ÜBERNAHME DER REGIONALGRUPPENLEITUNG RHEIN-RUHR DES GABAL E.V.

Nach nunmehr zweijähriger Mitgliedschaft übernehme ich zum 01. Februar 2017 die Regionalgruppenleitung Rhein-Ruhr im Gabal e.V.
Gabal steht für „Gesellschaft zur Förderung Angewandter Betriebswirtschaft und Aktivierender Lehr- und Lernmethoden in Hochschule und Praxis e.V.
Der Verein versteht sich als Netzwerk für Coaches, Trainer, Personaler, Geschäftsführer und Führungskräfte, die sich für persönliches Wachstum, für lebenslanges Lernen und für einen breiten Erfahrungsaustausch rund um das Thema Weiterbildung interessieren und aktiv einsetzen.

Der gemeinnützige Verein wurde 1976 gegründet, mit dem Ziel, das Wissen der Hochschulen mit dem der Wirtschaft zu einer gewinnbringenden Synergie zu vereinigen. Aus dem Verein hervorgegangen ist zwischenzeitlich der Gabal Verlag, der heute zu einem der führenden Wirtschaftsverlage im deutschsprachigem Raum zählt. Ein wichtiger Baustein der gemeinsamen Arbeit, sind die Treffen und Veranstaltungen der Regionalgruppen, von denen es derzeit 13 Stück in ganz Deutschland gibt.

In der Regionalgruppe Rhein-Ruhr sind insgesamt vier Veranstaltungen in 2017 geplant. Die genauen Termine, Inhalte und Redner werde ich rechtzeitig hier bekanntgeben. Wer mehr über den Verein und eine Mitgleidschaft erfahren möchte, schaut am besten hier: www.gabal.de

Führungsintelligenz – Fachkräftesicherung und -gewinnung

20. Februar 2017.
Gesundheitsbewusste Führung führt zu einer nachhaltigen und positiven Leistungsspirale und Fachkräftesicherung. Diese neue Führungsmethode stellt sowohl für Mitarbeiter und Führungskräfte als auch für das Unternehmen oder die Organisation eine Win-win-Situation dar. Organisationen punkten durch eine niedrige Krankheits- und Fluktuationsrate, ein positives Marktimage, eine bessere nachhaltige Produktivität und somit schlussendlich durch mehr Gewinn. Mitarbeiter und Führungskräfte werden punkten durch nachhaltige Leistung, kurzfristig umsetzbaren Erfolg, gesteigerte Leistungszufriedenheit, verstärkte Identifikation mit dem Unternehmen und schlussendlich vielleicht sogar auch durch mehr Gehalt und Anerkennung. Um das aber zu erreichen, muss die Gesundheitsbewusste Führungsmethode (GbFM) in drei Dimensionen umgesetzt werden.

Erstens in Bezug auf das persönliche Leistungsmanagement. Hier geht es um die gesundheitsbewusste Selbstführung der Führungskräfte und Mitarbeiter. Die Eigenverantwortung des Einzelnen steht im Sinne einer ganzheitlichen Work-Life-Balance im Mittelpunkt. Dies ist allerdings zugleich auch die schwierigste Aufgabe, denn der innere Schweinehund lässt grüßen. Sie wissen ja, die schwierigste Turnübung ist, sich selbst auf den Arm zu nehmen. Genau das müssen Sie aber tun.

Zweitens in Bezug auf die gesundheitsbewusste Mitarbeiterführung. Diese fängt bei Selbstführung an. Sie können Ihren Mitarbeitern nicht gesundheitsbewusstes Handeln und Arbeiten predigen, wenn Sie selbst bei jeder kleinen und schwierig erscheinenden Situation mit dem Kopf durch die Wand rennen. Das heißt, Sie als Führungskraft müssen immer authentisch bleiben. Als Vergleich möchte ich hier nur manche Ernährungsberater nennen. Sie können kein Ernährungsberater sein, wenn Sie bei einer Körpergröße von 170 cm achtzig, neunzig oder gar über einhundert Kilogramm wiegen. Das wird Ihnen keiner Ihrer Zuhörer abnehmen. Sie können auch nicht ins Wasser springen ohne nass zu werden.

