Ursprung der meisten Schwierigkeiten liegt in unserem Kopf, und wir können daher nicht vor ihnen weglaufen. Wir können jedoch den Ursprung suchen, warum wir immer wieder vor den gleichen Problemen stehen, und daran arbeiten. Das ist vermutlich eines der grössten Abenteuer unseres Lebens.

Den ersten Schritt machen wir in dem wir den Fokus unserer Aufmerksamkeit verändern und die Konflikte, Anstrengungen und Probleme als Chance für persönliche Entwicklung betrachten. Warum finde ich mich immer wieder in der gleichen Situation wieder? Muss ich es wirklich perfekt machen, oder versuche ich eine schwache Seite an mir zu verstecken? Wann hab ich gelernt mich so zu verhalten? Und wofür habe ich das gelernt? Bin ich mit den Auswirkungen meines Verhaltens zufrieden oder will ich etwas anderes? Wie müsste ich mich verhalten, dass es die gewünschte Wirkung hat?

Damit wir wachsen können, müssen wir die Ursache der Krisen, Konflikte und Probleme an den Wurzeln packen und wissen, wohin wir wachsen wollen. Wir arbeiten an den limitierenden Glaubenssätzen und Ängsten, und schaffen so die Voraussetzungen dafür, dass sich Probleme und Konflikte nicht mehr wiederholen. Oder das sich zumindest eine neue Wahlmöglichkeit persönlichen Verhaltens etablieren kann.

Psychologische Gesetze
Damit wir weiter wachsen können wäre es gut, die Friedensstörer unseres Lebens willkommen heissen. Und wer kennt sie nicht, jene, die einen zur Weissglut bringen, den Blutdruck steigen lassen und einem immer wieder ungefragt Fehler aufzeigen. Durch sie können wir viel über uns erfahren. Sei es Partner, Kunden, Familienmitglieder oder Freunde. Denn sie zeigen uns zwei Dinge an uns auf:

Eigenschaften, die wir an uns ablehnen, verbergen oder verleugnen, oder Eigenschaften, die wir gerne hätten.
In der Psychologie wird dies mit Resonanzgesetzen erklärt. Mit anderen Worten: jemand kann etwas in uns in Schwingung bringen, wenn es vorhanden ist. Wir können durch sie zwei Sachen über uns lernen: Einerseits Eigenschaften die wir nicht haben und auf die es sich lohnen würde darauf hinzuarbeiten, und andererseits Eigenschaften die wir haben, an denen wir arbeiten könnten.
Für diese Friedensstörer hat jemand den Begriff «Arsch-Engel’s» in die Welt: Zum einen ist ein solcher Mensch, der ständig Knöpfe drückt und einen zur Weissglut bringt ein Arsch, gleichzeitig auch ein Engel: Weil die Aufmerksamkeit auf die Eigenschaften und Mängel fokussiert, mit denen man wachsen kann, wenn man sich mit ihnen auseinander setze.

Ohne Emotionen ist Veränderung schwierig – Verkauf braucht Emotion

Von den Menschen, die gerne andere Ergebnisse oder Umstände haben möchten, schaffen es nur die wenigsten, diesen Zustand zu erreichen. Natürlich gibt es nicht DEN EINEN entscheidenden Grund dafür. Ein wichtiger Aspekt ist aber der, dass Veränderungen immer dann sehr schnell und dauerhaft angegangen werden, wenn Emotionen mit im Spiel sind. Reine Fakten oder rationale Aspekte sind weniger geeignet, um Veränderungen im Verhalten herbeizuführen.

Im Call-Center-Beratungsbrief von Günter Greff wurde mein Artikel in Bezug auf den Telefonverkauf veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen .

Verbindlichkeit ist das, was zählt

Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit 

„Ich schicke Ihnen da mal einmal ein unverbindliches Angebot zu“. Was ist denn bitte schön ein unverbindliches Angebot? Ein Angebot ohne Verbindlichkeit? Sind Preise und Leistungen etwa willkürlich festgelegt? Das Wichtigste am Verkauf ist die Verbindlichkeit. Verkäufer und Kunde müssen sich felsenfest darauf verlassen können, dass alles so eintritt, wie besprochen. Niemand hat heute mehr Zeit und kein Geld für ein „unverbindliches Informationsgespräch in Ihrem Hause“. Nichts gegen Kennenlernen, Informationen austauschen und Netzwerken, zum entsprechenden Zeitpunkt, mit entsprechender Absicht. Aber ein Verkaufsgespräch ist ein Verkaufsgespräch und das muss eine hohe Verbindlichkeit besitzen und am Ende beiden Seiten einen erkennbaren Mehrwert gebracht haben. Auch wenn der Kunde zu Ihnen in das Geschäft kommt, muss er etwas erhalten, was er auf anderem Wege nicht bekommen hätte.

Ein Verkaufsbesuch hat zum Ziel, eine geschäftliche Beziehung aufzubauen, diese zu konkretisieren, abzuschließen oder weiter zu entwickeln. Nicht nur für den Verkäufer, auch für den Kunden.

Wie Sie verbindlich wirken und Verbindlichkeit aufbauen:

– Wenn Sie sich in einer Verkaufssituation befinden, ein Angebot schreiben oder eine Präsentation halten: Achten Sie auf Verbindlichkeit in Ihrer Sprache. Sogenannte „Weichmacher“ und Konjunktive sind die Gegenspieler der Verbindlichkeit. Ein verbindlicher Verkäufer sagt nicht: „Ich würde ihnen da mal ein Angebot erstellen“, sondern: „Ich erstelle gerne ein individuelles Angebot für sie“. Ein zuverlässiger Verkäufer „schaut nicht, ob er da was machen kann“, sondern „kümmert sich gerne darum, wie das zu realisieren ist“. Ein professioneller Verkäufer geht nicht in ein Gespräch, „um sich mal näher kennenzulernen“, sondern um Informationen auszutauschen und am Ende des Gesprächs konkret zu entscheiden, ob und wie es weiter geht. Je verbindlicher der Kontakt von Anfang an, umso mehr Sicherheit bietet der Verkaufsprozess dem Kunden. Schritt für Schritt bis zum Abschluss.

– Geben Sie nicht nur Verbindlichkeit, sondern fordern Sie dieses auch. Im Verkauf gibt es keine Garantie, dass der Kunde im entscheidenden Moment unterschreibt oder „Ja“ sagt. Aus diesem Grund müssen Verkäufer alles tun, um die Verbindlichkeit vom ersten Kontakt an herzustellen und durch den gesamten Verkaufsprozess führen. Dies ist vor allem für Verkäufer wichtig, die nicht im Erstkontakt verkaufen, sonder einen längeren Verkaufsprozess mit dem Kunden durchlaufen. Überlegen Sie gut, wie Sie reagieren, wenn der Kunde an einer bestimmten Stelle seine Zusagen nicht einhält, bzw. unverbindlich vorgeht. Es könnte sein, dass dies – rückblickend – der Moment war, an dem der Kunde anfing, zu zweifeln. Legen Sie in Ihrem Verkaufsprozess die Stationen fest, wo verbindliche Zusagen oder Aktivitäten des Kunden für Sie absolut erfolgskritisch sind.

Eine verbindliche Vorgehensweise auf beiden Seiten bringt die besten und schnellsten Ergebnisse. Sie sorgt dafür, dass Risiken minimiert und der Erfolg maximiert werden. Verbindliche Verkäufer haben auch meist verbindliche Kunden. Warum wohl?