Mensch ärgere dich nicht

November 2016 / Online Ausgabe
„Mensch ärgere dich nicht“
Ärger fühlt sich nicht schön an und ist zudem der Gesundheit nicht förderlich. Dennoch scheint er für viele ein fester Bestandteil der täglichen Arbeitserfahrung zu sein.

Wie viel Auslauf braucht ein Mensch

Waiblinger Kreiszeitung – Printausgabe
Gesundheitsexpertin Susanne Wendel auf IKK-Einladung im Büze / Betriebliches Gesundheitsmanagement immer wichtiger.

Führungsintelligenz – Gesundheit wird zur Chefsache

23. November 2016.
Gesundheit wird zukünftig als Produktivitätsfaktor innerhalb von Unternehmen betrachtet werden. Es wird auch ein Messfaktor im direkten Mitbewerb sein. Dieses wird weitreichenden Auswirkungen für das Verständnis von nachhaltiger Leistung und die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Management voraussetzen. Neue Führungsinstrument wie zum Beispiel eine Gesundheitsbewusste Führungsmethode (GBFM) müssen etabliert und als Leitidee für die Weiterentwicklung von betrieblichem Gesundheitsmanagement dargestellt und verankert werden. Nur so ist ein nachhaltiger für Unternehmen und Mitarbeiter sinnvoller Umgang mit den Bereichen „Persönliches Leistungsmanagement“, „Gesundheitsfokussierte Mitarbeiterführung“ und „Gesundheitsbasierte Organisationsentwicklung“ sicherzustellen.

Volkswirte warnen daher auch von der sechsten „Wachstumswelle“, die erstmals von dem Wirtschaftswissenschaftler Leo A. Nefiodow (2006) als sechster Kontratieff benannt wurde. Nach den Wachstumsschüben durch Automatisierung und Informationstechnik rückt jetzt als aktuell wirksamer Wachstumsfaktor „Psychosoziale Gesundheit und Kompetenz“ und damit das „System Mensch“ zentral in den Mittelpunkt des Wirtschaftens. Leider schlägt sich der sechste Kontratieff eher im Negativen nieder, leider durch deutliche Zunahmen psychischer Erkrankungen als Grund für Zeiten von Arbeitsunfähigkeit und vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben, mit den dazugehörigen Folgekosten für das einzelne Unternehmen sowie auch insgesamt für die Volkswirtschaft und die Gesellschaft.

Burnout 6.0 – Die Entwicklung einer Burnout Kultur

Das Phänomen Burnout, heute in aller Munde, keine Zeitschrift, kein Fernseh- oder Radiosender der nicht darüber berichtet, wurde ursprünglich bei helfenden Berufen wie zum Beispiel bei Krankenschwestern, Ärzten oder Psychologen beobachtet. Etwas später kamen dann auch die Leistungsträgern im wirtschaftlichen Bereich, wie Führungskräften, Selbstständigen und Unternehmer hinzu. Katholische Priester folgten an dritter Stelle. Vereinfacht gesagt handelt es sich beim Burnout-Syndrom um eine zunehmende Überlastung durch Arbeit aus einer einseitigen „Übermotivation“ heraus. Diese betroffenen Menschen überfordern dann in ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit und Energie sich zunehmend mehr und mehr. Unbemerkt leiten sie einen sozialen Rückzug ein, Desinteresse an Kontakten entsteht, geraten mehr und mehr in die Erschöpfungsspirale und Erkranken psychisch und psychosomatisch.

Interessanterweise ist mittlerweile eine sehr viel größere Gruppe der in ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit bedrohten Menschen in Unternehmen, Verwaltungen oder Organisationen, sei es im Management oder auf der Ebene der Sachbearbeiter, nicht durch diese Art von „Übermotivation“ gefährdet.

