Authentizität und Motivation starten mit der Frage „Warum?“

Jeder Mensch hat innere Antreiber. Er handelt entsprechend seiner Veranlagung, die durch bestimmte Lebensmotive determiniert werden. Diese Lebensmotive verändern sich im Laufe des Lebens kaum.

Sie machen die Persönlichkeit aus, sie bestimmen, was jemand gerne tut und was nicht, woran er Freude hat und was ihm schwer fällt, für was er sich begeistern kann und was er nur widerwillig erledigt, ob er lieber im Team arbeitet oder allein und vieles andere mehr. Das Wissen um die Existenz solcher Lebensmotive ist neuer als die hierarchiegeprägten Modelle von Führung und Management und deswegen leider oft noch nicht gelebter Alltag in Unternehmen.

Wissen, das gerade Führungskräfte für sich nutzen sollten. Selbstbezogene Führung nach dem Motto „Führe Mitarbeiter so, wie Du geführt werden willst“ wird dabei zunehmend zum Auslaufmodell. Immer öfter gilt in modernen Unternehmen: „Führe Mitarbeiter so, wie sie geführt werden wollen – entsprechend ihrer Lebensmotive und den daraus resultierenden Stärken und Schwächen.“

Es sind also Führungskräfte gefragt, die sowohl über eine hohe Selbstwahrnehmung verfügen – schließlich handeln auch sie entsprechend ihrer Lebensmotive – als auch über eine außerordentliche Beobachtungsfähigkeit. Wer weiß, was seine inneren Antreiber sind, trifft die besseren Entscheidungen, kommuniziert besser und ist im Einklang mit seinen Handlungsmaximen. Warum das so ist, lässt sich leicht erklären. Das „Warum“ ist der Treibstoff, während das Wie und Was nur die Resultate sind. Die Lebensmotive geben die Antwort auf das Warum.

Menschen mit zum Beispiel einem hoch ausgeprägten Flexibilitätsmotiv performen besonders gut in dynamischen Umgebungen.

Warum verhält sich jemand so und nicht anders? Warum performt eine Person in einem Umfeld, während eine andere Person im gleichen Umfeld zum Low-Performer mutiert. Mit dem falschen Treibstoff krankt das System. Wer gegen seine inneren Antreiber arbeitet oder arbeiten muss, verliert an Energie. Der richtige Treibstoff fehlt. Ein System voller Menschen mit wenig Treibstoff wird auch von Kunden und Geschäftspartnern erkannt. Es wird deutlich, hier fehlt die Energie, das Warum, das große Ziel.

Sich bewusst zu werden, was die wirklichen inneren Antreiber sind, ist weit mehr als reine Selbsterkenntnis. Es heißt zu hinterfragen und abzugleichen, ob und inwieweit die Werte, welche das Unternehmen, die Vorgesetzten und die Arbeitskollegen vertreten, mit den eigenen übereinstimmen. Ein niedrigerer  Deckungsgrad bedeutet, geringere Produktivität und Motivation, ein höherer erlebter Stress und höhere Fehlzeiten.

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Menschen mit zum Beispiel einem hoch ausgeprägten Flexibilitätsmotiv performen besonders gut in dynamischen Umgebungen. Mit einer Führung der starren, durchgetakteten Strukturen gehen sie ein wie eine Orchidee im Keller. In einem Startup Unternehmen werden hingegen genau diese Flexibilität und Agilität gefordert. Da ist ein Geist gefragt, der sich an wechselnde Gegebenheiten anpassen kann.

Wenn Menschen überfordert oder unterfordert sind, startet normalerweise die Suche nach fehlenden fachlichen Kompetenzen oder mangelnden persönlichen Fähigkeiten.

Je nachdem, mit welchen Motiven man ausgestattet ist, ist man ein besserer Match für ein Unternehmen als Mitarbeiter oder als Führungsperson oder eben ein schlechterer. Dabei sind bestimmte Lebensmotive nicht besser oder schlechter. Sie sind einfach so, wie sie sind. Um sich aber zu entfalten brauchen sie eine entsprechende Umgebung. Es gilt also, die richtigen Entscheidungen zu treffen, für oder gegen den Job, für oder gegen einen Mitarbeiter, für oder gegen ein Projektteam.