Dagegen werden gesundheitsbewusste Führungskräfte durch ihr authentisches Verhalten die Bedingungen der Mitarbeiter für nachhaltige Leistung positiv beeinflussen. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei unter anderem die soziale Zuwendung, die Anerkennung und Wertschätzung, eine offene Kommunikation und konstruktive Konfliktlösung, aber auch ein Entscheidungsspielraum und teamorientierte Mitbestimmung sowie Fachkräftesicherung. Bei diesen Aufgaben ist es wichtig, dass die Führungskräfte persönlich nicht alleine gelassen werden. Sie brauchen einerseits Hilfe und Unterstützung von ihren eigenen Vorgesetzten, also vom Chefchef und so weiter, und andererseits auch professionelle Hilfe von erfahrenen externen Ratgebern und Coaches. Studien zeigen: Je psychisch gesünder eine Führungskraft ist, desto größer sind ihre Erfolge oder auch anders ausgedrückt, mit weniger Misserfolgen ist zu rechnen.

In diesem Sinne werden psychisch gesunde Führungskräfte auch die Rahmenbedingungen ihrer Mitarbeiter leistungsbewusster gestalten. Letztendlich geht es auch darum, eine Führungspersönlichkeit zu sein und nicht nur ein Vorgesetzter. Führung muss man lernen und Führung funktioniert heute anders. Hierarchie-, Angst- und Machtführung haben ausgesorgt. Der neue Ansatz heißt personenkonzentriertes Führen, bei dem der Mitarbeiter präventiv durch Ehrlichkeit, Loyalität und Vertrauen motiviert wird. Es wird eine Grundhaltung gefördert, welche die Basis für ein leistungsorientiertes, aber gesundheitsbewusstes Arbeitsumfeld bildet, auf der Grundlage von eigener Kongruenz und Akzeptanz sowie Empathie. Und glauben Sie mir, am Anfang werden Ihre Führungs- und Managerkollegen Sie belächeln, vielleicht legen sie Ihnen auch Steine in den Weg. Spätestens wenn Sie zwei Quartale nacheinander Ihre Produktivität gesteigert haben und Ihre Gewinne in den Orbit zielen, will man Ihnen nacheifern. Aller Anfang ist schwer. Sie wissen ja, wenn ich als Landwirt im Herbst Getreide ernten will, muss ich im Frühjahr säen, dazwischen das Feld bestellen, pflegen und wässern. Nur dann habe ich Aussicht auf eine ertragreiche Ernte.

Daraus folgt drittens die gesundheitsbewusste Entwicklung der Organisation. Inzwischen in der Top-Führungsetage angekommen, wird nun die Gesundheitsbewusste Führungsmethode (GbFM) als Erfolgsfaktor in der Unternehmensvision verankert. Jetzt können Sie starten.

Einführung der gesundheitsbewussten Fachkräftesicherung

Die Einführung kann nur unter einem Gesichtspunkt erfolgen, „Top-Down“. Wenn sich die Unternehmensführung nicht verpflichtet, Sie bei dieser Aufgabe zu unterstützen, lassen Sie es sein. Sie werden scheitern. Lapidar werden die Mitarbeiter sagen: „Wenn die da oben nicht mitmachen, warum sollen wir es dann tun?“ Schon sind wir wieder beim Thema Selbstverantwortung. Mitarbeiter werden es nicht tun, wenn ihre Vorgesetzten nicht mitmachen. Daher schauen Sie, dass Sie Ihre Unternehmensführung dafür gewinnen, mehr noch, begeistern können. Gelingt es Ihnen, diese Begeisterung in der Top-Führungsetage zu wecken und auch die Top-Manager dafür zu gewinnen, dann stehen Ihnen alle Türen offen und Sie werden erfolgreich. Wenn nicht, dann haben Sie nur die Möglichkeit, es abteilungsbezogen durchzuführen. Für Ihre Abteilung, unabhängig von den Nachbarabteilungen. Dieser Weg wird steinig und hart, aber aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen: Es lohnt sich. Besondere Wichtigkeit kommt aus gelebter Veränderung.

Tödlich ist es auf alle Fälle, wenn lediglich ein neues Etikett „Gesundheitsgeprüft“ aufgeklebt wird. Leider kenne ich viele, auch große internationale Konzerne, die das machen. Nicht jede Rückenschule, nicht jede Yoga-Stunde ist gesundheitsbewusstes Führen. Aus Alt mach Neu funktioniert hier leider nicht.

Gesundheitsbewusste Führung muss als Erfolgsfaktor im Leitbild des Unternehmens verankert werden. Nun gilt es durch intensive Schulungen der Führungskräfte einen Kulturwandel zu vollbringen. Dass sich das lohnt, hat die London Underground bewiesen. Seit der Einführung von gesundheitsbewusster Führung konnten jährlich die Personalkosten um 455 000 Pfund reduziert werden, ohne einen Mitarbeiter zu entlassen.

