Die Lebenskrise meistern: besonnen und bewusst entscheiden

Gefühle betreffen den ganzen Körper
(Bildquelle: Elan Project)

Tränen fließen über Mines Gesicht. Mit Anfang vierzig sitzt sie starr und verängstigt wie ein kleines Mädchen im Coaching Sessel. Ihre Hände klemmen zwischen den zusammengepressten Knien, wie soll sie ihre Lebenskrise meistern.

Die international tätige Geschäftsfrau hatte sich immer gut gefühlt. Neuerdings bemerkt sie schroffe Mitarbeiter, die ihre Anweisungen nicht ausführen. Kunden schicken Reklamationen. Als Ehefrau ist sie verzweifelt. „Was soll ich machen? Soll ich meinen Mann verlassen? Ich habe Angst. Mir tut alles weh.“ Es fällt mir schwer, ihren Erzählungen zu folgen. Überwältigt von Gefühlen kann sie keinen klaren Gedanken fassen, hat wirklich keine Idee, wie sie ihre Lebenskrise meistern kann.

„Und was kann ich für Sie tun“, frage ich. „ Ich weiß es nicht. Da sein? Zuhören?“ Sicher. Nach einer halben Stunde haben wir einen Plan für den Rest der Sitzung. Erleichtert kann sie ihr Anliegen formulieren: “ Ich möchte in den nächsten 3 Wochen Klarheit erreichen über die Wirkung meiner Person. Im nächsten Schritt möchte ich meine Kommunikationsmuster überprüfen.“

 

 

Die Lebenskrise meistern durch Selbstführung

Drei Schlüsselkomponenten für Selbstführung
(Bildquelle: Elan Project)

Wenn wir konfus sind wie Mine, hilft es, wenn wir uns darauf besinnen, uns selbst zu führen. Die folgenden Schritte können zunächst Erleichterung schaffen

  1. Innehalten, Sortieren und mit Besonnenheit entscheiden. Was brennt emotional am meisten? Berufliches oder Privates? Was genau möchte ich erreichen?Mine weiß, dass sie sowohl mit ihrem Mann als auch mit den Mitarbeitern reden muss. Bisher traute sie sich nicht, weil sie nicht wusste, wie sie es angehen sollte.Merke: Gefühle wiegen in zwischenmenschlichen Konflikten immer mehr als der Verstand. Zunächst befragen wir unser Herz, dann den Kopf. Managerstrategien helfen nicht, wenn es um Emotionen geht.
  2. Warten und Konsequenzen abwägen. Häufig gehen wir auf unser Gegenüber zum falschen Zeitpunkt zu, weil wir sofortige Erleichterung. Unsere aufgestaute Wut entweicht unkontrolliert und richtet Schaden an. Besonnenheit heißt, zu warten bis unser Gegenüber bereit ist und „auf Empfang geschaltet“ hat.
  3. Miteinander reden. Respektvoll um Erlaubnis bitten. Privat: „Es geht mir nicht besonders gut. Ich möchte so gerne mit dir reden. Wann möchtest du dich mit mir zusammensetzen?“ Geschäftlich „ Ich habe etwas auf dem Herzen. Es ist mir sehr wichtig, mit Ihnen darüber zu reden. Wann hätten Sie ca. 15 Minuten Zeit?

 

Mine auf Erkenntnisspur

Zur zweiten Session erscheint Mine entspannter. Sie hat das Menetekel ihrer Lebenskrise erkannt. Weil sie zu stark auf geschäftliche Erfolge fixiert und zu wenig achtsam ist, war ihr Blick auf sich selbst versperrt. Zeitdruck macht sie missmutig. Ihr Mann nervt. Banalitäten bestimmen ihre Kommunikation.
Die Wünsche ihres Mannes versteht sie als Angriffe. Es verdrießt sie, ihre Gefühle zu verbergen. Verletzt wendet sie sich von ihm ab und er sich von ihr. Als Mine erkennt, dass ihr etwas fehlt, wird sie zur eifersüchtigen Ehefrau. Misstrauen nistet sich ein. Ob Mine ihre Lebenskrise meistern kann lesen Sie demnächst hier im Blog.