Viele versuchen noch immer, sich Menschen für das gegebene Umfeld zurechtzubiegen, statt sich zu fragen, ob das Umfeld das passende ist. Über kurz oder lang federt der daraus resultierende Selbstbetrug, das Handeln entgegen der eigenen Lebensmotive physisch und körperlich zurück – Burnout, Stress und Krankheiten sind die Folge.

Motive kann man messen und nicht lernen

Wenn Menschen überfordert oder unterfordert sind, startet normalerweise die Suche nach fehlenden fachlichen Kompetenzen oder mangelnden persönlichen Fähigkeiten. Auch wenn es durchaus Fehlbesetzungen gibt, startet eine sinnvollere Suche auf der Ebene der Persönlichkeit, Bedürfnisse und Antreiber – auf der Ebene der intrinsischen Motivation, der Lebensmotive.

Der Glaube, dass der Mensch wie ein Rechner umprogrammiert werden kann, entstammt dem Beginn des Computerzeitalters und ist ein Wunsch, dem kaum ein Mensch bisher hat nachkommen können. Tätigkeiten und Abläufe lassen sich erlernen. Aber das „Warum“ eine Tätigkeit ausgeführt werden soll, ist noch nicht lernbar. Es ist der Unterschied zwischen Wissen und Erkenntnis. Treibstoff kann man eben nicht lernen, man muss ihn im Tank haben. Und der Treibstoff ist eine Wertekongruenz zwischen den eigenen inneren Antreibern und den zu lösenden Aufgaben.

Mit dem Wissen der Lebensmotive beginnt die Reise in eine neue Führungskultur und eines professionellen Coachings. Es gilt kompromisslos zu inventarisieren, Konfliktherde zu identifizieren und eine Veränderung voranzutreiben. Die dadurch erworbene Authentizität ist für Unternehmer, Führungspersonen und Menschen, die ein sinnvolleres Leben führen wollen, ein Muss. Die Ergebnisse sind eine bessere Performance, gesündere Mitarbeiter und Strukturen und eine steigende allgemeine Zufriedenheit im Miteinander.

* Dieser Artikel erschien auch in der Frankfurter Allgemeine Woche, KW25/2017

So bleibt die Seele gesund

Mai 2017 / Online Ausgabe
So bleibt die Seele gesund
Beschäftigte scheinen zunehmend durch ihre Arbeit Schaden zu nehmen. Wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) 2016 feststellte, spielt die Unternehmenskultur dabei eine große Rolle.

 

DU ENTSCHEIDEST!

„Ich kann ja dem Kunden nicht absagen … ich muss das Projekt doch machen, schließlich habe ich Verpflichtungen … ich würde ja gerne einen anderen Job machen, aber es geht ja leider nicht …“  Nicht nur im Coaching oder in der Beratung, sondern auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis höre ich häufig Sätze wie diese. Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrer beruflichen oder privaten Lebenssituation und dies äussert sich früher oder später in (oft) undefinierbaren oder unklaren Veränderungswünschen. Nicht nur, das die Meisten aber gar nicht klar benennen können, was genau sie denn gerne verändern möchten, sie weisen auch jede Handlungsoption oder jeden Vorschlag im Gespräch schnell zurück, weil ihre persönlichen „Umstände“ ihnen ja sowieso gar keine andere Wahl lassen, als weiterzumachen wie bisher. Diese Umstände sind z.B.: die Welt, der Chef, der Kunde, die Frau, die Bank, die Kinder … nur eben niemals sie selbst.

Irgendwann befinden sie sich dann mit ihren Gedanken in einer Art Endlosschleife zwischen Frust und Unzufriedenheit, Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit. Etwas zugespitzt formuliert, haben sich eingerichtet in ihrem Leid und dabei die Verantwortung für ihre Entscheidungen und ihr Handeln irgendwann abgegeben.

Wenn ich dann frage: „Wer entscheidet denn, das Du diesen Job machen musst, das Du für diesen Kunden arbeiten musst, das Du dieses Projekt machen musst …?“, dann ernte ich entweder langes Schweigen oder eine Antwort wie „Ja ich, ABER …“

Aus meiner Sicht gibt es allerdings kein ABER, denn alles was wir tun und was wir erleben, ist die Folge unserer eigenen, irgendwann einmal getroffenen Entscheidungen!