Die letztendlich krank machenden Einflüsse kommen hier aus den Organisationen des Unternehmens oder der Verwaltungen selbst und nicht aus der „falschen Einstellung“ des einzelnen Arbeitnehmers. Permanente Erreichbarkeit durch mobile Kommunikation und Infrastruktur, zunehmender Leistungsdruck, zunehmendes Tempo der Reorganisationen und zunehmend virtuelle Arbeitsbeziehungen greifen immer tiefer in die Lebenssituation des Einzelnen ein. Der Arbeitnehmer hat in der Regel keinen geregelten Feierabend mehr, er hat auch das Gefühl, dass er nie genug arbeitet, wird zu wenig gelobt und auch hat er durch stetige Wechsel im Management keine vertraute Ansprechperson mehr. Der Arbeitnehmer hat Angst. Dadurch werden zusätzlich die Phasen der notwendigen Regeneration gestört. All dies führt den Arbeitnehmer weiter zu einem zunehmenden Kontrollverlust. Diese Arbeitnehmer brauchen aber eine Erfolgsbestätigung der eigenen Wirksamkeit. Sie wollen wissen, für was Sie im Unternehmen eingesetzt werden und wo Sie Mehrwert leisten können. Hier wird extrem deutlich, welchen großen Einfluss die Führungskräfte, die institutionellen Bedingungen, die Unternehmen selbst und die Organisationen besitzen, um eine gesunde Leistungsfähigkeit der Führungskräfte und Angestellten zu erzielen. Diesen Einfluss gilt es dringend positiv zu nutzen! Daher Gesundheitsbewusstes Führen (DBFM) ist so einfach, die Führungskraft oder der Unternehmer muss sich nur trauen. Der Erfolg ist bereits programmiert.

Gesundheit – Das System Mensch

Die Frage, die sich letztendlich jede Führungskraft, egal in welcher Hierarchiestufe, stellen muss ist, wie können die Unternehmen aber auch ich selbst diese Burnout-Kultur überwinden? Burnout lässt sich als ein nachhaltiges massives „Aus-der-Balance-Sein“ des sich normalerweise selbstregulierenden „Systems Mensch“ verstehen. Denn dieses „System Mensch“ ist grundsätzlich gesund, wenn es nachhaltig in der Balance ist. Ist er ausgeglichen im Beruf und auch Privat, dann kann er nachhaltig enorme Leistung erbringen.

Bis heute sind es die Führungskräfte gewohnt, nur in den Kategorien Gesundheit und Krankheit zu denken. In Zukunft wird aber der Zusammenhang von Gesundheit und Leistung betrachtet werden. Daraus resultierende Potenziale sind zu erkennen und ein Nutzen für sich selbst und auch für das Unternehmen ist zu ziehen. Gesundheit heißt in dieser zukünftigen Betrachtungsweise, das System Mensch ist in Balance. Diese ist die Voraussetzung für nachhaltige Leistung und der positive Gegenpol zum „Burnout. Nachhaltige Gesundheit zu identifizieren und weiter zu entwickeln sind künftige Führungsaufgaben. Die Qualität der Führungskraft entscheidet künftig ob die Produktivitätsziele effektiv erreicht werden. Das Erleben der „sechsten Welle“, also Gesundheit endlich im positiven Sinne zu nutzen, wird über den nächste Jahresbericht entscheiden.

Paradigmenwechsel im Managementansatz

Das Zusammenspiel von Leistung und Gesundheit ist in den bisherigen Managementansätzen nicht etabliert. In den bisherigen Ansätzen geht es hauptsächlich nur um das kurzfristige maximale „Abgreifen“ von Leistung und Gewinn. Eine Integration von Leistungsfähigkeit und der Gesundheit eines Einzelnen, wäre dabei eher rein zufällig. Wann der Einzelne letztendlich mit seiner Aufgabe überfordert ist, wird erst bemerkt, wenn die Leistungsfähigkeit und Produktivität sinkt, also im übertragenen Sinne auf ein Auto reflektiert, wenn der Motor anfängt zu stottern oder gar nach gewisser Zeit im Extremfall stehen bleibt. Liebe Manager, den Motor eines Fahrzeuges muss man regelmäßig warten, man wechselt regelmäßig das Öl aus, man überprüft die Ventile. Nur so bringt das Fahrzeug über lange Sicht Fahrfreude und hält die versprochenen Kilometer. Tun Sie das auch bei Ihren Mitarbeitern? Warten Sie diese? Sie lassen den Motor Ihres Fahrzeuges ja auch nicht über einen längeren Zeitraum im roten Bereich drehen.

Heute wird leider der Vorsorge- oder Präventivansatz im Management nur bei Maschinen angewendet. In jedem Maschinenbau- oder auch betriebswirtschaftlichen Studium wird den Studenten beigebracht, dass es immer kostengünstiger ist, eine Maschine zu warten als diese später zu reparieren. Dieses in der Regel im Verhältnis 1:10, heißt, für jeden Euro den ich die Wartung einer Maschine investiere, spare ich 10 Euro Reparaturkosten.