Die Totengräber unserer Zukunft

Hinter dem Regelwerk der Compliance Richtlinien lässt es sich gut verstecken. Compliance heißt so viel: Wir haben alles getan und bestmöglich kommuniziert. Das wiederum heißt soviel: Wir Manager sind und unserer Verantwortung bewußt und ja wir Handeln entsprechend. Compliance Richtlinien gibt Managern die Sicherheit alles richtig zu machen.

Manager denken in Zahlen und nicht mit Empathie für die jeweilige Situation.

Manager fühlen sich damit wohl. Manager denken in Zahlen und nicht mit Empathie für die jeweilige Situation. Sie haben gelernt sich an Regeln zu halten und allen Anforderungen die an sie gestellt werden standzuhalten. In Wahrheit blockiert Compliance also die Handlungsfähigkeit oder anders gesagt sie fördert die Arbeitsweise des Managers. Manager sind im Grunde genommen einfache Beamte, die das Ausführen was ihnen vordefiniert wird. Compliance Richtlinien verhindern, dass Manager dazu lernen und dass sie persönlich Verantwortung im Sinne der Ethik und Nachhaltigkeit übernehmen. Compliance Richtlinien sind die Totengräber unserer Zukunft.

Ich hasse meinen Job –wieso kündige ich nicht?

März 2017 / Online Ausgabe
Ich hasse meinen Job –wieso kündige ich nicht?
Laut Umfragen ist jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job – aber nur die wenigsten tun etwas dagegen. Stattdessen verharren sie in der gleichen Position, während der innere Frust wächst.

 

Beharrlich und flexibel

Auf Facebook habe ich kürzlich den Satz gelesen: „Wenn der Plan nicht funktioniert, ändere den Plan, aber niemals das Ziel.“

Was wie Entschlossenheit und Stärke daherkommt, ist in Wirklichkeit eine Dummheit. Denn es stimmt zwar, dass Beharrlichkeit eine unverzichtbare Eigenschaft darstellt, wenn man große und lohnende Ziele verwirklichen will. Ich mag dieses Zitat von Calvin Coolidge, und es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue: „Nothing in this world can take the place of persistence. Talent will not; nothing is more common than unsuccessful men with talent. Genius will not; unrewarded genius is almost a proverb. Education will not; the world is full of educated failures. Persistence and determination alone are omnipotent.“

Das sind starke Worte. Und dennoch: Beharrlichkeit kann sehr gefährlich werden, wenn blinde Sturheit daraus wird. Denn neben der Beharrlichkeit brauchen wir Flexibilität. Wir müssen in der Lage sein, auch reizvolle Ziele aufzugeben. Weil wir unterwegs feststellen, dass der Preis zu hoch ist; oder dass wir das Ziel falsch eingeschätzt haben; oder dass wir uns selbst falsch eingeschätzt haben. Auch Ziele haben ein Verfallsdatum… Hinzu kommt, dass wir nicht allmächtig sind. Manchmal können wir bestimmte Ziele nicht erreichen, weil sie nicht im Bereich unserer Möglichkeiten liegen.

Für Ziele gilt (wie für anderes auch) das Prinzip des Sowohl-als auch: Wir brauchen sowohl Beharrlichkeit, um ehrgeizige Ziele zu erreichen als auch die nötige Flexibilität, um ein Ziel aufzugeben, sobald wir merken, dass es nicht stimmig ist.

Führungsintelligenz – Umsetzungsmöglichkeiten

Erstens: Gesundheitsförderung ist die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg.

20. März 2017.
Die Erkenntnis ist nicht neu, dass motivierte und gesunde Mitarbeiter das Erfolgsrezept für wirtschaftlichen Erfolg sind. Weiter wird die arbeitende Belegschaft in den kommenden Jahren immer älter. Die Führungskräfte haben daher dafür zu sorgen, dass gerade die älteren Arbeitnehmer dennoch fit und motiviert sind. Aber auch die jüngeren Beschäftigten trifft es, sie haben oft mit doppelten Belastungen zu Hause und bei der Arbeit zu kämpfen.