Wie das im Einzelnen umgesetzt wird, ist von Unternehmen zu Unternehmen, von Führungskraft zu Führungskraft unterschiedlich. Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Sie müssen den für Sie sichersten und effektivsten Weg suchen. Wichtig aber ist: Das Ziel muss klar definiert sein. Ziele sind immer so zu wählen, dass sie messbar und erreichbar sind, aber was erzähle ich Ihnen, das wissen Sie selbst. Eine besondere Chance für Sie liegt aber auch darin, den Paradigmenwechsel, also hin zur gesundheitsbewussten Führung, in die Führungskräfteausbildung zu integrieren und damit im Selbstverständnis zukünftiger Führungskräfte zu verankern. Einige Firmen haben das bereits getan.

Fachkräftesicherung: Ansporn und Vorteile für Unternehmen

Nach Umfragen der DIHK sehen viele Betriebe im Fachkräftemangel eine gravierende Gefahr für ihre künftige wirtschaftliche Entwicklung. Jede Branche ist mittlerweile davon betroffen, nicht nur die Dienstleistungsbereiche in der Gesundheitswirtschaft wie Ärzte, Psychologen oder Pfleger. Es wird Zeit zu handeln, also packen Sie, die Unternehmer und Führungskräfte, es endlich an. Machen Sie das Beste aus der Situation, um dem Fachkräftemangel und der dadurch zunehmenden Belastung kreativ zu begegnen.

Niemand hindert Sie daran, aktiv nach neuen Absatzmärkten und Arbeitskräften zu suchen, auch nicht im Ausland. Ist es aber nicht besser, durch Fachkräftesicherung das heimische Fachkräftepotenzial zunächst effektiver und gesundheitsbewusster einzusetzen?

Unternehmen müssen sich zukünftig mit vielen Aspekten der Personalpolitik befassen, die früher eher Nischenthemen waren, wie zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch das betriebliche Gesundheitsmanagement. Lange Zeit unbeachtet, heute aber ein wichtiges Einstellungskriterium. Wussten Sie, dass bereits 90 % der mittelständischen Unternehmen flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle anbieten? Dieses Engagement entscheidet immer häufiger darüber („Tue Gutes und berichte darüber“), ob potenzielle Bewerber in ein Unternehmen gehen, dort bleiben und auch nach einer Familienpause wieder zurückkommen. Gerade jetzt, wo die Bundesregierung jeden Betriebs-Kita-Platz massiv finanziell fördert, ist das ein echter Wettbewerbsvorteil. So bekommt jedes Unternehmen, das 10 Betriebs-Kita-Plätze schafft, 96 000 Euro Zuschüsse vom Staat. Dazu kommen noch die freiwilligen Beiträge der Eltern. So kommen locker und leicht 150 0000 bis 200 000 Euro zusammen.

Natürlich können Unternehmen nicht alles alleine stemmen und nicht jedes von den Beschäftigten gewünschte Angebot ist immer machbar. Aber dafür gibt es ja Ratgeber und Experten für das jeweilige Aufgabengebiet. Oft führen auch Kooperationen zum Erfolg in der Fachkräftesicherung. So gibt es diverse Industriegebiete, in denen sich alle dort ansässigen Firmen einen Kindergarten teilen. Warum solche Kooperationen nicht auch in Bezug auf gesundheitsbewusstes Führen eingehen? Der Einsatz wird sich lohnen, die Mitarbeiter fühlen sich gewürdigt, wertgeschätzt, gut aufgehoben und sind motivierter. Sie haben verstanden. Führungsintelligenz ist Chefsache.

Quelle: Chefsache Gesundheit – Der Führungsratgeber fürs 21. Jahrhundert

Routine oder Abenteuer?

Jeden Morgen lassen wir unsere beiden Hunde durch die Terrassentür im Speisezimmer in den Garten. Unser Golden Retriever kennt das nun schon seit elf Jahren so. Aber vor einigen Tagen ließ sich die Tür plötzlich nicht mehr öffnen. Der Mechanismus ist defekt und unser Schlosser konnte nicht gleich vorbeikommen. Das ist im Grunde nicht schlimm, denn es gibt noch weitere Terrassentüren, durch die man in den Garten gelangen kann.

Wir haben also eine andere Tür geöffnet und wollten die Hunde hindurch schicken. Aber sie standen wie versteinert vor der defekten Terrassentür und ließen sich nicht abrufen. Die vielen Jahre der Gewohnheit hatten sie blind gemacht für andere Möglichkeiten.

Das war einerseits belustigend, andererseits beunruhigend. Denn ich glaube nicht, dass unsere Hunde sich da sehr von uns Menschen unterscheiden. Routine macht blind. Sie erzeugt eine scheinbare Selbstverständlichkeit und lässt keine anderen Möglichkeiten mehr zu. Wir werden unflexibel und degenerieren zu Automaten. Ab einem gewissen Punkt ist Routine keine Erleichterung mehr, sondern zerstört Lebendigkeit.

Wir haben immer die Wahl, welchen Weg wir einschlagen wollen. Wir können die vertrauten, gewohnten, allseits bekannten Wege gehen oder wir entscheiden uns für Abenteuer. Etwas Neues probieren, schauen, ob man Gewohntes noch verbessern kann, mit Möglichkeiten spielen. Einmal Messer und Gabel vertauschen, einen anderen Weg zur Arbeit fahren, eine ungewohnte Aufgabe übernehmen, eine andere Art von Gespräch führen… Routine ist nicht wegzudenken aus einem funktionierenden Dasein, aber Neugier und Experimente sollten ebenso einen festen Platz in unserem Alltag haben. Ein bisschen Abenteuer jeden Tag, ein wenig Unberechenbarkeit – das hält uns wach und lebendig, macht den Alltag spannend und lehrreich – und hält uns geschmeidig.

Entdecken Sie den Spaß an der Arbeit

Februar 2017 / Online Ausgabe
Entdecken Sie den Spaß an der Arbeit
Der Feierabend erscheint vielen von uns als der beste Teil des Tages. Für den Job muss man sich motivieren. Wer jedoch clever ist, macht die Arbeit zum Genuss.

 

Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr…

Ich behaupte: „Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr.“

Gehst Du da mit mir mit oder magst Du diesen Gedanken nicht mit mir teilen?

Noch mal – ich behaupte: „Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr.“

Wieviel trägst Du in Deinem imaginären Rucksack auf Deinem Rücken mit Dir herum, was Deiner Vergangenheit angehört? Wieviel belastet Dich davon heute noch? Wie schwer wiegen all die Verletzungen und Enttäuschungen, die Du bisher erlebt hast und die alle noch in Deinem Rucksack sind? Welche Ängste glaubst Du, nicht loslassen zu können und behältst sie stattdessen tief vergraben in Deinem Bündel? Wieviel verletztes Ego und wieviel Ungerechtigkeiten muss Dein Kreuz erdulden und droht früher oder später unter der ganzen Last zusammen zu brechen? Nicht grundlos ist die Volkskrankheit Nummer Eins der Rückenschmerz. Dein Körper ist ein erstklassiger Feedback-Geber darüber, wie es Deiner Seele geht. Leider wird den meisten Menschen ihr körperlicher Schmerz nicht als Hilferuf ihrer Seele bewusst.

Bitte stelle Dir jetzt mal vor, wie es wäre, wenn Du das alles einfach am Wegesrand abstellen könntest und Deinen weiteren Lebensweg befreit von alledem weitergehst. Da ist nichts mehr, was schwer auf Deine Schultern drückt. Kannst Du fühlen, wie befreiend das wäre? Kannst Du wahrnehmen, wie leicht Dich dieser Gedanke macht? Kannst Du erahnen, wie unbeschwert Dein Leben dann für Dich sein kann – im wahrsten Sinne des Wortes?

Wenn Du die Idee, alles Belastende und all das, was aus Deiner Vergangenheit schwer wiegt, einfach beiseite stellen zu können, geil findest, dann folge mir weiter bei meinem kleinen Gedankenspiel.

Ich behaupte also: „Deine Vergangenheit gibt es nicht mehr.“

Deine Vergangenheit besteht nur noch aus Deinen Gedanken an Vergangenes. Deine Vergangenheit kann nur noch existieren, weil Du an sie denkst – in Deinem Gehirn und auch in Deinem Körpergedächtnis. Würdest Du ab sofort jegliche Gedanken, die mit Deiner Vergangenheit zu tun haben, nicht mehr denken, würde Deine Vergangenheit nicht mehr existieren. Verstehst Du diesen Dreh?

Manche Teile Deiner Vergangenheit belasten Dich – und Du bist derjenige, der diese am Leben hält. Wirklich real existiert einzig und allein immer nur der jetzige Moment. Nur das JETZT ist in diesem Augenblick wirklich da für Dich. Alles andere, die Vergangenheit und auch die Zukunft, gibt es nicht real existent in diesem Moment. Diese gibt es nur, weil Du sie Dir DENKST.

Wie schön wäre es jetzt, wenn Du Deine Gedanken unter Deiner Kontrolle hättest? Hast Du leider nicht.

Wie schön wäre es jetzt, wenn Du nur noch das denken würdest, was Dir gut tut und was Du denken möchtest? Tust Du leider nicht.

Wir Menschen sind auf unseren Verstand so stolz. Wir glauben, ständig bewusste und vernünftige Entscheidungen zu treffen. So ist es nicht. Alle wirklich großen Ideen, die die Menschheit sinnvoll und gesund weitergebracht haben, sind in ihren ursprünglichen Visionen ihren Entdeckern aus einer unbewussten, höheren Ebene geschenkt worden. Für deren Umsetzung wurde dann der Verstand benötigt, mit Sicherheit, doch die Ideen an sich kamen immer aus einer Intuition, aus einer Eingebung heraus.

Dein heutiges Denken ist zu über 95% das Ergebnis all Deiner Erlebnisse und Erfahrungen, die Du jemals in Deinem bisherigen Leben erlebt und gemacht hast – und immer noch mit Dir rumschleppst. Das ist es, was ich meine, wenn ich sage, dass Du nicht denkst, was Du wirklich denken möchtest. Du wirst das auch bei Dir feststellen, wenn Du Deine Gedanken eine Weile bewusst beobachtest.

Beobachte, wieviele Deiner Gedanken sich mit Deiner Vergangenheit oder mit Deiner Zukunft beschäftigen. Wieviele davon sind positiv und wieviele davon sind negativ?

Wie befreiend wäre es für Dich, wenn Du Dich den Teilen Deiner Vergangenheit entledigen könntest, die Du nicht mehr länger bei Dir tragen möchtest?

Ich sage Dir: das geht. Da es heute nur noch Gedanken sind, kannst Du diese ändern. Es sind nur noch Gedanken. Du kannst sie ändern wie Du auch Bilder aus einem Fotoalbum einfach herausnehmen oder verändern kannst. Du darfst sie ändern, wie Du ein digitales Bild verändern darfst an Deinem PC.

Nun brauchst Du, um ein Bild auf Deinem PC zu bearbeiten, erst einmal ein entsprechendes Programm dafür. Das Programm alleine hilft Dir jedoch noch nichts, wenn Du nicht weißt, wie es zu bedienen und zu nutzen ist. So ist es auch mit den Veränderungen in Deinem Denken. Vielleicht wünschst Du Dir, dass Du immer mehr und mehr die Gedanken denkst, die Du denken willst. Du weißt nur noch nicht, wie das gehen kann.

Was kannst Du machen, wenn Du Dir eine Fähigkeit aneignen möchtest und leider bisher noch keine Ahnung davon hast? Genau: Du suchst Dir einen Lehrer, der diese Technik beherrscht und Du lässt Dir alles beibringen, was Du darüber wissen musst.

Und dann trainierst Du diese Technik.

Und dann trainierst Du diese Technik.

Und dann trainierst Du diese Technik.

Was glaubst Du, was Du dann machen darfst? Genau: Du trainierst diese Technik.

Du darfst dranbleiben und immer besser und besser werden.

Ich sage es Dir aus meiner ganz eigenen Erfahrung heraus: Du kannst Deinen schweren Rucksack der Vergangenheit ablegen und hinter Dir lassen.

Ich habe das zu einem ganz großen Teil bereits geschafft und mein Leben ist leicht geworden. Und ich lege weiterhin Stück für Stück ab, was ich nicht mehr länger mit mir rumtragen möchte. So ganz nebenbei ist mein ganz persönlicher Rücken-Dauer-Schmerz, der mich über sehr viele Jahre begleitet hatte, komplett verschwunden – einfach so:-).

Ich kann das, weil ich es gelernt und trainiert habe.

Du kannst das auch. Wichtig ist einzig und allein, dass Du Dich entscheidest, es zu WOLLEN und dann auch wirklich los zu gehen. Mach den ersten Schritt. Wenn Du ihn nicht machst, macht ihn keiner für Dich.

Wie kann dieser erste Schritt aussehen?