Daher ist eine Abkehr vom sogenannten „Reparaturansatz“ im Managementverständnis nicht nur unbedingt notwendig, sondern diese Abwehr ist zudem als eine notwendige Weiterentwicklung oder Investition zu betrachten. Einzelne Führungskräfte haben zwischenzeitlich erkannt und versuchen gesundheitsintegrierte Führung in Ihren Unternehmen einzuführen. Ihnen sein mein Dank. Leider aber oft nur mit schwachem oder sehr schleppenden Erfolg. Größter Hemmschuh sind dabei die anderen Managementkollegen, welche nicht das Rückgrat haben, der einen Führungskraft zu Seite zu stehen, um gemeinsame Verbesserungen zu erreichen. Nein, diese Manager stellen sich massive gegen eine Veränderung. Eine Veränderung heißt immer, sich aus dem Gefühl der Sicherheit zu entfernen und neue Wege zu gehen. Dazu sind aber diese Manager (nicht alle) zu feige oder auch zu bequem.

Daher wird deutlich, warum die bisherigen Managementansätzen, welche die Integration von Gesundheit und Leistung betreffen, weder für das Management oder die Mitarbeiter noch für die Unternehmen und Organisationen zur Zeit produktiv oder sinnvoll sind. Der notwendige Paradigmenwechsel in Zukunft muss heißen: Weg vom Kriterium „kurzfristiges maximales Abgreifen“ hin zum Kriterium „nachhaltige Leistung durch Gesundheit“. Gesunde Mitarbeiter, Führungskräfte und auch Unternehmer leisten einfach mehr.

Ferner werden sich Unternehmen aufgrund der demographischen Entwicklung einem weiteren gefährlichen Gesichtspunkt stellen müssen. Das Angebot an qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte wird zukünftig deutlich knapper. Es stehen nicht mehr genug Spezialisten und Experten zur Verfügung. Gerade der Mittelstand hat heute schon in der ganzen Region DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) erhebliche Schwierigkeiten geeignetes und qualifiziertes Personal zu finden. Daher kann ein ausgebrannter Mitarbeiter nicht ohne weiteres ersetzt werden. Bei der Neurekrutierung werden Unternehmen zunehmend in Konkurrenz miteinander stehen. Das Image des Unternehmens oder der Organisation am entsprechenden Arbeitsmarkt wird hier zunehmend den Ausschlag geben, den Wettbewerb um qualifizierte Kandidaten zu gewinnen.

Unternehmen, denen der Ruf anhaftet, ihre Mitarbeiter über kurz oder lang auszubrennen, werden verlieren. Welche Führungskraft möchte schon für ein Unternehmen arbeiten, wo sich nachweislich alle Freunde voneinander abwenden, weil die Firma in der Sie arbeiten einen schlechten Ruf hat. Früher haben die Großen die Kleinen gefressen, heute fressen die Schnellen die Langsamen, doch morgen da fressen die Gesunden die Kranken. Was nützt Ihnen das beste Produkt, die beste Idee oder der beste Absatzmarkt, wenn Ihr Unternehmen nur noch kranke Führungskräfte und Angestellte beschäftigt.

Andererseits werden Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil haben, die sich nachhaltig um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter kümmern. Tue Gutes und berichte darüber. Teilen Sie Ihren Kunden mit, dass gerade in Ihrem Unternehmen das Thema Gesundheit extrem großgeschrieben wird. Die Kunden werden Sie lieben und übrigens, Kundenzufriedenheit fängt bei Mitarbeiterzufriedenheit an. Die Ausrichtung hin zur gesundheitsbewussten Führungsmethode (GbFM) ist somit die zukunftsichernste Investition. Gesundheit ist Chefsache.