Die Gesunderhaltung der Mitarbeiter umfasst auch alle Tätigkeitsfelder und sollte im BGM, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, beschrieben sein. Je nach Branche vom typischen Schreibtischmitarbeiter, der es „im Rücken hat“, bis hin zu schwerer körperlicher Arbeit, etwa auf dem Bau. Keine Branche darf ausgelassen werden, es gibt überall Verbesserungspotenzial, auch bei den psychisch sehr belastenden Berufen wie im Fall der Ärzte, Psychologen oder Pflegeberufe.

Der Unternehmer und auch die Führungskraft müssen künftig Impulse geben, Angebote machen und ihre Mitarbeiter motivieren, an gesundheitsförderlichen Aktivitäten teilzunehmen. Ohne das Engagement der Chefs geht es nicht. Letztlich sind sie für ihre Mitarbeiter ebenso verantwortlich wie für neue Produkte oder Verfahren. Nach wie vor sind die Mitarbeiter das größte und wertvollste Gut in Unternehmen. Leider vergessen das viele Manager immer wieder. Deshalb müssen Sie als Führungskraft künftig dabei helfen, dass Ihr Personal fit bleibt – im Geiste wie auch körperlich. Der Einsatz zahlt sich unmittelbar aus in Form von niedrigeren Krankenständen, größerer Motivation, geringerer Fehlerrate, höherer Qualität, mehr Produktivität und schlussendlich in Form von mehr Gewinn.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind besonders herausgefordert. Sie verstecken sich hinter Ausreden wie wenig Zeit, knappe Ressourcen und das Tagesgeschäft drängt. Aber auch diese Unternehmen können gewinnen. Studien, wie die vom Institut Herdecke, gehen davon aus, dass der „Return on Investment“ betrieblicher Gesundheitsförderung zwischen drei und sieben Euro je eingesetztem Euro liegen kann. Wie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zahlt sich das Gesundheitsengagement monetär aus.

KMU brauchen aber häufig noch die richtigen Ansprechpartner und praktische, einfache Instrumente, die ihnen schnell weiterhelfen. Unternehmerverbände, IHKs, die gesetzlichen Krankenkassen, die Unfallkassen oder auch private renommierte Dienstleister können weitere Hilfe bieten.

Die Führungskräfte von morgen müssen selbst fit sein und vorausschauend handeln. Nur so können sie überleben und betriebliches Gesundheitsmanagement gehört dazu. Auch wenn Sie als Unternehmer nicht alles beeinflussen können und die Einflüsse auf die Gesundheit vielfältig sind, gilt: Schauen Sie nicht weg, Sie können unterstützen, hinschauen und oft mit einfachen Mitteln viel bewirken. Diese Möglichkeit sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Sie sind Unternehmer und nicht Unterlasser.

Zweitens: Führungskräfte können die psychische Gesundheit fördern.

In Deutschland fehlen immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz. Inzwischen gehen ca. 13 % aller AU-Tage auf psychische Erkrankungen zurück. Diese Erkrankungen führen häufig zu besonders langen Krankschreibungen und sind seit mehr als zehn Jahren Hauptgrund für das vorzeitige Ausscheiden aus dem Arbeitsleben. So wurden laut einer Recherche des Bayerischen Rundfunks im Jahr 2011 in Bayern 70 000 Arbeitnehmer aufgrund von psychischen Erkrankungen frühverrentet.

Es ist selbsterklärend, dass dieses Krankheitsbild die Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten beeinflusst. Führungskräfte stehen damit vor der neuen Herausforderung, Leistungseinschränkungen und Fehlzeiten aufgrund von psychischen Störungen präventiv zu vermeiden oder nach Eintritt zumindest zu begrenzen. Die psychische Gesundheit wird durch eine Vielzahl von internen und externen Faktoren beeinflusst. Das heißt, nicht immer sind die Ursachen im beruflichen Umfeld zu suchen, oft hängen die Belastungspunkte auch mit dem privaten Umfeld zusammen. Die Führungskraft muss mehr sein als wiederum nur ein Vorgesetzter. Die Kunst liegt hier in dem salutogenem Ansatz. Das heißt: Die Gesundheit fördern anstatt die Krankheit zu heilen. Wussten Sie zum Beispiel, dass im alten China die Ärzte danach bezahlt wurden, wie lange der Kaiser gesund war? Diese Methode sollte man doch mal in Deutschland der Gesundheitspolitik vorschlagen. Ich würde mich nicht wundern, wenn dadurch die Krankheitskosten massiv gesenkt werden könnten.

Drittens: Die psychische Gesundheit ernst nehmen.

Psychische Erkrankungen können jeden treffen, egal ob Angestellter, Führungskraft oder Unternehmer. Wichtig ist auch: Psychisch kranke Menschen sind weder Arbeitsverweigerer noch Versager. Gegen psychische Krankheiten hilft keine Willenskraft. Denn wo ein Wille ist, ist noch lange kein Weg oder Gebüsch. Gerade beim Burnout erkranken nicht selten diejenigen, die sich beruflich und privat zu viel zugemutet haben. Die gebrannt haben, die Feuer und Flamme für etwas gewesen sind. Ausbrennen ohne Brennen geht nicht, merken Sie sich das. Sehr oft trifft es leider Menschen, bei denen man es eigentlich nicht vermutet hätte. Aussagen wie „Dem ging es ja gestern noch spitze, der war letzte Woche noch in New York“ sind keine Seltenheit. Dennoch werden psychische Erkrankungen gesellschaftlich nicht so ernst genommen wie körperliche Erkrankungen. Außer man ist berühmt. Die Gesellschaft unterscheidet leider zwischen berühmt und nicht berühmt. Heiße ich Rangnick, Enke oder Meckel, dann darf ich eine psychische Erkrankung haben, dann habe ich etwas geleistet, die Gesellschaft hat Bedauern oder Mitleid mit einem. Heiße ich Meier, Müller oder Schmitt und bin nicht berühmt, dann war ich leider der Aufgabe nicht gewachsen.

Viertens: Sich über die psychische Gesundheit informieren.

Stellen Sie sicher, dass in Ihrem Unternehmen offen über psychische Belastungen und psychische Erkrankungen gesprochen wird, und zwar unabhängig von Macht und Hierarchie. Hier sind Betriebsräte und Personalentwickler geeignete Ansprechpartner. Binden Sie diese Berufsgruppen frühzeitig ein und seien Sie als Führungskraft dabei ein gutes Vorbild. Achtsamkeit und offene Kommunikation bieten die Chance, psychischen Erkrankungen frühzeitig vorzubeugen oder rechtzeitig Rat bei einer Fachinstanz aufzusuchen. Informationsmaterial über psychische Gesundheit gibt es z. B. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, bei vielen Gesundheitskassen oder auch bei Gesundheitsverbänden.

Fünftens: Die Widerstandskräfte stärken.

Sehr wirksam ist auch, die Widerstandsfähigkeit der Beschäftigten gegen psychische Belastungen zu stärken. Nochmals, die Gesundheit zu fördern ist besser als die Krankheit zu heilen. Dazu gehören spezifische Angebote wie präventive Achtsamkeits-, Stress-, Ernährungs- oder Konfliktbewältigungstrainings. Auch Gesundheitscoachings erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit, weil hier die Anonymität gewährleistet ist. Sorgen Sie als Führungskraft immer für ausreichende Bewegung. Halten Sie mal ein Personalgespräch im Freien ab oder führen Sie ein Meeting mal an Stehtischen durch. Solche kleinen Veränderungen wirken sich nachweislich sofort positiv auf die psychische Gesundheit aus. Die Kunst für Sie als Führungskraft besteht darin, kleine veränderbare Einheiten zu finden und umzusetzen, welche in den normalen Arbeitsablauf Ihrer Mitarbeiter integriert werden können. Überlegen Sie doch im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung gemeinsam mit den Beschäftigten, wie das Arbeitsumfeld genutzt werden kann, um die Widerstandsfähigkeit des Einzelnen zu stärken.

Sechstens: Arbeitsbedingte psychische Belastungen reduzieren.

Wie können arbeitsbedingte Risiken für die psychische Gesundheit im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements verringert werden? Haben Sie in Ihrem Unternehmen schon mal eine Gefährdungsanalyse veranlasst? Zunächst werden arbeitsbedingte psychische Belastungen identifiziert. Die einfachste Methode, das zu tun, ist die Erstellung eines persönlichen Stressregulierungsplans. Nach der Identifizierung werden diese Ergebnisse strukturiert und analysiert, um die Belastungen anschließend in dritter Instanz mit geeigneten Maßnahmen zu reduzieren. Die daraus resultierenden Ergebnisse können von Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter und Führungskräfte bis zur Umgestaltung von Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation reichen. Wieder ist es Ihre Aufgabe als Führungskraft, hier den Anstoß zu geben und das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement in die Personal- und Organisationsentwicklung zu integrieren.

Siebtens: Psychisch belastete Mitarbeiter unterstützen.

Nicht nur Betroffene, sondern auch Unternehmer und Führungskräfte müssen künftig im Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitern professionell unterstützt werden. Neben der Prävention (primär, sekundär oder tertiär) und der therapeutischen Behandlung spielt noch ein dritter Faktor eine maßgebliche und entscheidende Rolle. Es geht darum, dass Sie als Führungskraft die betriebliche Wiedereingliederung des therapierten Mitarbeiters erfolgreich mitgestalten. Leider beträgt die Rückfallquote nach Wiedereingliederung heute 60 %. Das heißt, bei zweidrittel aller Mitarbeiter verläuft die Rückkehr ins Unternehmen erfolglos. Weitere Kosten kommen auf Sie als Führungskraft oder Unternehmer zu. Nehmen Sie daher diesen Eingliederungsaspekt nicht auf die leichte Schulter.

Achtens: Die Qualität externer Unterstützungsprogramme nutzen.

Gerade zurzeit wachsen Stressreduzierer, Burnout-Experten oder Life-Balance-Trainer wie Sommerpilze nach einem warmen Regenschauer aus dem Boden. Jeder hat ein besseres, intensiveres oder wirksameres Programm. Für wen sollen Sie sich aber entscheiden? Aufgrund der Masse sinken auch sofort die Stunden- oder Tageshonorare. Psychische Belastungen sind zum Massenmarkt geworden. Prüfen Sie daher als Unternehmer oder Führungskraft ganz genau, wofür Sie Ihr Geld ausgeben. Daher:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für das etwas Bessere zu bezahlen.“ John Ruskin (engl. Sozialreformer 1819–1900)

Wenn Sie als Unternehmer oder Führungskraft in Bezug auf die „Chefsache Gesundheit“ den geeigneten Anbieter suchen, achten Sie bei der Auftragsausschreibung und der Auftragsvergabe auf eine Reihe von Qualitätskriterien und nicht nur auf den Preis. Treffen Sie Ihre Entscheidung weise. Nur dann kann es Ihnen gelingen, Ihre Mitarbeiter durch richtige Beratung und ggf. Behandlungsempfehlungen rasch individuell zu unterstützen, und zwar ganzheitlich und nachhaltig – von der Prävention über die Therapie bis hin zur Wiedereingliederung.  Führungsintelligenz ist Chefsache.

Quelle: Chefsache Gesundheit – Der Führungsratgeber fürs 21. Jahrhundert

NEUGIERIG BLEIBEN – WIE WIRD NEUES DENKEN INITIIERT? PODCAST VON NICOLE M. PFEFFER

Oftmals verbinden wir mit Neuem Denken neue Technologien oder neue Patente. Neues Denken in unserem Verständnis von mmp heißt beispielsweise u. a. neue Technologien für meine Themen und Stärken einzusetzen. In unserem Verständnis ist nicht die Digitalisierung der neue Trend, sondern das was wir aus den Möglichkeiten der Digitalisierung im Zusammenhang mit unserem Können machen.

Um genau diese Perspektive einzunehmen, müssen wir eine grundsätzliche Neugier für die Geschehnisse und für die Welt um uns herum haben. Schaffen wir es, nach den Schlüsselfaktoren von Erlebnisse und Erfolgsgeschichten zu suchen, haben wir eine Grundlage, die wir in Aufgaben einsetzen und die zum Erfolg führen können.

Doch zunächst gilt das Motto:
Sammeln Sie spannende Informationen aus Ihrem Umfeld – bleiben Sie neugierig, um diese zu erkennen und zu sehen. Denn nur dann können Sie diese angepasst an Ihre Person und Ihr Unternehmen einsetzen.

Neugier bewahrt Sie zudem davor, ins Abseits zu geraten. Sie entwickeln sich kontinuierlich weiter, integrieren ideenreiche Ansätze in Ihren Alltag und bleiben so nie auf einer Stelle stehen.

Hören Sie doch mal rein – denn „neugierigbleiben“ entscheidet u. a. über Ihren Erfolg von morgen.

Modetrends bei Damen im Frühjahr / Sommer 2017

Was erwartet uns Frauen in der neuen Modesaison? Welche Trends passen zu welchem Stil-Typ? Was kann ich mitmachen und wovor sollte ich lieber die Finger lassen?

Als Stil-Expertin schaue ich mir vor jedem Shopping-Termin mit meinen Kundinnen natürlich vorher immer die neuen Trends an, um meinen Kundinnen gezielt Tipps und Empfehlungen zu geben.

Zu den Trends in der neuen Saison gehören:

  • Oberteile mit kleinen Mustern und Applikationen sehen in Kombination mit einer dunklen Jeans und einen edlen Blazer super aus. Muster tragen aber auf.
  • Der Blumenprint bleibt, er wird nur etwas größer. Blumenmuster stehen romantischen und verspielten Frauen am besten. Ich empfehle dazu immer ein unifarbenes Kleidungsstück als Kontrast zu nutzen.
  • Jaquard ist ein super Stoff mit Strechanteil bei Hosen, Röcken und Blazern. Das kleine dezente Muster lockert den „steifen“ Business-Look auf. Jaquard steht allen Frauen.
  • Tiermotive werden größer, aber oft auch kitschiger. Das ist wirklich ein Trend, den sie nicht mitmachen sollten.
  • Volants an Blusen und Oberteilen ist eine ideale Schnittform bei sehr schmalen Frauen oder bei Frauen mit kleinen Brüsten.
  • 80-er Jahr Look als Disco-Fever mit breiten Schultern, Paletten und Metallic-Optik empfehle ich eher als Outfit für besondere Anlässe.
  • Der breite Taillengürtel ist zurück. Er ist bei Kleidern mein absolutes Lieblingsstück, den er zaubert einfach eine unwiderstehliche Wespentaille oder auch eine Taille für Frauen mit einer H-Figur.
  • Statementketten bleiben uns erhalten. Diese breiten Ketten stehen eher extravaganten Frauen. Ich als Klassikern sehe darin albern aus.
  • Graphische Muster im 60ies Stil empfehle ich nur als Oberteil oder als Rock bei großen und schlanke Frauen.
  • Plissee gibt es dieses Jahr als Rock und Kleid. Plissee zaubert Volumen und trägt natürlich damit auch auf.

Modetrends bei Herren im Frühjahr / Sommer 2017

Was erwartet die Herren in der neuen Modesaison? Welche Trends passen zu welchem Stil-Typ? Was kann ich mitmachen und wovor sollte ich lieber die Finger lassen?

Als Stil-Expertin schaue ich mir vor jedem Shopping-Termin mit meinen Kundinnen natürlich vorher immer die neuen Trends an, um meinen Kundinnen gezielt Tipps und Empfehlungen zu geben.

Zu den Trends in der neuen Saison gehören:

  • Leichte Stoffe  bei Anzügen als Summer Chic in der italienischen Lässigkeit ist der Trend schlechthin. Hier sollten Sie unbedingt investieren.
  • Gitterkaros bei Anzügen in unterschiedlichen Größen. Karos sehen eher beim klassischen Mann gut aus. Meine Empfehlung: Kaufen Sie sich lieber ein Karo-Sakko und kombinieren sie es mit einer edlen dunklen Jeans oder einer dunklen Baumwollhose.
  • Leichter Strick bei den Pullovern in unterschiedlichen Farben und Mustern. Pullover sind einfach eine klasse Bekleidungsstück zu Jeans, Hemd und Sneakers.
  • Clean Casual durch Ton-in-Ton Kombinationen und klassischen Details wie Bundfalten bei Baumwollhosen wirken lässig und edel zugleich.
  • Strukturierte 3-D Effekte in den Oberflächen von Cardigan und sportlichen Sakkos. Das ist meine Must-Have Empfehlung im Kleiderschrank für den Casual Look.
  • Kasten- und Bomberjacken sowie Blouson bleiben.