Ganz einfach: melde Dich bei mir. Ruf mich an oder schreibe mir eine Nachricht.

Ich habe in den letzten Jahren von meinen Lehrern all das gelernt, was mir mein Leben frei und leicht gemacht hat. Nun kann ich Dein Lehrer sein und Dich dabei unterstützen, dass auch Du ein Leben voller Erfüllung, Begeisterung, Leidenschaft, Erfolg, Wertschätzung und Vertrauen leben wirst.

Es liegt an Dir, den ersten Schritt zu tun.

Ich freue mich auf Dich,

Dein Joe

Nimm Dich selbst wichtig…

Wie wichtig nimmst Du Dich selbst? Ich hoffe: SEHR.

Weißt Du, was ich als Kind und als Jugendlicher unzählige Male, immer wieder und wieder, so oft von den Erwachsenen gesagt bekommen habe? Es war der Satz:

„Nimm Dich bloß selbst nicht so wichtig!“

Dummerweise habe ich das auch noch geglaubt. Mir blieb als Kind nichts anderes übrig. Die Menschen, die mir das ständig und zu jeder Gelegenheit sagten, waren meine Bezugspersonen, meine Lehrer, meine Erzeuger, meine Ernährer. Es waren die Menschen, von denen ich abhängig war und deren Liebe ich brauchte. Der Satz „Nimm Dich selbst bloß nicht so wichtig!“ war Teil meiner Erziehung und wurde somit zu einem meiner Glaubenssätze. Meine tief in mir drin verwurzelte Überzeugung war: „Ich darf mich selbst nicht so wichtig nehmen.“

Und genau das habe ich dann vierzig Jahre lang in meinem Leben auch nicht gemacht. Ich habe mich selbst nicht wichtig genommen. Ich habe es mir niemals erlauben können, mich wichtig zu nehmen.

Kannst Du Dir vorstellen, was das für mein Selbstwertgefühl bedeutet hat? Genau – ich fühlte mich nicht wertvoll. Ich fühlte mich nicht wichtig. Alle anderen waren wichtiger. Ich habe alle anderen als wichtig angesehen, nur mich selbst nicht. Alle anderen waren immer wertvoller als ich.

Ich kenne Menschen, die ständig und zu jeder Zeit alles für alle anderen tun. Ihre Aufmerksamkeit ist permanent darauf ausgerichtet, zu sehen, was die anderen jetzt scheinbar brauchen und wie sie ihnen das geben können. Da wird Hilfe immer und überall ungefragt geleistet, wo sie überhaupt nicht erwünscht oder notwendig ist. Ganz klar: alle anderen werden als wichtiger angesehen als sie selbst. „Erst mal schauen, dass es den anderen gut geht“ ist die Grundidee.

Dabei vergessen diese Menschen völlig, nach sich selbst zu schauen. Diese Menschen fühlen sich nur dann wertvoll, wenn sie für andere da sein können. Selbst empfinden sie sich als unwichtig und nicht liebenswert. Geliebt und anerkannt zu werden ist gebunden an persönliche Aufopferung – wie gesund das auf Dauer ist, überlasse ich Deiner eigenen Einschätzung.

Heute sage, denke, weiß und fühle ich:

„Ich bin der wichtigste Mensch für mich in meinem Leben.“

Frei nach Charlie Chaplin nenne ich das „Selbstliebe“. Ich zitiere Charlie Chaplin:

„Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“. Heute weiß ich: das ist SELBSTLIEBE.“

Heute bin ich so wunderbar nah bei mir selbst, bei meinen Gefühlen, bei meiner Intuition, bei meiner Liebe. Ich habe bemerkt: je mehr ich mich selbst liebe, desto mehr kann ich auch anderen Menschen Liebe geben – und zwar die bedingungslose Liebe. Ich schenke Liebe ohne dadurch mein eigenes Bedürfnis nach Liebe vom anderen stillen zu lassen.

Und ich habe erkannt: wenn es mir gut geht, dann geht es auch allen Menschen in meinem Umfeld gut mit mir.

Vergiß also bitte den Satz „Nimm Dich bloß selbst nicht so wichtig.“ Vergiß ihn für Dich und sage ihn auch niemals mehr zu einem anderen Menschen.