Es klingt banal und doch ist es vielen einfach nicht mehr bewusst. Wir selbst haben uns irgendwann für die Ausbildung, das Studium oder die Selbstständigkeit entschieden. Wir selbst haben schon früh die erste Eigentumswohnung gekauft, Sparverträge abgeschlossen oder aber jeden Euro der reinkam sofort wieder auf den Kopf gehauen. Wir selbst haben uns unseren Lebenspartner ausgesucht, uns vielleicht für Kinder entschieden oder sind nach der Schule erst mal ohne Ziel durch die Welt gereist …
Natürlich gab es für jede dieser Entscheidungen seinerzeit Gründe, Annahmen, Grundlagen oder irgendwelche Umstände. Sicherlich haben wir uns auch mit Eltern, Freunden oder uns nahestehenden Menschen ausgetauscht – diese haben uns beraten, uns gut zugeredet oder von unseren Vorhaben abgeraten. Die letztlich finale Entscheidung für oder gegen etwas hat aber nur einer getroffen: Wir selbst!

Wenn wir also nun heute mit irgendwelchen Aspekten unseres Lebens unzufrieden oder unglücklich sind, dann können auch nur wir selbst daran etwas verändern. Niemand nimmt uns das ab oder erledigt das für uns. Nur wir selbst können andere, neue Entscheidungen treffen. Ich höre schon wieder das „ABER“ – natürlich hat jede neue Entscheidung und jede Veränderung auch etwas zu Folge. Jede Entscheidung für etwas, ist automatisch eine Entscheidung gegen etwas anderes – wenn Sie z.B. entscheiden für einen Kunden nicht mehr arbeiten zu wollen, dann müssen Sie natürlich vertrieblich mehr tun und sich neue, andere Kunden suchen. Es ist und bleibt aber Ihre Entscheidung, niemand zwingt Sie Projekte anzunehmen oder für Kunden zu arbeiten, für die Sie nicht arbeiten möchten.

Wenn Sie mit Ihren Job unzufrieden sind, ist es nur an Ihnen, daran etwas zu ändern. Klar, das macht erst mal Arbeit und nicht in jeder Branche ist es einfach den Job zu wechseln. Vielleicht müssen Sie auch finanzielle Abstriche in Kauf nehmen und eine neue Probezeit bedeutet erst einmal ein Risiko. Niemand hält Sie aber davon ab, in irgendeiner Form aktiv zu werden, Bewerbungen zu schreiben, Fortbildungen zu besuchen, sich nebenbei selbstständig zu machen und auf eine halbe Stelle zu wechseln oder was auch immer – es macht nur niemand anderes für Sie.

Der Aspekt „Eigenverantwortung“ ist auch im Coaching ein ganz entscheidener und wesentlicher Punkt. Ein Coach kann Sie begleiten und Ihnen helfen, notwendige Entscheidungsgrundlagen oder Möglichkeiten zu erarbeiten, deren Folgen durchzuspielen, verschiedene Optionen zu prüfen, andere Perspektiven einzunehmen, Gespräche vorzubereiten usw. – die Entscheidungen treffen und handeln müssen Sie am Ende aber selber, das nimmt Ihnen ein Coach nicht ab!

Zum Schluss vielleicht ein schönes und passendes Zitat: „Wer nicht will, findet Gründe, wer will findet Wege …“

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer nächsten Entscheidungen und beim Finden Ihrer künftigen Wege!

Knigge-Expertin rät: Stilsicher durch den Büro-Sommer

Juni 2017 / Online Ausgabe
Flip Flops in der Arbeit? Knigge-Expertin rät: Stilsicher durch den Büro-Sommer.Bei 30 Grad kann der Arbeitsplatz schnell zur Hitzefalle werden. Also ins kurze Kleid schlüpfen und los? So einfach ist es nicht. Eine Expertin erklärt, wie man bei hohen Temperaturen kompetent auftritt

 

Ethik Society zeichnet Redneragentur LOUD SPEAKERS aus

Hamburger Unternehmen engagiert sich für die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums und beweist täglich ethisches Handeln in der Praxis

Hamburg / Remshalden, 21. Juni 2017.
Die in Hamburg ansässige Redneragentur LOUD SPEAKERS wurde jüngst für ihre ethische Agenturausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen. Das Unternehmen darf sich künftig als „Member der Ethik Society“ ausweisen und gehört somit zum Kreis derer, die sich im Rahmen der Ethik Society politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich mit den Themen Integrität, Ethik und nachhaltigem Wirtschaften beschäftigen.