Quelle: Chefsache Gesundheit – Der Führungsratgeber fürs 21. Jahrhundert

Al-Omary Medien-Management & Consulting Group vertraut Drei Elemente in Sachen Personal Branding

Strategie, PR und Business Development made in Siegen – Video, Foto und Social-Media-Kampagnen made in Bochum

Siegen/ Bochum, 04. November 2016.
Die Kommunikationsagentur Drei Elemente aus Bochum wird zukünftig exklusiver Partner der Siegener Al-Omary Medien-Management & Consulting (MMC) Group. Die Al-Omary MMC Group gehört seit mehreren Jahren in den Kreis der führenden Anbieter rund um die Themen Personenmarketing, Personal Branding, Eigen-PR und Selbstinszenierung. Das Unternehmen betreut vor allem Business-Trainer, Buchautoren, Vortragsredner und Experten, aber auch Freiberufler, Solo-Selbständige, Politiker und Funktionsträger von Vereinen und Verbänden. Die Bereiche, die nicht unmittelbar im Fokus der medialen Kommunikation liegen wie etwa PR, gibt die Al-Omary MMC Group ab sofort exklusiv an Drei Elemente weiter.

„Wir möchten unsere bisherige Partnerschaft weiter ausbauen“, erklären Falk S. Al-Omary, Inhaber der in Siegen ansässigen Al-Omary MMC Group und Dietmar Bramsel, Geschäftsführer der Bochumer Drei Elemente GmbH gemeinsam. Falk S. Al-Omary betreut seine Auftraggeber rund um die Positionierung, im Rahmen der Strategie, bei allen Belangen der medialen Inszenierung und der PR sowie bei der Entwicklung von Produkten, Eventformaten und neuen Geschäftsfeldern. Zudem unterstützt er beim Publizieren von Büchern und anderen Know-how-Trägern sowie beim strategischen Kontaktmanagement in Richtung Redner- und Eventagenturen und zu Fach- und Branchenverbänden. „Hierauf möchte ich mich gerne konzentrieren“, so Falk. S Al-Omary, der auch als „der Namenmacher“ bekannt ist.

Zu einer modernen Personenmarke gehören aber viele weitere Aspekte: Image-Videos, Fotos, Filmprojekte, Podcasts, virale Kampagnen in sozialen Netzwerken, Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung, komplexe Web-Entwicklungen und Apps sind hier nur einige Beispiele. „Alle diese Tätigkeitsfelder sollen zukünftig von Drei Elemente übernommen werden“, so Al-Omary. In der Kombination beider Unternehmen werde man neue Maßstäbe setzen und das umfassendste Angebot am Markt anbieten und platzieren, das es im Bereich Personal Branding derzeit gibt.

Im Gegenzug wird die Al-Omary MMC Group ihre PR-Leistungen den Kunden der Drei Elemente GmbH zur Verfügung stellen, die ihrerseits bereits einige Künstler. Sportler und Prominente werblich unterstützt. „Die Auftraggeber beider Unternehmen werden profitieren und sich auf ein noch umfassenderes Angebotsportfolio sowie auf einen intensiveren Service verlassen können“, so Al-Omary und Bramsel. Beide sehen im Personen-Marketing und im Personal Branding einen Wachstumsmarkt. Und beide haben ganz spezifische Kenntnisse, die sich optimal ergänzen. Das Ziel: Strategie, PR und Business Development made in Siegen – Video, Foto, Apps und Social-Media-Kampagnen made in Bochum

Weitere Informationen gibt es unter www.drei-elemente.com und unter www.al.omary.de.

Hintergrund Drei Elemente GmbH

Die Drei Elemente GmbH ist eine mittelständische, international ausgerichtete Medien- und Kommunikationsagentur mit einer eigenen IT-Abteilung und mit klaren Prinzipien. Das Motto: „Sei ehrlich und fürchte niemanden“ wird konsequent gelebt. Aus diesem Leitsatz leitet sich eine einmalige Beratung ab, die ausschließlich auf die Ziele des Auftraggebers fokussiert und sämtliche Kommunikationsmaßnahmen nur als Werkzeug betrachtet, um dieses Ziel auch wirklich zu erreichen. Drei Elemente ist kompromisslos, wenn es um Fragen der Ethik und der Nachhaltigkeit geht – bei werblichen und kommunikativen Maßnahmen, aber auch in Sachen unternehmerischer Gesellschaftsverantwortung. Drei Elemente wurde im Corporate-Social-Responsibility-Audit mit dem Gold-Siegel ausgezeichnet, bekennt sich zu den zehn Prinzipien des UN Global Compact, wirkt aktiv im deutschen Global Compact Netzwerk mit und unterstützt mehrere renommierte Hilfsorganisationen mit Geld- und Sachleistungen.