Sage, denke und fühle besser:

„DU bist der wichtigste Mensch für Dich in Deinem Leben. Kümmere Dich gut um Dich. Komm in Deine Kraft. Dann hast Du auch die Kraft, der Welt etwas zu geben, was sie wirklich ein Stück besser macht.“

DU BIST WERTVOLL,

Dein Joe

Führungsqualität – Chefs dürfen Schwächen haben

Februar 2017 / Online Ausgabe
Führungsqualität – Chefs dürfen Schwächen haben
Wenn der Laden nicht läuft oder Mitarbeiter unmotiviert sind, ist der Chef schuld.

 

NEUES DENKEN – GEHEIMNISSE, ERFOLGSAUSSICHTEN, VORAUSSETZUNGEN

… UND WARUM WIR UNS IN UNTERNEHMEN SO SCHWER DAMIT TUN!

(Lesezeit ca. 6-7 Minuten)

Neues Denken ist in vieler Munde. Gepaart mit Innovationen und Kreativität kann es alles und nichts bedeuten. Wofür steht Neues Denken?Neues Denken steht dafür, Dinge neu zu erledigen, anders zu bewältigen wie bisher oder neue Dinge in bestehende zu integrieren. Mit Dinge können sowohl Abläufe und Prozesse, Komponenten oder auch Partner gemeint sein.

VORAUSSETZUNGEN FÜR NEUES DENKEN

Neues Denken klingt im ersten Moment einfach und ohne wenig Aufwand, doch dies täuscht. Um Neues Denken in Unternehmen erfolgreich umzusetzen, sind ein paar Aspekte zu beachten.

  1. Das Unternehmen sollte die Kultur für Neues Denken schaffen. Diese beinhaltet die Werte Freiheit, Neugier und Interesse sowie Verantwortung.
  2. Die Unternehmensführung als auch die Führungskräfte haben die Verantwortung mit gutem Beispiel voranzugehen. Nur wenn diese das Spielfeld für Neues Denken definieren und leben, werden auch neue Ideen und Gedanken von den Mitarbeitern entstehen.
  3. Dies beinhaltet auch, dass wenn in überzeugten Beispielen Fehler passieren, eine positive Fehlerkultur gelebt werden sollte.

Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die nächste Generation Hero in Unternehmen einzieht. Diese ist gewohnt für alles eine Bestätigung zu erhalten. In der Arbeitswelt geht jedoch nicht immer alles perfekt und fehlerfrei ab.

Offenheit und Freiheit müssen auf bewusste Art gelebt werden. kein Zeichen von Kontrollverlust, sondern von Bereicherung. Allzu oft fallen Führungskräfte dann in einen sturen Aktionismus. Dies ist der falsche Ansatz. Mitarbeiter zu Neuem Denken zu motivieren heißt auch, Ihnen das Feld der Freiheit zu bestellen und Interesse an den Ideen zu zeigen.

BEISPIELE & TIPPS

Den bewussten neuen Start von Neues Denken hat wohl kein geringerer als Steve Jobs am 09. Januar 2007 mit dem IPhone vorgenommen. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele. Hier wurden 2 starke Aspekte neu miteinander verknüpft: Zum einen die drei Anwendungen Telefon, Mail+Internet und IPod für Musik. Ergänzt wurde dies um einen Touchscreen, die Bedienung des Telefons. Und genau in dieser Anzahl an Neukombinationen lag das Geheimnis des Erfolgs.

Ein weiteres Beispiel aus aktueller Zeit ist der Gewinner des Goldenen Brandeisens 2016 Bahlsen. Hier wurde die Methode des Werbens und des Marketings neu gedacht und neu gemacht. Und dies gleich auf mehreren Wegen. Der erste neue Weg: Der Bahlsen Clip zu Weihnachten:

Weihnachten sind Emotionen – Bahlsen sind Emotionen

Die Zweite durchaus innovativer: die Verknüpfung von Product-Placement mit dazwischen geschalteten Werbespots, die genau den Inhalt aufgreifen, der eine Minute zuvor in der aktuellen Sendung Dschungelcamp gezeigt worden ist.  Doch hier der Clip aus der Sendung und der Tages-Aufgabe:

Von der Methodik kann diese Kampagne und Positionierung mit Sicherheit kopiert werden, doch sie ist entstanden aus dem Anspruch die eigenen Werte anders und Kundenfokussiert zu leben. Die Werte sind übrigens von der Familie ganz ohne Management erarbeitet worden. Erst im zweiten Schritt wurden diese dem Management und dann den Mitarbeitern vorgestellt. Es wurde dann alles darangesetzt, das ideale Umfeld im Unternehmen aufzubauen, dass diese Werte gelebt und umgesetzt werden können.