Neben dem Wissenstransfer und Austausch mit den anderen Akteuren in der Ethik Society, die sich ebenfalls ethischen Business-Grundsätzen verpflichtet fühlen, möchte die Redneragentur LOUD SPEAKERS so auch zu einer politischen Debatte rund um dieses wichtige Thema beitragen und sowohl regional als auch national mit dafür sorgen, dass ethische Grundsätze im Business mehr Gewicht bekommen.

„Nicht erst seit den Medienberichten über die heiß diskutierten Manager-Gehälter wird das Thema Ethik in der Wirtschaft immer relevanter“, betont Anne Sielmann, Kommunikationswirtin und Inhaberin der Redneragentur LOUD SPEAKERS. „Auch die Anfragen für Referenten zielen vermehrt auf Vortragsthemen wie Wertewandel, Unternehmensethik, Führungskultur und Verantwortung ab. Durch einen Vortrag unserer handverlesenen Redner wie Jürgen Linsenmaier können wir Impulse zu positiven Veränderungen geben und Werte vermitteln. Dabei wollen wir ganz persönlich mit unserer Referentenagentur Vorreiter sein. Gerne und mit Stolz wirken wir deswegen in der Ethik Society mit“, so Sielmann.

„Wir freuen uns, dass wir die Redneragentur LOUD SPEAKERS und Anne Sielmann als wegweisende Unternehmerpersönlichkeit als Member der Ethik Society haben gewinnen und auszeichnen können“, erklärt Jürgen Linsenmaier, Initiator der Ethik Society. Mit Anne Sielmann habe die Gemeinschaft eine wichtige Partnerin gewonnen, die glaubhaft für Ethik einstehe und die mit ihrem Ansatz in der Agenturbranche und in der Referentenvermittlung viel für die Ethik Society, ethisches Wirtschaften im Allgemeinen und die Entwicklung allgemeiner ethischer Grundsätze im Besonderen bewirken könne.

„Das Thema Ethik ist in vielen Chefetagen und Unternehmerköpfen angekommen“, sagt Jürgen Linsenmaier, der als Vortragsredner und Marketingprofi immer wieder Unternehmen rund um die Themen Reputation, Renommee und Integrität berät und begleitet.

Er ist der Ideengeber für die Ethik Society, mit der er „eine lebendige Plattform des Austauschs und der Begegnung“ geschaffen hat.

„Ethisches Handeln in Unternehmen ist eine ganzheitliche Aufgabe. Es geht um weit mehr als um Marketing und definierte Werte. Ethik zeigt sich auch und vor allem im schonenden Umgang mit Ressourcen, in der Führung von Mitarbeitern, in der Qualität der Produkte und der Lieferkette sowie in der eigentlichen Leistungserbringung“, verdeutlicht der mehrfache Buchautor Linsenmaier. Ethik betreffe alle Bereiche eines Unternehmens und könne nicht verordnet werden. Ethik müsse gelebt werden. Um das zu erreichen, biete die Ethik Society praktische Unterstützung.

Wer sich für die Ethik Society oder eine Mitgliedschaft interessiert, findet weitere Informationen unter www.ethik-society.com. Mehr über LOUD SPEAKERS gibt es unter www.loud-speakers.de

Hintergrund Jürgen Linsenmaier

Jürgen Linsenmaier ist Ethik- und Reputationsexperte, Marketingprofi, Vortragsredner, mehrfacher Buchautor sowie leidenschaftlicher Werber für unternehmerische Freiheit mit ethischer Verantwortung. Er beweist täglich, dass ethisches Handeln und wirtschaftlicher Ertrag kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind. Als Vortragsredner, Berater und Gründer der Ethik Society, einem Zusammenschluss kleiner, mittlerer und großer Betriebe, die sich mit dem Thema Ethik beschäftigen und Best-Practices teilen, hat er sich zum Ziel gesetzt, Unternehmern eine pragmatische Ethik näher zu bringen – ein Handeln, das jeder in seinem Betrieb umsetzen kann und das gleichermaßen den wirtschaftlichen Interessen und der Gesellschaft dient.