Auftraggeber von Drei Elemente sind Konzerne wie Bayer und BMW, Vereine wie der VfL Bochum und Kinderlachen e.V., Prominente wie Matze Knop und Marc Marshall, Institutionen wie das Goethe-Institut, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen, die die besondere Art der Agentur aus dem Herzen des Ruhrgebiets schätzen. Zum umfassenden Leistungsspektrum von Drei Elemente gehören die strategische Markenentwicklung, Corporate Branding, Social-Media-Marketing, Webentwicklungen von Websites mit Content-Management-Systemen, Portallösungen mit Payment-Anbindung, mobile Apps für iOS und Android sowie Online-Applikationen, Video und Foto bis hin zum YouTube-Marketing und 360° Virtual Reality Animationen sowie sämtliche Media-Produktionen für Print, Messe, Merchandising und Werbetechnik.

Drei Elemente berät und begleitet mit seinen rund 20 festen und freien Mitarbeitern umfassend, mit empathischem Gespür für die Bedürfnisse des Auftraggebers, emotionaler und fachlicher Intelligenz sowie mit höchsten Ansprüchen an professionelle Prozesse und Ergebnisse. Drei Elemente macht Kommunikation zum Erlebnis – von der ersten Begegnung an. Drei Elemente hat den Mut zu unpopulären Entscheidungen und gibt ehrliches Feedback ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Denn nur so können die besten Ergebnisse erzielt werden – ehrlich, nachhaltig, fair und gewinnbringend für alle Beteiligten.

Drei Elemente ist kreative Unternehmens- und Marketingberatung, zupackender Agenturumsetzer und Web-Entwickler mit eigener IT-Abteilung in einem. Die Agentur verfügt über besondere Kompetenzen im Online-Marketing, insbesondere beim „Creative Coding“, bei digitalen Verkäufen mit Abos im Netz sowie bei viralen Social-Media-Kampagnen.

Unabhängig vom Beratungs- und Agenturgeschäft fördert Drei Elemente Start-ups aus dem Ruhrgebiet und ganz Deutschland und hat ein eigenes Accelerator-Programm entwickelt, bei dem Gründer für drei bis sechs Monate einen Vollzeit Co-Working-Space innerhalb der Agentur nutzen können, bei ihren medialen Vorhaben sowie kaufmännisch unterstützt werden und von einem eigens entwickelten Coaching-Programm profitieren. Darüber hinaus betreibt Drei Elemente eine eigene Beteiligungsgesellschaft. Die Experten von Drei Elemente bieten zudem regelmäßig Schulungen rund um die Themen Social Media, CSR, Online-Marketing, eCommerce und Start-up-Marketing an.

Weitere Informationen unter www.drei-elemente.com.

Hintergrund Falk S. Al-Omary / Al-Omary MMC Group

Falk S. Al-Omary ist der Experte für Selbstinszenierung, Medienreichweite und Egoselling. In mehr als 20 Jahren in politischen Ämtern und Mandaten und mehr als 50 Funktionen in Verbänden, Organisationen und Unternehmen hat er gelernt, wie strategisches Denken und Handeln in einem komplexen und meist rauen Umfeld funktioniert, wie sich starke Persönlichkeiten an die Spitze kämpfen und dort auch bleiben. Mit diesem Wissen leitet er heute seine eigene Unternehmensgruppe. Er ist Mentor, Marken- und Identitätsentwickler sowie zupackender Markenbotschafter für all diejenigen, die vor allem sich selbst verkaufen, sich mit ihrem Namen und ihrer Expertise durchsetzen und auf ein positives Meinungsklima sowie auf ein ihnen vorauseilendes Renommee angewiesen sind.

Der Autor von „Bescheidenheit zieht Armut an“ und anderen Werken rund um die Themen Marketing, PR und Selbstinszenierung arbeitet für viele prominente Persönlichkeiten sowie für namhafte Unternehmen und Eventveranstalter. Er sorgt dafür, dass Experten höhere Honorare mit ihrem Wissen und Können sowie maßgeschneiderten Produkten erzielen, ohne diese rechtfertigen zu müssen. Dafür spielt er die Klaviatur der Medien: von Print und Online über Radio und TV bis hin zu crossmedialen Kampagnen transportiert er Botschaften, Themen und Meinungen und sorgt so für starke Anziehungskräfte des Marktes.

Der PR-Profi, Wirtschaftsjournalist, Autor, Top 100 Unternehmer, ausgebildete Business-Coach und professionelle Vortragsredner ist zudem gefragter Keynote-Speaker. Seine Vorträge und Workshops sind frech und spritzig, maximal provokant und ein schonungslos ehrlicher Blick hinter die Kulissen der Erfolgreichen.