Michael Hähnel Vorsitzender der Geschäftsleitung, Business Unit D-A-CH, Bahlsen GmbH & Co. KG

Mut und Offenheit gehört zu der Entscheidung „Neues Denken“ aktiv in Unternehmen zu leben. Es passt sich den Wünschen der Kunden und Kunden-Kunden an und sucht nach dem Extra in der Umsetzung. Neues Denken kann sowohl in einer Kampagne wie hier Bahlsen zum Einsatz kommen. Doch auch in sämtlichen anderen Bereichen – von der Produktgestaltung bis zur Auswahl eines Kooperationspartners – ist dies möglich.

NUTZEN & VORTEILE

1. Schlechte Kopierbarkeit

Der wohl größte Vorteil von angewandtem Neuen Denken ist die schlechte Kopierbarkeit des Modells. Wenn das Unternehmens-Marketing auf Neues Denken ausgerichtet wird, sind die Denkstrukturen und Denkansätze durch die Kultur und Philosophie einzigartig. Und damit auch die daraus entstehenden Leistungen und Services.

2. Aufbau einer authentisch-wertebasierten Positionierung

Wenn durch Neues Denken nach Innovationen und Entwicklungen gesucht und eingesetzt wird, sind die Rahmenbedingungen und Vorgaben maßgeblich entscheidend für die Art und Weise der neuen Ideen und Handlungen. Jede Entscheidung erhält eine andere Wertigkeit und Bedeutung durch den Entscheider. Wenn dies konsequent bis zur operativen Umsetzung eingesetzt wird, entsteht eine Verbindung zwischen Unternehmen und seinen Kunden, Partnern und seinem Umfeld.

3. Die Sinnfrage wird beantwortet

Aktiv eingesetztes Neues Denken wird durch das ganze Unternehmen gelebt. Somit hat jeder Mitarbeiter in seinem Bereich die Erkenntnis nach dem Sinn seines Handelns. Erkennbarer Sinn bedeutet Beteiligung und dies wiederum schafft Bindung und Loyalität. Der Fokus wird auf Lösungen und nicht auf Probleme gesetzt.

FAZIT – WAS HEISST DIES LETZTENDLICH FÜR NEUES DENKEN UND UNTERNEHMEN

Wenn sich ein Unternehmen kontinuierlich weiterentwickeln will und dies gemeinsam mit den Mitarbeitern, ist „Neues Denken“ eine sehr gute Methode, dies zu erreichen. Im Fokus von „Neues Denken“ steht immer der Nutzen vom Kunde und des Kunden-Kunde. „Neues Denken“ bedeutet in der Umsetzung, die Werte Freiheit, Eigenverantwortung und Offenheit als Grundverständnis zu implementieren und Teil des Ganzen zu sein. Es senkt die Kopierbarkeit durch ein authentisch-wertebasiertes-innovatives Marketing. „Neues Denken“ baut eine besondere Form der Kunden- und Mitarbeiterbindung auf.

Probieren Sie es konsequent aus – Sie werden es nicht bereuen.

Ihre
Nicole M. Pfeffer

 

5 TIPPS FÜR MEHR FREUDE IM BERUFSALLTAG

Februar 2017 / Online Ausgabe
„5 TIPPS FÜR MEHR FREUDE IM BERUFSALLTAG“
Selbstmotivierung ist Selbstüberwindung. Besser wäre es, Freude bei der Arbeit zu haben. Fünf Tipps von Marion Lemper-Pychlau.

Nutzen plus Sinn

… oder anders gefragt: Sollten Produkte – zusätzlich zum propagierten Nutzen – auch Sinn stiften?
Bei dieser Sinnstiftung denke ich an die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: ökologisch, sozial und ökonomisch. Es geht also darum, dass ein Produkt oder eine Dienstleistung nicht einfach auf ihren unmittelbaren praktischen (und somit ökonomischen) Nutzen reduziert, sondern um einen ökologischen und sozialen Nutzen erweitert werden: Damit stiften sie Sinn.

Produkte und Dienstleistungen müssen in Zukunft gesellschaftliche Wirkung erzeugen.

Um als Unternehmen künftig erfolgreich zu sein, kommt es in Zukunft vor allem darauf an, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die eine gesellschaftliche Wirkung erzeugen. Dafür müssen eben auch soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt und eingebunden werden. Das heißt außerdem: Beim Blick auf die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens reicht es nicht mehr, ausschließlich die Nachfragebefriedigung des Einzelnen als Ziel zu definieren.