Gewinne ethisch und nachhaltig investieren

Ich meine Unternehmer sollten die Speerspitze sein, denn sie sind es, die in allererster Linie die Mittel und die Möglichkeiten haben, ethisch zu denken und zu handeln. Unternehmer sind Multiplikatoren die in unsere Zukunft investieren (können).

Unternehmer sind Multiplikatoren die in unsere Zukunft investieren

Zugleich besitzen sie die Reichweite und den Einfluss, Vorbild für andere zu sein. Nur wer auch Geld verdient und Gewinne erwirtschaftet, wer die notwendige unternehmerische Gestaltungsfreiheit besitzt, kann Dinge ethisch und nachhaltig in Gang setzen und zum Positiven verändern.

DAS 4-STUNDEN START UP VON FELIX PLÖTZ

Letzte Woche konnte ich Felix Plötz auf einem spannenden Vortrag zum Thema „Einfach mal machen“ erleben. Felix Plötz ist Unternehmer, Redner und Autor und mit seinem aktuellen Buch „Das 4-Stunden Start Up“ seit Wochen in den Bestseller-Listen vertreten. Ich kannte es vorher nicht, habe es mir allerdings am Abend mitgenommen und in wenigen Tagen durchgelesen. Wenn Sie meinen Blog verfolgen, dann kennen Sie auch meine gewisse Leidenschaft für „Einfach mal machen“ anstelle von ewiger Planung und vor lauter überlegen und zögern „vergessen“ in die Umsetzung seiner Pläne zu kommen.

Aus vielen Gesprächen und Coachings kenne ich eine Menge Menschen, die sich gerne beruflich verändern möchten oder schon lange von einer Selbstständigkeit träumen. Viele sind allerdings in einer Lebensphase, in der ein radikaler Veränderungsschritt mit zu viel (wirtschaftlichem) Risiko verbunden ist, weil z.B. Familie, Kinder oder ein Eigenheim vorhanden und zu unterhalten sind und damit gewisse finanzielle Notwendigkeiten vorherrschen, die bedient werden müssen.

Das Buch von Felix Plötz beschäftigt sich nun nicht damit, wie man mit nur 4 Stunden Arbeit in kurzer Zeit reich werden kann (wie der Titel, leicht angelehnt an Tim Ferris 4-Stunden Woche, vermuten lassen könnte), sondern wie man neben seinem Hauptjob und ohne diesen zu kündigen Schritt für Schritt eine Selbstständigkeit aufbauen kann. Anhand von vielen persönlichen Beispielen von „Teilzeit“-Unternehmern zeigt er auf, das gerade in der heutigen Zeit die Möglichkeiten dank Internet, Marktplätzen und Social Media nahezu unbegrenzt sind und man mit der richtigen Idee fast risikolos starten kann. Wie man diese findet, dafür zeigt er eine praktikable und gut strukturierte Vorgehensweise auf. Das ganze aber angenehm realistisch und bodenständig und ganz ohne marktschreierisches „Tschakka, du kannst alles schaffen wenn Du nur willst und ich zeige Dir wie du in ein paar Stunden ein lukratives Onlinebusiness aufbaust …“

Im zweiten Teil des Buchs gibt er zudem eine Reihe von nützlichen und gut recherchierten Ratschlägen hinsichtlich rechtlicher und steuerlicher Aspekte und Rahmenbedingungen aber auch hilfreiche Links und Tools für den Aufbau eines Corporate Designs, einer Webseite oder eines eigenen Webshops. Das Buch macht richtig Spaß zu lesen! Hier schreibt jemand mit hohem Praxisbezug, aber wie oben schon geschrieben ohne „Marketing-Getöse“ und ohne „Blabla“. Wenn Sie auch mit dem Gedanken sich selbstständig zu machen, kann ich Ihnen dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.