Seinen Erfahrungsschatz sammelte Jürgen Linsenmaier in seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer und Vorstand eines Medienhauses. Jürgen Linsenmaier ist ein Mann aus der Praxis für die Praxis. In seinen Vorträgen und Workshops begeistert er die Zuhörer mit seiner authentischen und praxisorientierten Art der Vermittlung gelebten Erfolgswissens – pragmatisch ethisch, reputationsfördernd und umfassend verantwortungsbewusst.
Weitere Informationen unter www.juergen-linsenmaier.de

Hintergrund Redneragentur LOUD SPEAKERS / Anne Sielmann

Die Kommunikationswirtin und Inhaberin Anne Sielmann bringt mehrjährige Praxiserfahrung aus der Redner- und Kommunikationsbranche mit. Anfang 2017 hat sie die Redneragentur LOUD SPEAKERS ins Leben gerufen und vermittelt Vortragsredner für inspirierende Veranstaltungen wie Tagungen, Kongresse und Führungskräfte-Veranstaltungen.

Die Redneragentur LOUD SPEAKERS vertritt Referenten mit Profil und Charakter. Sie sind Innovatoren, Visionäre, Motivations- oder Leadership-Experten und stehen für „laute“ Vortragsinhalte mit Mehrwert. Die handverlesenen Experten eröffnen dem Publikum richtungsweisende Perspektiven. Entsprechend lautet die Agentur-Maxime: „Worte. Werte. Wandel.“

„Es geht uns vor allem um die Vortragsinhalte und nicht um den Bekanntheitsgrad eines Redners. Wir vermitteln erfahrene Keynote Speaker, die seit Jahren auf der Bühne stehen genauso wie neuere, noch unentdeckte Redner mit großem Potenzial. Es geht uns weniger um den VIP-Faktor eines Referenten, sondern vielmehr um Rednerpersönlichkeiten mit Charakter und um Vortragsinhalte mit Mehrwert für das Publikum. Als Redneragentur nehmen wir bewusst nur eine begrenzte Anzahl an Rednern auf. Qualität der Auswahl und persönliche Kontakte zählen unserer Ansicht nach mehr als Massen an Rednerprofilen. So können wir unsere Kunden auch gezielter zu den einzelnen Redner-Eigenschaften und Redner-Qualitäten beraten“, erklärt Anne Sielmann.

Ethisches Verhalten verlangt laut Anne Sielmann unter anderem klare Worte und den Mut, Stellung zu beziehen, den Wandel mitzugestalten und sich Gehör zu verschaffen. Deswegen fiel die Wahl auf den ausdrucksvollen Agenturnamen LOUD SPEAKERS – in Anlehnung an den Begriff „Lautsprecher“, aber vor allem auch an die Bezeichnung „Keynote Speaker“, der im deutschsprachigen Raum oft für „Referenten“ oder „Vortragsredner“ gleichermaßen zum Einsatz kommt.
Weitere Informationen unter www.loud-speakers.de

 

Kleider machen Leute – wie kann ich meinen persönlichen Stil entwickeln?

Der erste Eindruck, den wir hinterlassen zählt immer, denn Kleidung ist auch Kommunikation und eine innere Einstellungssache – uns selbst und anderen gegenüber.

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“

Wussten Sie, dass die Art, wie wir uns kleiden, sehr viel über uns aussagt? Menschen denken einfach in „Schubladen“ und kaufen gerne bei Menschen, die nicht nur erfolgreich sind, sondern auch erfolgreich im Auftritt wirken.

Unser Auftritt ist immer – wenn oft auch unbewusst – ein wichtiger Teil in unserem Image und unserer Marke „Ich“.