Weitere Informationen unter www.al-omary.de

MARKETING-URKNALL 09. JANUAR 2007 – EINE NEUE ZEITRECHNUNG BEGINNT …

(Marketing-Lesestoff für das 2. Advents-Wochenende – Lesedauer 10-12 Minuten)

Es ist erstaunlich, große Unternehmen zittern plötzlich vor den kleinen. Geschäftsführer von B2B-orientierten Unternehmen befassen sich mit Endkunden und junge Menschen im Alter von 25 Jahren nehmen sich ein Sabbatjahr. Das Zeitalter des goldenen Handels ist vorbei und Finanzberatungen werden heute nicht mehr in einer Bank getätigt.

Ist diese Entwicklung nun positiv oder negativ? Wie sollen man diese Veränderungen einstufen und woher kommen sie?
Haben Sie sich das manchmal auch schon gefragt?

Veränderungen gab es in unserer Zeit schon viele, doch keine hat so rasant am Geschwindigkeitsrädchen gedreht und Neuerungen eingeleitet wie das Geschehnis vom 09. Januar 2007.

An diesem Tag stellte Steve Jobs erstmalig das IPhone vor:

An was haben Sie gedacht, dass am 09. Januar 2007 geschehen ist?

Mit der Vorstellung des IPhones haben eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten Einzug in den Alltag der Menschen gehalten.

NEUIGKEITEN

  1. Stets einen kleinen Computer dabei – nicht mehr nur Mails, Telefon und Kontakte
  2. Erstmals war eine Innovation von Beginn an auch für den Endkunden/die Allgemeinheit erschwinglich und zugänglich
  3. Der Musikmarkt erhielt noch einmal eine massive Veränderung in der Nutzung und Anwendung des Musik hörens und war damit ein Vorreiter für viele weitere Branchen
  4. Das Internet und seine Möglichkeiten waren an dem Grundgedanken der Community ausgerichtet

Doch wie hat all dies die Welt verändert?

Als der Walkman erfunden wurde, sind Menschen mit Musik auf den Ohren durch die Öffentlichkeit gelaufen. Dazu musste dieses zusätzliche Gerät mitgeführt werden, um ausschließlich Musik abspielen zu können.

Mit dem IPhone hatte von nun an jeder seine Musik immer und überall dabei. Mit dem IPhone hatte von nun an jeder einen leichten Zugang zum Internet und es standen viele Services und Widgets u.a. im Store zur Verfügung, die bis dato ohne Computer keine Einsatzmöglichkeiten hatten.

Mit dem IPhone waren plötzlich auch Telefonkonferenzen, Sprachnachrichten, angebundene Mailsysteme und viele weitere Sprach- und Wortkomponenten möglich – eine neue Form der Community war geboren.

Mit dem IPhone kamen noch weitere Anwendungen hinzu.

Alles in allem viele kleine Gadgets für den Alltag von jedermann …

KEEP IT SIMPLE

Doch die hauptsächliche Veränderung liegt in der Einfachheit alles mit einander neu und vielfältig zu verbinden. Eine Vielzahl an Nutzungen und Anwendungen entstanden, die von da an vom Einsatz der Endkunden parallel in die Unternehmenswelt übergeführt worden ist.

Bis dato war die Unternehmens- und Endkundenwelt strikt getrennt. Der Endkunde hatte keine Einblicke in die internen Abläufe der Unternehmens- und deren Geschäftswelt. Der Endkunde war von den Informationen des Gegenübers vor Ort und auf die mühsame Recherche im Internet oder in der Region abhängig. Zudem war es mühsam verschiedene Informationen zusammenzutragen und zu verarbeiten. Es gab keine einheitliche Orientierung und so wurden oftmals unterschiedliche Kriterien in einem gleichen Kontext gesehen.

Mit der Einführung des IPhones erhielt das Motto „Keep it simple“ plötzlich eine völlig neue Bedeutung. Durch das Multi-Touch ist die Bedienung von Elementen und Abläufe maßgeblich vereinfacht worden. Zudem lassen sich verschiedene Anwendung mit einander verbinden – man denke nur an das Fotografieren und danach den Versand via Mail, MMS oder Messanger zu veranlassen.