„Drückt Ihr persönlicher Kleidungsstil das aus, wer Sie wirklich sind und welche Position Sie haben?“

Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich nie wieder Gedanken machen á la „Hilfe ich habe nichts anzuziehen“ oder „Ich sehe langweilig und immer gleich aus“.  Wäre das nicht ein Traum? Hier finden Sie meine 5 besten Tipps, um Ihren persönlichen Stil zu entwickeln. Es braucht es oft gar nicht so viel, um den eignen persönlichen Stil zu entwickeln.

 

Tipp Nr. 1 “ Um Stil zu haben, musst Du wissen, wer Du bist!“

Wer sind Sie, was sind Ihre persönlichen Stärken? Was sind Ihre persönlichen Werte? Wie sind Sie eingerichtet? Lieber Sie es lieber modern und klar, dezent und aufgeräumt,  romantisch und verspielt oder eher traditionell und klassisch?

Der rote Faden in unserem Stil entsteht auch durch unsere Wohnungseinrichtung, unseren Werten und unsere Hobbys.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie auch in Ihrer Wohnung keinen einheitlichen Stil haben, ist es Zeit für Ihre ganz persönliche Stil-Profilierung.

 

 

 

Tipp Nr. 2 „Kenne Deine Farbe und nutze nicht mehr wie 7 Farben im Kleiderschrank!“

Oft tragen wir ja doch nur unsere sogenannten Lieblingsfarben. Meine Kunden und Kundinnen sind immer ganz erstaunt, wenn ich Ihnen sage, dass Sie nicht mehr wie 7 Farben im Kleiderschrank brauchen.

Mein ganz persönliches Motto seit Jahren ist „Weniger ist mehr“. Das lebe ich in jeglicher Hinsicht. Wozu behalten wir oft unnötig Ballast, den wir gar nicht brauchen?

Wetten, dass auch Sie ganz leicht mit max. 7 Farben im Kleiderschrank auskommen?

  • Wir brauchen 1-2 Grund-oder Basisfarben für die Oberbekleidung. Dazu zählen Mäntel, Hosen, Sakkos / Blazer, Röcke und Taschen.
  • Wir brauchen 3-4 Farben für T-Shirts, Blusen / Hemden sowie Hosen / Röcke und Kleider.
  • Wir brauchen 2-3 Kombinationsfarben für Schals, Einstecktücher und / oder Krawatten.

Schauen Sie sich dazu auch mein Video zum Thema Farben auf meinen Youtube-Kanal an.

 

Tipp Nr. 3 „Akzeptiere Deinen Körper und kenne Deine Proportionen!“

Jeder Mensch ist schön und niemand ist zum Glück perfekt. Das wäre doch auch total langweilig. Wenn wir endlich aufhören, den ganzen Schönheitswahn nachzurennen, sondern anfangen, uns so wahrzunehmen und wertzuschätzen, wie wir wirklich sind, strahlen wir auch von innen.

Aufgabe: Stellen Sie doch einmal bewusst vor den Spiegel und betrachten Sie sich von allen Seiten. Was lieben Sie am meisten an sich? Finden Sie mindestens 3 Merkmale und betonen Sie diese in Ihrem Stil bewusst.

Schaffen Sie zu unvorteilhaften Stellen einen geschickten Ausgleich, indem Sie z.B. schmale Beine kräftiger wirken lassen durch dickere Stoffe und oben leichte Stoffe tragen oder umgekehrt unten eher leichte und fließende Stoffe tragen und oben mehr „auftragen“ mit schönen Schmuck oder Accessoires.

Bei Frauen empfehle ich immer, virtuell die sogenannte „X-Linie“ zu schaffen und die Taille entweder zu betonen oder anzudeuten.

Mehr zum Thema „geschickte Linienführung in der Kleidung“ erfahren Sie in Ihrem ganz persönlichen Stil-Profilierungs-Coaching.

 

Tipp Nr. 4 „Setze die richtige Kontraste im Farb- und Musterbereich richtig ein!“

Menschen werden durch Ihre Haut-, Haar- und Augenfarbe in 3 verschiedene Kontrast-Level eingeteilt:

  • Sehr hellhäutige Menschen (zu denen auch ich zähle) mit hellen Augen, heller Haut und blauen Augen haben ein sehr geringes Kontrast-Level und benötigen Farben aus dem hellen und mittleren Farbspektrum und eher weniger Muster. Zu helle Farben lassen uns blass erscheinen. Wir brauchen eine 3. Farbe, die etwas mehr „Frische“ zaubert.
  • Menschen mit einem mittleren Kontrast-Level haben oft leicht gebräunte Haut oder bräunen gut und haben oft braune Haare (von Natur aus) in unterschiedlichen Farbabstufungen. Ihnen stehen die mittleren Farben und mittelgroße Muster sehr gut.
  • Menschen mit hohen Kontrast, z.B. der Schneewittchen-Typ mit heller Haut, dunklen Augen und dunklen Haaren oder alle Menschen mit farbiger Haut können Farben aus dem dunklen Farbspektrum, dem typischen Kontrast schwarz-weiß und oft auch größere Muster – das hängt immer von der Körpergröße und Figur ab – sehr gut tragen.

Tipp Nr. 5 „Achte auf Details !“

Details sind das wichtigste im Stil, denn Sie machen das gewisse „Etwas“ aus und zaubern selbst aus einem eher langweilig wirkenden Business-Outfit ein Outfit mit „Wow“ Charakter.

Wichtig ist es, dass sich diese kleinen Details wie ein roter Faden im Stil wiederholen. Jetzt sind Sie sicherlich schon ganz gespannt, was ich mit Details meine.

Legen wir also los:

  • Ändern Sie z.B. die Farbe Ihrer Knopflöcher im Blazer / Sakko durch farbige Nähte beim Schneider Ihres Vertrauens.
  • Ändern Sie die Knöpfe und ersetzen Sie diese durch auffallende Knöpfe. Das kann auch nur eine schöner Metallknopf sein, z.B. am Ende der 3-er Kette bei Blazer oder Sakko
  • Sie mögen spezielle Schuhe? Dann tragen Sie diese doch immer mal wieder. Für Herren gibt es einen klasse Schuhhersteller mit farbigen Sohlen, farbigen Schnürsenkeln und dazu passende Gürtel. Sie können sich bei Floris van Bommel Ihren Schuh sozusagen „selbst zusammen stellen“.
  • Suchen Sie ein bestimmtes Wiedererkennungsmerkmal in Ihrem persönlichen Stil und setzen Sie das wiederholt ein. Bei mir sind das z.B. meine abgerundeten Blazer und meine Perlenkette.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim umsetzen meiner Tipps!

Fazit: Denken Sie bitte immer daran: Ihr Aussehen und Ihr persönliches Erscheinungsbild ist auch immer Ihr Ansehen und Ihre ganz persönliche Visitenkarte – nicht nur im Business.

Gerne unterstütze ich Sie mit meinem individuellen Stil-Profilierungs-Coaching Ihren stimmigen und authentischen Stil, abgestimmt auf all Ihre gesellschaftlichen Rollen, zu entwickeln.

Ihre Stil-Expertin Janine Katharina Pötsch

HEKTIK IST EIN ZEICHEN GEISTIGER WINDSTILLE …

Dieses Zitat stammt nicht von mir sondern von, dem von mir sehr geschätzten, Bodo Janssen, Inhaber und Geschäftsführer der Hotelkette „Upstalsboom“ und zudem erfolgreicher Speaker.

Als Chef oder Führungskraft haben Sie diese Situation sicher schon einmal erlebt – etwas geht schief im Projekt, ein Fehler ist passiert und ein verärgerter Kunde meldet sich. Häufig setzt das innerhalb kürzester Zeit eine sehr dynamische Kettenreaktion in Gang. Nicht nur, das der Kunde sein Anliegen gerne über verschiedene Kanäle platziert (da wird parallel zur „Urgent-Mail“ sicherheitshalber auch gleich angerufen, gerne auch bei verschiedenen Mitarbeitern nacheinander …), auch bei Ihnen im Unternehmen nehmen die Dinge schnell ihren unkontrollierbaren Lauf.

Da in der heutigen Email-Kommunikation wenig ohne möglichst viele „cc“ und „bcc“-Empfänger zu funktionieren scheint („cover-my-ass“, ich war´s nicht …), ist schnell die höchste Eskalationsstufe erreicht. Nicht nur der Kunde involviert diverse Menschen, auch bei Ihnen im Unternehmen werden schnell viele verschiedene Personen einbezogen, die dann irgendwann alle bei Ihnen am Schreibtisch stehen und mit Ihnen über das Problem sprechen wollen oder von Ihnen eine schnelle Lösung erwarten. Dummerweise hat sich bis hierhin meist niemand die Mühe gemacht, einmal zu analysieren oder herauszufinden, was denn überhaupt das konkrete Problem ist, wer betroffen ist und welche Auswirkungen es wohl hat.

Stattdessen: Gefährliches Halbwissen, totale Panik in Kombination mit hektischem Aktionismus
Und: ein Schuldiger muss schnell präsentiert werden und der Kunde erwartet umgehend eine schriftliche Stellungnahme (mind. 5 weitere Empfänger in „cc“)

Zur Lösung des Problems, trägt dieses Verhalten jedoch leider überhaupt nichts bei, es sorgt im Gegenteil eher für konfuse oft halbgare oder widersprüchliche Kommunikation intern wie extern und unstrukturierten Aufwand über diverse Ebenen und Mitarbeiter hinweg. Nun erlebe ich leider immer wieder Führungskräfte, Teamleiter und auch Chefs, die sich von dieser ganzen Hektik anstecken lassen und dann ebenso panisch wie hilflos agieren und damit nicht nur ein Stück ihrer Handlungsfähigkeit verlieren, sondern damit vor allem kein gutes oder souveränes Bild gegenüber den Mitarbeitern und dem Kunden abgeben.

Wie wäre es in einer solchen Situation künftig mit folgender Vorgehensweise:
Nachdem Sie den Kunden umgehend kontaktiert und beruhigt haben und ihm vor allem das Gefühl gegeben haben, Herr der Lage zu sein, halten Sie einmal kurz inne, atmen durch und klären zunächst einmal die konkrete Sachlage mit den tatsächlich beteiligten Personen. Was ist überhaupt konkret passiert, wie wirkt es sich aus, wer ist davon betroffen, wie schlimm ist es, wird jemand sterben?

Haben Sie hier einen präzisen verbindlichen Stand, ist ganz häufig ein Teil des Problems schon gelöst oder zumindest deutlich relativiert!

Nun gilt es zu klären, welche konkreten Handlungsmöglichkeiten in Betracht kommen. Wie kann das Problem behoben werden, wie lange kann oder wird es dauern, welche Konsequenzen hat das in der Zwischenzeit, wer muss dazu wie informiert werden, wer muss jetzt was bis wann tun?

Wenn Sie dann (und tatsächlich erst dann) den Kunden erneut kontaktieren, haben Sie nicht nur klare Informationen, was in welchem Umfang vorgefallen ist, sondern können sofort eine oder vielleicht auch mehrere konkrete Handlungsoptionen oder Umsetzungsvorschläge präsentieren, die der Kunde dann abwägen und entscheiden kann. Sie sind Herr der Lage und präsentieren konkrete Lösungsvorschläge!

Das eigentliche Problem können Sie damit in der Regel natürlich nicht ungeschehen machen und klar wird es Situationen geben, wo ein unzufriedener Kunde oder auch ein Schaden bleibt und Sie am Ende in irgendeiner Form dafür geradestehen müssen – z.B. in Form von finanziellen Zugeständnissen o.ä. Die oben beschriebene Vorgehensweise ist jedoch strukturiert, professionell und vor allem handlungs- und lösungsorientiert. Denken Sie beim nächsten Vorfall vielleicht daran: hektisches Agieren, meist in Unkenntnis konkreter Details und dann unter Zeitdruck, führt zu keinerlei Problemlösung, sondern macht ein Problem eher noch schlimmer. Nehmen Sie sich, auch wenn es Ihnen anfangs sicherlich schwer fällt, einen Moment für eine klare Bestandsaufnahme und eine Abwägung der Lösungsmöglichkeiten. Erst dann gehen Sie in die Kommunikation mit ihrem Kunden und dann in die Umsetzung.

Und einen Schuldigen suchen, sofern das bei Ihnen zur Unternehmenskultur gehört, können Sie dann später immer noch, in einer akuten Problemsituation hilft Ihnen dies jedoch nichts …