Das IPhone hat maßgeblich unser Verhalten im Alltag verändert. Abläufe und Vorgaben, die bislang selbstverständlich waren, existierten nicht mehr. Die Tastatur war verschwunden, ein Touchscreen erkannte stattdessen die Bewegungen des Fingers auf dem Display und deren Felder. Man musste nicht mehr an einem bestimmten Ort sein, um neue Musik kaufen zu können. Man musste nicht mehr am PC sitzen, um das Internet in seinem vollen Umfang nutzen zu können. Von nun an konnte man mit jedem zu jedem Zeitpunkt spontan Kontakt aufnehmen – auf alle erdenklichen Möglichkeiten.

PRAXISBEISPIELE

Wenn Sie sich nun immer noch fragen, wie rechtfertig dies den Titel „Marketing-Urknall 09. Januar 2007 – eine neue Zeitrechnung beginnt”, dann möchte ich Ihnen im Folgenden ein paar Praxisbeispiele vorstellen:

1. In den 1970er Jahren haben wir Briefe geschrieben und vielleicht mal am Sonntag kurz mit dem Wahlscheiben-Telefon unserer 120 km entfernten Freundin zum Geburtstag gratuliert.

Im Jahr 2005 waren es SMS und MMS, Briefe sind fast ganz verschwunden stattdessen haben Mails vom PC Einzug gehalten. Im Business-Kontext sind diese auch über bspw. das Blackberry versendet worden.

Im Jahr 2016 nutzen wir WhatsApp um direkt zu sehen, ob unsere Nachricht, die wir in der U-Bahn an unsere Freundin verschickt haben, just in diesem Moment gelesen wird. Dabei sind Anhänge wie Bilder, PPT-Präsentationen oder andere Formate selbstverständlich möglich.

2. In den 1970er Jahren haben wir ein Fotoapparat mit uns getragen, um in besonderen Momenten ein Bild machen zu können, dass 2 Wochen später im Fotoladen entwickelt abgeholt werden konnte.

Im Jahr 2005 konnten wir schon gute Bilder mit unserem Handy machen. Doch war dann meist der Handyspeicher die Endstation.
Heute – im Jahr 2016 – machen wir immer und überall hochauflösende Fotos, haben sie immer bei uns und können sie in vielfältiger Form einsetzen, weiterleiten, zeigen und nutzen. Die Welt nimmt plötzlich teil am eigenen Leben anhand der Veröffentlichungen von Bildern und Schnappschüssen.

3. In den 1970er Jahren war unser App-Store der Langspiel-Platten-Laden im Ort oder die Videothek um die Ecke oder der Spielwarenhändler in der nächst größeren Stadt. Heute ist dies alles in einem virtuellen Raum auf unserem Smartphone.

4. In den 1970er Jahren waren unsere Abläufe im Alltag an physische Orte gebunden. Der Gang zum Briefkasten um eine Nachricht zu versenden. Die Nutzung des Telefonhäuschens um einen Anruf zu tätigen. Menschen haben sich im Vereinsheim oder auf der Straße zum Reden und Spielen verabredet.
Im Jahr 2016 findet die Unterhaltung eher selten face-to-face statt. Stattdessen kommunizieren wir in digitalen Gruppen und Communities. Wir treffen uns in virtuellen Räumen, um uns auszutauschen, weiterzubilden und Geschäfte zu machen. Wann immer uns danach ist, eine Idee oder einen Gedanken mit jemand anderen zu teilen, tun wir es. Und hierbei achten wir darauf, dass wir uns stets auch ein Schulterklopfen „ein Like“ oder eine Zustimmung „Kommentar oder Teilen“ einholen.
Die Jugend entscheidet im Kollektiv, denn für alles wird eine Gesprächsrunde initiiert. Die WhatsApp-Studenten/-Schüler Gruppe entscheidet heute schnell, welche Wege in einem Projekt gegangen werden und kommuniziert dies auch als Gemeinschaft.

5. In den 1970er Jahren sind wir im Auto mit den Herrentaschen voller Geld, Reisechecks, Pässen und Dokumenten in den Familienurlaub gefahren. Heute befindet sich alles auf unserem SmartPhone.

Und viele weitere Handlungen und typische Verhaltensweise waren existent und alltäglich.

Heute – im Jahr 2016 – sieht es wie folgt aus.

1. Wir sind zu faul physisch am Schalter der Airline einzuchecken. Das machen wir lieber über unsere App bequem von der Couch und speichern die Boardkarte in unserem digitalen Speicher.

2. Wenn wir ein Hotelzimmer benötigen gehen wir auf eine der vielen Vergleichsportale um das tollste Privatzimmer zum günstigsten Preis für berufliche Zwecke zu erhalten und dies auf unserem Smartphone mit hinterlegter Bezahlfunktion und allen Richtlinien der Reisekostenabrechnung.

3. Wenn wir heute ins Auto steigen, spielen die Kinder auf der Rücksitzbank ein digitales Wissensspiel während uns Google Maps den schnellsten Weg mit allen aktuellen Verkehrsmeldungen versorgt. Und ist dann doch mal eine Panne eingetreten, wird uns über OnStar direkt geholfen.

Wir sind nicht mehr alleine. Und wenn wir denn gar keine Lust mehr zum selber fahren haben, werden wir bald nur noch im Auto sitzen und werden chauffiert. Das Fortbewegungsmittel „Automobil“ hat sich zur Mobilitätslösung gewandelt.

4. Der Axel Springer Verlag geht eine Kooperation „News“ mit Samsung ein.

5. Mit dem IPhone ist erstmalig auch ein mobiles Telefongerät von den Mitarbeitern in die Unternehmen getragen worden – und die Unternehmen haben es aufgegriffen. Eine simple Welt der digitalen Anwendung. Blackberry wurde durch den Einsatz, den Möglichkeiten und den Spaß der Arbeitnehmer verdrängt.

6. Vieles ist im Internet transparent geworden – insbesondere Preise. Sonderkonditionen für Geschäftskunden sind teilweise ganz verschwunden oder nur noch bedingt vorhanden. Es gibt unzählige Online-Druckereien, die sich auf Masse spezialisiert haben. Während sich die übrigen Druckereien auf zunehmend hochwertige und besondere Drucke fokussieren. Aufgrund der Transparenz findet eine neue Verteilung statt.

7. Ab dem Frühjahr 2017 wird es dann auch die Mietbox geben, die neue Wege in der Share Economy geht – 24/7 qualitatives Werkzeug für Handwerker und Hobbywerker geht. Sie leihen sich hochprofessionelles Qualitätswerkzeug für Ihr Heimwerker Projekt aus. Dabei ist der Ort des Ausleihens ein stationärer Einzelhandelscontainer nur ohne Verkäufer, Berater und Personal.

FAZIT: Was berechtigt vom Marketing-Urknall des 09. Januar 2007 zu sprechen?

  1. Die Treiber der B2B Welt haben sich verschoben. Mit zunehmender Geschwindigkeit sind diese im B2C zu finden.
  2. Aufgrund der Einfachheit disrupiv auf eine kritische Masse zu stoßen, haben es junge Unternehmen mit innovativen Ideen heute viel leichter – und lernen den Großunternehmen damit das Fürchten. Die Rangordnung verschiebt sich.
  3. Mit der neuen digitalen, örtlichen und zeitlichen Freiheit stehen ganze Bereiche vor einer kompletten Neuausrichtung: Arbeitszeit- und Büromodelle, Verfügbarkeiten und Transparenz, Services und Dienstleistungen, Prozessabläufe und Verknüpfungen, Komponenteneinsatz und deren Mehrwerte.
  4. Share Economy kombiniert den On- und Offline-Bereich.
  5. Die Arbeitsschwerpunkte verändern sich. Standardisierte Abläufe und Prozesse werden autonom automatisiert, während spezifische und komplexe Arbeiten ein höheres Niveau erfordern und erreichen.
  6. Für das Marketing steht nicht mehr der Feature sondern der Gesamtnutzen oder die Erlebniswelt im Vordergrund.

! Es gilt die Mobilität abzubilden und nicht für das Automobil zu werben.

! Es gilt die Einzigartigkeit der Menschen aufzuzeigen und nicht die Antifaltencreme vorzustellen.

! Es gilt die Selbstverständlichkeit der Geschäftsreise darzulegen und nicht die Compliance konforme Abwicklung der Reisekosten aufzuzeigen.

Vom Marketing-Urknall kann daher durchaus vom 09. Januar 2007 gesprochen werden, denn dies sind alles Beispiele für den Anfang der Entwicklungen – und wir sind noch lange nicht am Ende…

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer