Fit durch „Vitamin B“? – Warum Netzwerken so wichtig ist

In unseren Projekten sprechen wir stets von der Netzwerk-Poisionierung.
Dies bedeutet nichts anderes als Spuren zu den eigenen Stärken und Kompetenzen zu hinterlassen. Und von möglichst vielen Menschen und Unternehmen deren Stärken und Kompetenzen zu erfahren.
Das Ziel besteht darin, möglichst viele Gleichgesinnte und Andersdenkende die Chance zu geben, in den gemeinsamen Austausch, in die gemeinsame Aktion und das gemeinsame Handeln zu kommen.

Vorteile der Netzwerk-Positionierung

Die Netzwerk-Positionierung unterstützt das Momentum des eigenen Handelns und der eigenen Entwicklung.
Wenn Menschen und Unternehmen auf die eigene Person und das eigene Unternehmen aufmerksam werden, ist die Chance viel größer, für bestimmte Situationen und Problemstellungen in Betracht zu kommen.

Netzwerken für den Mehrwertaufbau

Zudem setzt eine gute Netzwerk-Positionierung voraus, ein Netz an intressanten und guten Netzwerkpartner aufzubauen und pflegen.
Oftmals ist es so, dass das eigene Know-how und die eigenen Kompetenzen zu Mehrwerten führen, die sonst in der Form nicht entstanden wären.

Auf die Grundeinstellung kommt es an

Daher ist die Grundeinstellung bei Aufbau einer guten bis sehr guten Netzwerk-Positionierung von entscheidender Bedeutung.
Unsere Überzeugung besteht aus dem Anspruch, zuerst anderen einen Mehrwert und Nutzen zu liefern. Und erst dann an sich und das eigene Unternehmen zu denken. Vielmehr denkt der erfolgreiche Netzwerker daran, wie kann er zu Nutzen für andere seine Fähigkeiten und Wissen einsetzen.

Was aus unserer Sicht notwendig ist, wie wir denken und wie wir vorgehen, hören Sie in den aktuellen Teasern auf RADIOEXPERTEN hören.

Viel Freude beim Reinhören!

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer

PS: Weitere Infos finden Sie auch unter unserer Rubrik Interaktive Workshops/Trainings!

Authentizität und Motivation starten mit der Frage „Warum?“

Jeder Mensch hat innere Antreiber. Er handelt entsprechend seiner Veranlagung, die durch bestimmte Lebensmotive determiniert werden. Diese Lebensmotive verändern sich im Laufe des Lebens kaum.

Sie machen die Persönlichkeit aus, sie bestimmen, was jemand gerne tut und was nicht, woran er Freude hat und was ihm schwer fällt, für was er sich begeistern kann und was er nur widerwillig erledigt, ob er lieber im Team arbeitet oder allein und vieles andere mehr. Das Wissen um die Existenz solcher Lebensmotive ist neuer als die hierarchiegeprägten Modelle von Führung und Management und deswegen leider oft noch nicht gelebter Alltag in Unternehmen.

Wissen, das gerade Führungskräfte für sich nutzen sollten. Selbstbezogene Führung nach dem Motto „Führe Mitarbeiter so, wie Du geführt werden willst“ wird dabei zunehmend zum Auslaufmodell. Immer öfter gilt in modernen Unternehmen: „Führe Mitarbeiter so, wie sie geführt werden wollen – entsprechend ihrer Lebensmotive und den daraus resultierenden Stärken und Schwächen.“

Es sind also Führungskräfte gefragt, die sowohl über eine hohe Selbstwahrnehmung verfügen – schließlich handeln auch sie entsprechend ihrer Lebensmotive – als auch über eine außerordentliche Beobachtungsfähigkeit. Wer weiß, was seine inneren Antreiber sind, trifft die besseren Entscheidungen, kommuniziert besser und ist im Einklang mit seinen Handlungsmaximen. Warum das so ist, lässt sich leicht erklären. Das „Warum“ ist der Treibstoff, während das Wie und Was nur die Resultate sind. Die Lebensmotive geben die Antwort auf das Warum.

Menschen mit zum Beispiel einem hoch ausgeprägten Flexibilitätsmotiv performen besonders gut in dynamischen Umgebungen.

Warum verhält sich jemand so und nicht anders? Warum performt eine Person in einem Umfeld, während eine andere Person im gleichen Umfeld zum Low-Performer mutiert. Mit dem falschen Treibstoff krankt das System. Wer gegen seine inneren Antreiber arbeitet oder arbeiten muss, verliert an Energie. Der richtige Treibstoff fehlt. Ein System voller Menschen mit wenig Treibstoff wird auch von Kunden und Geschäftspartnern erkannt. Es wird deutlich, hier fehlt die Energie, das Warum, das große Ziel.

Sich bewusst zu werden, was die wirklichen inneren Antreiber sind, ist weit mehr als reine Selbsterkenntnis. Es heißt zu hinterfragen und abzugleichen, ob und inwieweit die Werte, welche das Unternehmen, die Vorgesetzten und die Arbeitskollegen vertreten, mit den eigenen übereinstimmen. Ein niedrigerer  Deckungsgrad bedeutet, geringere Produktivität und Motivation, ein höherer erlebter Stress und höhere Fehlzeiten.

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Menschen mit zum Beispiel einem hoch ausgeprägten Flexibilitätsmotiv performen besonders gut in dynamischen Umgebungen. Mit einer Führung der starren, durchgetakteten Strukturen gehen sie ein wie eine Orchidee im Keller. In einem Startup Unternehmen werden hingegen genau diese Flexibilität und Agilität gefordert. Da ist ein Geist gefragt, der sich an wechselnde Gegebenheiten anpassen kann.

Wenn Menschen überfordert oder unterfordert sind, startet normalerweise die Suche nach fehlenden fachlichen Kompetenzen oder mangelnden persönlichen Fähigkeiten.

Je nachdem, mit welchen Motiven man ausgestattet ist, ist man ein besserer Match für ein Unternehmen als Mitarbeiter oder als Führungsperson oder eben ein schlechterer. Dabei sind bestimmte Lebensmotive nicht besser oder schlechter. Sie sind einfach so, wie sie sind. Um sich aber zu entfalten brauchen sie eine entsprechende Umgebung. Es gilt also, die richtigen Entscheidungen zu treffen, für oder gegen den Job, für oder gegen einen Mitarbeiter, für oder gegen ein Projektteam.

Viele versuchen noch immer, sich Menschen für das gegebene Umfeld zurechtzubiegen, statt sich zu fragen, ob das Umfeld das passende ist. Über kurz oder lang federt der daraus resultierende Selbstbetrug, das Handeln entgegen der eigenen Lebensmotive physisch und körperlich zurück – Burnout, Stress und Krankheiten sind die Folge.

Motive kann man messen und nicht lernen

Wenn Menschen überfordert oder unterfordert sind, startet normalerweise die Suche nach fehlenden fachlichen Kompetenzen oder mangelnden persönlichen Fähigkeiten. Auch wenn es durchaus Fehlbesetzungen gibt, startet eine sinnvollere Suche auf der Ebene der Persönlichkeit, Bedürfnisse und Antreiber – auf der Ebene der intrinsischen Motivation, der Lebensmotive.

Der Glaube, dass der Mensch wie ein Rechner umprogrammiert werden kann, entstammt dem Beginn des Computerzeitalters und ist ein Wunsch, dem kaum ein Mensch bisher hat nachkommen können. Tätigkeiten und Abläufe lassen sich erlernen. Aber das „Warum“ eine Tätigkeit ausgeführt werden soll, ist noch nicht lernbar. Es ist der Unterschied zwischen Wissen und Erkenntnis. Treibstoff kann man eben nicht lernen, man muss ihn im Tank haben. Und der Treibstoff ist eine Wertekongruenz zwischen den eigenen inneren Antreibern und den zu lösenden Aufgaben.

Mit dem Wissen der Lebensmotive beginnt die Reise in eine neue Führungskultur und eines professionellen Coachings. Es gilt kompromisslos zu inventarisieren, Konfliktherde zu identifizieren und eine Veränderung voranzutreiben. Die dadurch erworbene Authentizität ist für Unternehmer, Führungspersonen und Menschen, die ein sinnvolleres Leben führen wollen, ein Muss. Die Ergebnisse sind eine bessere Performance, gesündere Mitarbeiter und Strukturen und eine steigende allgemeine Zufriedenheit im Miteinander.

* Dieser Artikel erschien auch in der Frankfurter Allgemeine Woche, KW25/2017

DU ENTSCHEIDEST!

„Ich kann ja dem Kunden nicht absagen … ich muss das Projekt doch machen, schließlich habe ich Verpflichtungen … ich würde ja gerne einen anderen Job machen, aber es geht ja leider nicht …“  Nicht nur im Coaching oder in der Beratung, sondern auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis höre ich häufig Sätze wie diese. Viele Menschen sind unzufrieden mit ihrer beruflichen oder privaten Lebenssituation und dies äussert sich früher oder später in (oft) undefinierbaren oder unklaren Veränderungswünschen. Nicht nur, das die Meisten aber gar nicht klar benennen können, was genau sie denn gerne verändern möchten, sie weisen auch jede Handlungsoption oder jeden Vorschlag im Gespräch schnell zurück, weil ihre persönlichen „Umstände“ ihnen ja sowieso gar keine andere Wahl lassen, als weiterzumachen wie bisher. Diese Umstände sind z.B.: die Welt, der Chef, der Kunde, die Frau, die Bank, die Kinder … nur eben niemals sie selbst.

Irgendwann befinden sie sich dann mit ihren Gedanken in einer Art Endlosschleife zwischen Frust und Unzufriedenheit, Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit. Etwas zugespitzt formuliert, haben sich eingerichtet in ihrem Leid und dabei die Verantwortung für ihre Entscheidungen und ihr Handeln irgendwann abgegeben.

Wenn ich dann frage: „Wer entscheidet denn, das Du diesen Job machen musst, das Du für diesen Kunden arbeiten musst, das Du dieses Projekt machen musst …?“, dann ernte ich entweder langes Schweigen oder eine Antwort wie „Ja ich, ABER …“

Aus meiner Sicht gibt es allerdings kein ABER, denn alles was wir tun und was wir erleben, ist die Folge unserer eigenen, irgendwann einmal getroffenen Entscheidungen!

Es klingt banal und doch ist es vielen einfach nicht mehr bewusst. Wir selbst haben uns irgendwann für die Ausbildung, das Studium oder die Selbstständigkeit entschieden. Wir selbst haben schon früh die erste Eigentumswohnung gekauft, Sparverträge abgeschlossen oder aber jeden Euro der reinkam sofort wieder auf den Kopf gehauen. Wir selbst haben uns unseren Lebenspartner ausgesucht, uns vielleicht für Kinder entschieden oder sind nach der Schule erst mal ohne Ziel durch die Welt gereist …
Natürlich gab es für jede dieser Entscheidungen seinerzeit Gründe, Annahmen, Grundlagen oder irgendwelche Umstände. Sicherlich haben wir uns auch mit Eltern, Freunden oder uns nahestehenden Menschen ausgetauscht – diese haben uns beraten, uns gut zugeredet oder von unseren Vorhaben abgeraten. Die letztlich finale Entscheidung für oder gegen etwas hat aber nur einer getroffen: Wir selbst!

Wenn wir also nun heute mit irgendwelchen Aspekten unseres Lebens unzufrieden oder unglücklich sind, dann können auch nur wir selbst daran etwas verändern. Niemand nimmt uns das ab oder erledigt das für uns. Nur wir selbst können andere, neue Entscheidungen treffen. Ich höre schon wieder das „ABER“ – natürlich hat jede neue Entscheidung und jede Veränderung auch etwas zu Folge. Jede Entscheidung für etwas, ist automatisch eine Entscheidung gegen etwas anderes – wenn Sie z.B. entscheiden für einen Kunden nicht mehr arbeiten zu wollen, dann müssen Sie natürlich vertrieblich mehr tun und sich neue, andere Kunden suchen. Es ist und bleibt aber Ihre Entscheidung, niemand zwingt Sie Projekte anzunehmen oder für Kunden zu arbeiten, für die Sie nicht arbeiten möchten.

Wenn Sie mit Ihren Job unzufrieden sind, ist es nur an Ihnen, daran etwas zu ändern. Klar, das macht erst mal Arbeit und nicht in jeder Branche ist es einfach den Job zu wechseln. Vielleicht müssen Sie auch finanzielle Abstriche in Kauf nehmen und eine neue Probezeit bedeutet erst einmal ein Risiko. Niemand hält Sie aber davon ab, in irgendeiner Form aktiv zu werden, Bewerbungen zu schreiben, Fortbildungen zu besuchen, sich nebenbei selbstständig zu machen und auf eine halbe Stelle zu wechseln oder was auch immer – es macht nur niemand anderes für Sie.

Der Aspekt „Eigenverantwortung“ ist auch im Coaching ein ganz entscheidener und wesentlicher Punkt. Ein Coach kann Sie begleiten und Ihnen helfen, notwendige Entscheidungsgrundlagen oder Möglichkeiten zu erarbeiten, deren Folgen durchzuspielen, verschiedene Optionen zu prüfen, andere Perspektiven einzunehmen, Gespräche vorzubereiten usw. – die Entscheidungen treffen und handeln müssen Sie am Ende aber selber, das nimmt Ihnen ein Coach nicht ab!

Zum Schluss vielleicht ein schönes und passendes Zitat: „Wer nicht will, findet Gründe, wer will findet Wege …“

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer nächsten Entscheidungen und beim Finden Ihrer künftigen Wege!

Kleider machen Leute – wie kann ich meinen persönlichen Stil entwickeln?

Der erste Eindruck, den wir hinterlassen zählt immer, denn Kleidung ist auch Kommunikation und eine innere Einstellungssache – uns selbst und anderen gegenüber.

„Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“

Wussten Sie, dass die Art, wie wir uns kleiden, sehr viel über uns aussagt? Menschen denken einfach in „Schubladen“ und kaufen gerne bei Menschen, die nicht nur erfolgreich sind, sondern auch erfolgreich im Auftritt wirken.

Unser Auftritt ist immer – wenn oft auch unbewusst – ein wichtiger Teil in unserem Image und unserer Marke „Ich“.

„Drückt Ihr persönlicher Kleidungsstil das aus, wer Sie wirklich sind und welche Position Sie haben?“

Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich nie wieder Gedanken machen á la „Hilfe ich habe nichts anzuziehen“ oder „Ich sehe langweilig und immer gleich aus“.  Wäre das nicht ein Traum? Hier finden Sie meine 5 besten Tipps, um Ihren persönlichen Stil zu entwickeln. Es braucht es oft gar nicht so viel, um den eignen persönlichen Stil zu entwickeln.

 

Tipp Nr. 1 “ Um Stil zu haben, musst Du wissen, wer Du bist!“

Wer sind Sie, was sind Ihre persönlichen Stärken? Was sind Ihre persönlichen Werte? Wie sind Sie eingerichtet? Lieber Sie es lieber modern und klar, dezent und aufgeräumt,  romantisch und verspielt oder eher traditionell und klassisch?

Der rote Faden in unserem Stil entsteht auch durch unsere Wohnungseinrichtung, unseren Werten und unsere Hobbys.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie auch in Ihrer Wohnung keinen einheitlichen Stil haben, ist es Zeit für Ihre ganz persönliche Stil-Profilierung.

 

 

 

Tipp Nr. 2 „Kenne Deine Farbe und nutze nicht mehr wie 7 Farben im Kleiderschrank!“

Oft tragen wir ja doch nur unsere sogenannten Lieblingsfarben. Meine Kunden und Kundinnen sind immer ganz erstaunt, wenn ich Ihnen sage, dass Sie nicht mehr wie 7 Farben im Kleiderschrank brauchen.

Mein ganz persönliches Motto seit Jahren ist „Weniger ist mehr“. Das lebe ich in jeglicher Hinsicht. Wozu behalten wir oft unnötig Ballast, den wir gar nicht brauchen?

Wetten, dass auch Sie ganz leicht mit max. 7 Farben im Kleiderschrank auskommen?

  • Wir brauchen 1-2 Grund-oder Basisfarben für die Oberbekleidung. Dazu zählen Mäntel, Hosen, Sakkos / Blazer, Röcke und Taschen.
  • Wir brauchen 3-4 Farben für T-Shirts, Blusen / Hemden sowie Hosen / Röcke und Kleider.
  • Wir brauchen 2-3 Kombinationsfarben für Schals, Einstecktücher und / oder Krawatten.

Schauen Sie sich dazu auch mein Video zum Thema Farben auf meinen Youtube-Kanal an.

 

Tipp Nr. 3 „Akzeptiere Deinen Körper und kenne Deine Proportionen!“

Jeder Mensch ist schön und niemand ist zum Glück perfekt. Das wäre doch auch total langweilig. Wenn wir endlich aufhören, den ganzen Schönheitswahn nachzurennen, sondern anfangen, uns so wahrzunehmen und wertzuschätzen, wie wir wirklich sind, strahlen wir auch von innen.

Aufgabe: Stellen Sie doch einmal bewusst vor den Spiegel und betrachten Sie sich von allen Seiten. Was lieben Sie am meisten an sich? Finden Sie mindestens 3 Merkmale und betonen Sie diese in Ihrem Stil bewusst.

Schaffen Sie zu unvorteilhaften Stellen einen geschickten Ausgleich, indem Sie z.B. schmale Beine kräftiger wirken lassen durch dickere Stoffe und oben leichte Stoffe tragen oder umgekehrt unten eher leichte und fließende Stoffe tragen und oben mehr „auftragen“ mit schönen Schmuck oder Accessoires.

Bei Frauen empfehle ich immer, virtuell die sogenannte „X-Linie“ zu schaffen und die Taille entweder zu betonen oder anzudeuten.

Mehr zum Thema „geschickte Linienführung in der Kleidung“ erfahren Sie in Ihrem ganz persönlichen Stil-Profilierungs-Coaching.

 

Tipp Nr. 4 „Setze die richtige Kontraste im Farb- und Musterbereich richtig ein!“

Menschen werden durch Ihre Haut-, Haar- und Augenfarbe in 3 verschiedene Kontrast-Level eingeteilt:

  • Sehr hellhäutige Menschen (zu denen auch ich zähle) mit hellen Augen, heller Haut und blauen Augen haben ein sehr geringes Kontrast-Level und benötigen Farben aus dem hellen und mittleren Farbspektrum und eher weniger Muster. Zu helle Farben lassen uns blass erscheinen. Wir brauchen eine 3. Farbe, die etwas mehr „Frische“ zaubert.
  • Menschen mit einem mittleren Kontrast-Level haben oft leicht gebräunte Haut oder bräunen gut und haben oft braune Haare (von Natur aus) in unterschiedlichen Farbabstufungen. Ihnen stehen die mittleren Farben und mittelgroße Muster sehr gut.
  • Menschen mit hohen Kontrast, z.B. der Schneewittchen-Typ mit heller Haut, dunklen Augen und dunklen Haaren oder alle Menschen mit farbiger Haut können Farben aus dem dunklen Farbspektrum, dem typischen Kontrast schwarz-weiß und oft auch größere Muster – das hängt immer von der Körpergröße und Figur ab – sehr gut tragen.

Tipp Nr. 5 „Achte auf Details !“

Details sind das wichtigste im Stil, denn Sie machen das gewisse „Etwas“ aus und zaubern selbst aus einem eher langweilig wirkenden Business-Outfit ein Outfit mit „Wow“ Charakter.

Wichtig ist es, dass sich diese kleinen Details wie ein roter Faden im Stil wiederholen. Jetzt sind Sie sicherlich schon ganz gespannt, was ich mit Details meine.

Legen wir also los:

  • Ändern Sie z.B. die Farbe Ihrer Knopflöcher im Blazer / Sakko durch farbige Nähte beim Schneider Ihres Vertrauens.
  • Ändern Sie die Knöpfe und ersetzen Sie diese durch auffallende Knöpfe. Das kann auch nur eine schöner Metallknopf sein, z.B. am Ende der 3-er Kette bei Blazer oder Sakko
  • Sie mögen spezielle Schuhe? Dann tragen Sie diese doch immer mal wieder. Für Herren gibt es einen klasse Schuhhersteller mit farbigen Sohlen, farbigen Schnürsenkeln und dazu passende Gürtel. Sie können sich bei Floris van Bommel Ihren Schuh sozusagen „selbst zusammen stellen“.
  • Suchen Sie ein bestimmtes Wiedererkennungsmerkmal in Ihrem persönlichen Stil und setzen Sie das wiederholt ein. Bei mir sind das z.B. meine abgerundeten Blazer und meine Perlenkette.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim umsetzen meiner Tipps!

Fazit: Denken Sie bitte immer daran: Ihr Aussehen und Ihr persönliches Erscheinungsbild ist auch immer Ihr Ansehen und Ihre ganz persönliche Visitenkarte – nicht nur im Business.

Gerne unterstütze ich Sie mit meinem individuellen Stil-Profilierungs-Coaching Ihren stimmigen und authentischen Stil, abgestimmt auf all Ihre gesellschaftlichen Rollen, zu entwickeln.

Ihre Stil-Expertin Janine Katharina Pötsch

HEKTIK IST EIN ZEICHEN GEISTIGER WINDSTILLE …

Dieses Zitat stammt nicht von mir sondern von, dem von mir sehr geschätzten, Bodo Janssen, Inhaber und Geschäftsführer der Hotelkette „Upstalsboom“ und zudem erfolgreicher Speaker.

Als Chef oder Führungskraft haben Sie diese Situation sicher schon einmal erlebt – etwas geht schief im Projekt, ein Fehler ist passiert und ein verärgerter Kunde meldet sich. Häufig setzt das innerhalb kürzester Zeit eine sehr dynamische Kettenreaktion in Gang. Nicht nur, das der Kunde sein Anliegen gerne über verschiedene Kanäle platziert (da wird parallel zur „Urgent-Mail“ sicherheitshalber auch gleich angerufen, gerne auch bei verschiedenen Mitarbeitern nacheinander …), auch bei Ihnen im Unternehmen nehmen die Dinge schnell ihren unkontrollierbaren Lauf.

Da in der heutigen Email-Kommunikation wenig ohne möglichst viele „cc“ und „bcc“-Empfänger zu funktionieren scheint („cover-my-ass“, ich war´s nicht …), ist schnell die höchste Eskalationsstufe erreicht. Nicht nur der Kunde involviert diverse Menschen, auch bei Ihnen im Unternehmen werden schnell viele verschiedene Personen einbezogen, die dann irgendwann alle bei Ihnen am Schreibtisch stehen und mit Ihnen über das Problem sprechen wollen oder von Ihnen eine schnelle Lösung erwarten. Dummerweise hat sich bis hierhin meist niemand die Mühe gemacht, einmal zu analysieren oder herauszufinden, was denn überhaupt das konkrete Problem ist, wer betroffen ist und welche Auswirkungen es wohl hat.

Stattdessen: Gefährliches Halbwissen, totale Panik in Kombination mit hektischem Aktionismus
Und: ein Schuldiger muss schnell präsentiert werden und der Kunde erwartet umgehend eine schriftliche Stellungnahme (mind. 5 weitere Empfänger in „cc“)

Zur Lösung des Problems, trägt dieses Verhalten jedoch leider überhaupt nichts bei, es sorgt im Gegenteil eher für konfuse oft halbgare oder widersprüchliche Kommunikation intern wie extern und unstrukturierten Aufwand über diverse Ebenen und Mitarbeiter hinweg. Nun erlebe ich leider immer wieder Führungskräfte, Teamleiter und auch Chefs, die sich von dieser ganzen Hektik anstecken lassen und dann ebenso panisch wie hilflos agieren und damit nicht nur ein Stück ihrer Handlungsfähigkeit verlieren, sondern damit vor allem kein gutes oder souveränes Bild gegenüber den Mitarbeitern und dem Kunden abgeben.

Wie wäre es in einer solchen Situation künftig mit folgender Vorgehensweise:
Nachdem Sie den Kunden umgehend kontaktiert und beruhigt haben und ihm vor allem das Gefühl gegeben haben, Herr der Lage zu sein, halten Sie einmal kurz inne, atmen durch und klären zunächst einmal die konkrete Sachlage mit den tatsächlich beteiligten Personen. Was ist überhaupt konkret passiert, wie wirkt es sich aus, wer ist davon betroffen, wie schlimm ist es, wird jemand sterben?

Haben Sie hier einen präzisen verbindlichen Stand, ist ganz häufig ein Teil des Problems schon gelöst oder zumindest deutlich relativiert!

Nun gilt es zu klären, welche konkreten Handlungsmöglichkeiten in Betracht kommen. Wie kann das Problem behoben werden, wie lange kann oder wird es dauern, welche Konsequenzen hat das in der Zwischenzeit, wer muss dazu wie informiert werden, wer muss jetzt was bis wann tun?

Wenn Sie dann (und tatsächlich erst dann) den Kunden erneut kontaktieren, haben Sie nicht nur klare Informationen, was in welchem Umfang vorgefallen ist, sondern können sofort eine oder vielleicht auch mehrere konkrete Handlungsoptionen oder Umsetzungsvorschläge präsentieren, die der Kunde dann abwägen und entscheiden kann. Sie sind Herr der Lage und präsentieren konkrete Lösungsvorschläge!

Das eigentliche Problem können Sie damit in der Regel natürlich nicht ungeschehen machen und klar wird es Situationen geben, wo ein unzufriedener Kunde oder auch ein Schaden bleibt und Sie am Ende in irgendeiner Form dafür geradestehen müssen – z.B. in Form von finanziellen Zugeständnissen o.ä. Die oben beschriebene Vorgehensweise ist jedoch strukturiert, professionell und vor allem handlungs- und lösungsorientiert. Denken Sie beim nächsten Vorfall vielleicht daran: hektisches Agieren, meist in Unkenntnis konkreter Details und dann unter Zeitdruck, führt zu keinerlei Problemlösung, sondern macht ein Problem eher noch schlimmer. Nehmen Sie sich, auch wenn es Ihnen anfangs sicherlich schwer fällt, einen Moment für eine klare Bestandsaufnahme und eine Abwägung der Lösungsmöglichkeiten. Erst dann gehen Sie in die Kommunikation mit ihrem Kunden und dann in die Umsetzung.

Und einen Schuldigen suchen, sofern das bei Ihnen zur Unternehmenskultur gehört, können Sie dann später immer noch, in einer akuten Problemsituation hilft Ihnen dies jedoch nichts …

Mit Stil zum Ziel – Outfit verkauft

“Wie Du kommst gegangen, so wirst Du auch empfangen.“ (Carl Zuckmayr)

Liebe Leserin, lieber Leser,

wussten Sie, dass die Art, wie wir uns kleiden sehr viel über uns selbst, unsere Einstellung zu uns, unsere Werte und was wir uns wert sind, aussagt?

Wann haben Sie sich das letzte Mal Gedanken über Ihre Outfits und Ihre Wirkung gemacht?

Menschen kaufen von Menschen und die äußere Verpackung ist der Anziehungspunkt im Beziehungsaufbau.

Wer dagegen in der Art, wie er sich kleidet, unstimig und unsicher auftritt, weil es keinen roten Faden in der Stil-Profilierung gibt, wird oft nicht richtig wahrgenommen. Stil ist erlernbar und ein Stil-Profil erleichtert Ihnen vieles im Leben.

Wollen Sie nicht auch jeden Morgen gerne ein Date mit Ihrem Kleiderschrank haben, weil dieser logisch und stimmig nach Ihren gesellschaftlichen Rollen aufgebaut ist?

Die Botschaft sind immer Sie als Markenbotschafter Ihrer eigenen Persönlichkeit. Ich erlebe es sehr oft in meinen Beratungen und Coachings zur Stil-Profilierung, dass es oftmals nur kleine Veränderungen sind mit den richtigen Farbkonzepten, den richtigen Schnitten, eine neue stimmige Brille oder die richtigen Accessoires und meine Kunden und Kundinnen werden in Ihrem Umfeld ganz anders wahrgenommen.

Auch ich hatte einige Jahre vor meiner ersten eigenen Stilberatung verschiedene Stile und Stilrichtungen quer Beet im Kleiderschrank. Mit Anfang 20 war ein richtiger Fashion-Victum und wollte immer nur die teuersten Klamotten haben. Was natürlich totaler Quatsch war und ist. Ich habe mich oft von Trends leiten lassen, fast mein ganzes Geld für sinnlose Kleidung ausgegeben, weil ich eben kein Stil-Profil hatte. Aus diesen Fehlern habe ich gelernt und weiß, wie wichtig ist es, eben nicht NUR eine reine Farb- und Stilberatung zu machen, sondern ein Stil-Profilierung, wo alles Aspekte unserer Persönlichkeit und unserer gesellschaftlichen Rollen mit einfließen. Heute bin ich eher eine Stil-Ikone – auch wenn ich viele meiner Sachen bereits seit über 10 Jahren trage.

Kleidung vermittelt Signale und wir werden durch die Art, wie wir uns kleiden immer von Kopf bis Fuß beurteilt und oft in eine Schublade gesteckt. Sie entscheiden selbst, was die anderen über sie sagen. Haben Sie jedoch ein Profil und einen hohen Widererkennungswert in Ihrem Stil, bleiben Sie in den Köpfen der Menschen hängen.

Wie möchten Sie gerne durch Ihr einzigartiges Stil-Profil wahrgenommen werden?

  • Stimmig und kompetent oder unstimmig und nicht akzeptabel?
  • Zuverlässig und als Macher-Typ oder unzuverlässig und langweilig?
  • Als Alphatier oder als Mimose und graue Maus?

Ziel meiner Stil-Profilierung ist es immer, dass Sie lernen, sich so in Szene zu setzen, dass Sie mit Ihrer Persönlichkeit in allen gesellschaftlichen Rollen punkten. Die Auswahl der richtigen Kleidung ist besonders in Karrierefragen von Entscheidung.

Hier bekommen Sie 3 meine besten Tipps, die Sie gleich selbst umsetzen können.

So punkten Sie als Lady mit einem guten Stil im Business:

  • Tragen Sie Schuhe immer nur in der Höhe und mit dem Absatz, wo Sie wirklich gut darin laufen können.
  • Tragen Sie klassische Blusen nur, wenn Sie sich darin auch wirklich wohl fühlen, ein Blusenshirt, ein edles T-Shirt oder ein Seidentop sehen je nach Figurtyp oft besser aus. Wenn Sie dennoch Blusen tragen „müssen“ empfiehlt sich eine massgeschneiderte Bluse. Meine Kundinnen und ich sind damit sehr zufrieden.
  • Investieren Sie in eine gute und hochwertige Handtasche in Ihren Basisfarben.
  • Tragen Sie immer einen gut sitzenden T-Shirt BH im Business.

So punkten Sie als Gentlemanmit einem guten Stil im Business:

  • Achten Sie auf einen extrem guten Schnitt beim Anzug. Wenn Ihnen der Anzug von der Stange nicht passt, investieren Sie in einen massgeschneiderten Anzug. Dieser kostet wirklich nicht viel mehr und Sie haben die Möglichkeit, Knöpfe, Knopflöcher und das Innenfutter mit kleinen Details perfekt auf Ihre gewünschte Wirkung und Ihr Markenzeichen abzustimmen.
  • Das gleiche gilt bei den Businesshemden, diese sollten von der Armlänge, von der Kragenweite und -form sowie vom Schnitt her perfekt zu Ihrer Figur passen.
  • Der Gürtel sitzt immer im dritten Loch und sollte rahmengenäht sein. Ansonsten ist er zu schmal oder zu eng.
  • Variieren Sie mit Schals und Einstecktüchern, um „langweilig“ wirkende Anzüge aufzupeppen.

Meine wichtigsten Tipps:

  • Die Kleidung muss immer zu Ihnen passen, zu Ihrem Stilprofil und zu Ihren körperlichen Merkmalen. Verkleiden Sie sich nicht und rennen Sie keinen Trends hinterher.
  • Beschränken Sie sich auf 3 Grundfarben in der Basisgarderobe und ergänzen Sie diese mit Kombinationsfarben und Akzentfarben für Accessoires. Mit 6-7 Farben im Kleiderschrank kommen Sie durch alle Situationen des Lebens. Tragen Sie Ihre Grundfarben in den Nuancen, welche zu Ihrem Teint passen.
  • Investieren Sie in hochwertige Basics wie Mantel, Sommermantel und gute Schuhe. Wer billig kauft, zahlt 3x! Achten Sie auf gute Qualität. Selbst wenn Sie Bauchschmerzen haben, einen guten Mantel oder Trench für 400-800 EUR zu kaufen. Das gute Stück können Sie mindestens 5-8 Jahre tragen. Einen günstigen Mantel dagegen nur max. 1-2 Jahre.

Branchenstandards erhöhen heißt miteinander sprechen

Branchenstandards erhöhen heißt miteinander sprechen. Kooperationen mit Mitbewerbern führt zur Erhöhung der ökologischen und sozialen Standards aber auch zu mehr Wertschöpfung. Hört sich gut an. Oder? Ja sicher, wenn da nicht das eigene Kopfkino wäre. Kann der, also eigentlich Mitbewerber, mir Wissen wegnehmen oder geht der meine Kunden sogar direkt an. Nun ja so ist das. Kann passieren.

Kooperationen lohnen sich auch im Sinne der Nachhaltigkeit.

Aber: Kooperationen lohnen sich auch im Sinne der Nachhaltigkeit. Ich hatte erst vor kurzer Zeit ein Gespräch mit einem größeren Textilunternehmer. Es ist dabei eine Einkaufsgemeinschaft mit Mitbewerbern und Start-up Unternehmern zu gründen denen es dann plötzlich möglich ist Biobaumwolle ökologisch und ökonomisch sinnvoll einzukaufen und erst dann nachhaltige Produkte zu produzieren.

COACHING – KURZE GEDANKEN ZU OSTERN …

Hat Coaching eigentlich etwas mit Ostern zu tun? Nicht direkt, auch wenn es beim Thema Ostern ja um Tod und Auferstehung und damit letztlich vielleicht auch (im ganz weit übertragenen Sinne) um einen Neuanfang geht. Ich denke bei Ostern vor allem daran, dass das erste Quartal des Jahres schon wieder vorbei ist. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber für mich waren die ersten drei Monate diesen Jahres schon sehr arbeitsintensiv, herausfordernd aber auch zugleich sehr spannend. Wenn ich zurückblicke, bin ich immer wieder erstaunt, was in diesen drei Monaten alles schon passiert ist. Neben spannenden beruflichen Projekten und Erlebnissen mit der Familie habe ich auch mein Buchprojekt „Anti-Stress-Trainer für Selbstständige“ abgeschlossen – im Herbst wird das Buch im Verlag Springer Gabler erscheinen.

Das lange Osterwochendende und einige Tage Urlaub im Anschluß, bieten mir nun die perfekte Gelegenheit, schon einmal zurückzublicken und das vergangene aber auch geleistete in Ruhe zu reflektieren. Im Gegensatz zum Sommerurlaub habe ich bei Ostern zudem immer das Gefühl, das es in der Welt allgemein etwas langsamer und ruhiger zugeht, was ein richtiges Entspannen zumindest mir auch deutlich leichter macht. Neben den kommenden Tagen mit meiner Familie, habe ich mir am letzten Wochenende schon eine kleine Auszeit genommen. Ich habe zwei arbeitsreiche aber spannende Tage mit meinem Coach verbracht (ja auch Coaches haben einen Coach 😉 ) und einige Dinge und Themen für mich bearbeiten und klären können.

Ich wünsche auch Ihnen, das Sie in den kommenden Tagen ein wenig zur Ruhe kommen und die Gelegenheit haben, auf die ersten Wochen und Monate des Jahres 2017 zurückzublicken und sich bewusst zu machen oder bewusst zu werden, „was bisher geschah …“, was Sie in diesem Jahr schon gemeistert und geleistet haben. Ich bin mir sicher, Sie werden erstaunt sein, was dabei alles zu Tage treten wird, was in der Hektik des Alltags schon längst wieder untergegangen und vergessen war. Ebenso sicher bin ich mir, das Sie daraus eine Menge Kraft und Energie für die kommenden Aufgaben in den nächsten Monaten gewinnen können.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch schöne, erholsame aber auch gedanken- und erkenntnisreiche Ostern!

So gehen Sie gezielt und richtig Kleidung kaufen

Gehen Sie gerne und entspannt Kleidung einkaufen? Sind Sie vielleicht ein Fashion-Victum oder ärgern Sie sich oft über Dinge, die Sie eigentlich gar nicht kaufen wollten und die die Sie sich sozusagen „aufschwatzen“ lassen haben?

Ich gehe gerne mit meinen Kundinnen und Kunden einkaufen und zeige diesen, wie Sie gezielt und richtig einkaufen gehen. Ich arbeite selbst nur mit einer Shopping-To-Do Liste und spare somit Zeit und Geld. Erst heute war ich beim Jeans-Kauf. Blue Jeans halten leider nur max. 2 Jahre und müssen dann erneuert werden. Meine geliebtes Model der Skinny Jeans von Ted Baker gibt es leider nicht mehr. So war ich heute bei Lui Jo, wo es für Damen auch eine sehr gute Auswahl an Skinny Jeans zum fairen Preis gibt.

Damit Sie auch in Zukunft entspannt einkaufen gehen und wirklich nur die Dinge kaufen, die Sie wirklich brauchen, habe ich Ihnen einen 11-Punkte-Fahrplan erstellt:

Regel Nr. 1: Nehmen Sie sich genügend Zeit für Kleidungseinkäufe!

Gehen Sie öfter am Samstag oder nach Feierabend Kleidung kaufen, weil Sie unbedingt noch etwas Bestimmtes kaufen müssen? Planen Sie dafür für einen gezielten Kleidungskauf lieber einen Vormittag unter der Woche ein. Nehmen Sie sich dafür einen halben Tag frei!  Hektik, Stress und „Kauf-Zwang“ können nämlich schnell zu Fehl-oder Frustkäufen führen.

Regel Nr. 2: Stylen Sie sich zum Shopping wie zu einem Date!

Wenn wir uns selbst wertschätzen und uns schön machen, strahlen wir auch von innen und sind mit uns selbst zufrieden. Dann kaufen wir auch automatisch weniger, weil wir einfach keine Ersatz-„Befriedigung“ brauchen.

Mein Tipp: Kleiden Sie sich zum Kleidungskauf immer gut und gepflegt. Tragen Sie schöne Unterwäsche und Kleidung, die Sie schnell an- und ausziehen können sowie bequeme Schuhe. Machen Sie sich wirklich hübsch und achten Sie auch auf ein gut gepflegtes Erscheinungsbild (Frisur und Make-up).

Regel Nr. 3: Kaufen Sie mit Köpfchen – Strategieplanung beim shoppen!

Gehen Sie eher spontan einkaufen, weil Sie einfach neue Kleidung brauchen? Oder gehen Sie gezielt und mit Strategie einkaufen? Legen Sie anhand einer „Shopping-Bedarfsliste“ fest, was Sie wirklich kaufen wollen und müssen. Streichen Sie die Dinge, die Sie gekauft haben, raus und schreiben Sie bei Bedarf neue Dinge auf. Schuhe und Jeans müssen eben alle 1-2 Jahre neu gekauft werden.

Mein Tipp:  Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

  • Was benötige ich wirklich?
  • Welche Farbe, welche Form, welcher Schnitt und welches Muster passen zu mir?
  • Passt das neue Kleidungsstück zu mindestens 1-2 Teilen aus dem Kleiderschrank?

Regel Nr. 4: Selektieren Sie im Vorfeld Marken und Labels, die zu Ihrem Stil passen.

Rennen Sie immer von einem zum nächsten Laden und finden Sie trotzdem nie das Richtige zum anziehen? Ich empfehle meinen Kunden immer in Ruhe, verschieden Labels auszuprobieren. Entscheiden Sie sich dann für 3-4 Marken.  Das sind die Geschäfte, wo Sie immer die richtigen Größen und Schnittformen passend zu Ihrem Budget finden. So sparen Sie Zeit und Geld. Nicht jede Marke passt zu Ihnen.

Regel Nr. 5: Achten Sie auf die ideale Passform bei der Wunschkleidung!

Oft rennen wir einer „Wunschfigur“ hinterher. Ist das nicht furchtbar anstrengend? Vergessen Sie das Wort „Kleidergröße“. Jede Marke schneidert anders. Die Kleidung darf weder zu weit, noch zu eng sein. Mit einem guten Sitz in der Kleidung erzielen Sie automatisch eine gute Wirkung.

Mein Tipp:

  • Kaufen Sie nur Kleidung, die Ihrer Figur schmeichelt und zu Ihrem Stiltyp(en) passt.  Achten Sie darauf, dass die Kleidung nicht kneift, Taschen nicht herausspringen und der Stoff keine Falten bildet.
  • Betrachten Sie sich von allen Seiten und bewegen Sie sich damit im Geschäft, um zu beobachten, ob die Kleidung auch wirklich bequem sitzt und keine Falten wirft.

Regel Nr. 6: Kaufen Sie weniger und achten Sie auf „Qualität vor Quantität“!

Ein gut sortierter Kleiderschrank wird mit System aufgebaut. Wir können nicht alles auf einmal kaufen. Qualität und Nachhaltigkeit sind mir am wichtigsten. Ich habe einige Kleidungsstücke schon seit 14 Jahren. Egal gesagt, war die Qualität bei einiges Labels vor Jahres noch wesentlich besser. Die Wegwerf-Gesellschaft trägt leider auch viel dazu bei, dass Kleidung oft billig von Kinderhand im Ausland gefertigt wird.

Mein Tipp:

  • Kaufen Sie weniger und achten Sie auf eine gute Verarbeitung und Details bei Nähten, Verlauf der Muster sowie auf die Art der Kopflöcher und die Qualität der Reißverschlüsse beim Kleidungsstück.
  • Achten Sie auf Qualität und kaufen Sie keine Billigklamotten oder Trendteile, die Sie nach ein paar Monaten wieder wegwerfen!

Regel Nr. 7: Der Mix macht es aus – investieren Sie in eine hochwertige Grundgarderobe!

Wir brauchen gar nicht so viel Kleidung, wenn wir einmal gelernt und verstanden haben, wie wir unseren Kleiderschrank zu unseren besten Freund machen und geschickt kombinieren. Die Grundvorraussetzung sind eine hochwertige Grundgarderobe (Anzug, Hose, Blazer, Mantel, Hose und Rock). Diese kombinieren Sie diese mit günstigen Basics (Oberteilen, Strickwaren, Polos) in Ihren Farben und schon haben Sie jeden Tag einen neuen Look.

Regel Nr. 8: Variieren Sie mit Accessoires!

Ich liebe meine Basis-Teile im Kleiderschrank und kombiniere meine Outfits super gerne mit edlen Accessoire wie hochwertige Handtaschen, schöne Ketten und Uhren und passende Schuhe und Gürtel.

Regel Nr. 9: Tappen Sie nicht in die teure und vermeintliche „Schnäppchenfalle“!

Selbst wenn wir uns bestimmte Marken nicht leisten können, sollten wir nicht in die Schnäppchen aus dem Urlaub oder im Schlussverkauf tappen. Schnäppchen sind meisten eine „Ersatzbefriedigung“ und bleiben  im Schrank hängen. Ich habe selbst vor viele Jahren viele unnütze Klamotten im Outlet gekauft, weil ich unbedingt ein Teil der Marke XY haben wollte. Das Kleiderstück hing dann nur im Kleiderschrak herum, bis ich zu einem Preis von 50% des Anschaffungspreises bei Ebay oder im Second Hand verkauft habe. Natürlich bin ich auch immer mal wieder gut fündig geworden im Outlet. Aber das ist erst passiert, nachdem ich meinen Farb- und Stiltyp kannte. Oft sind Schnäppchen oder Plagiate aus dem Urlaub eine teure und sinnlose Anschaffung.

Regel Nr. 10: Stimme Sie die Kleidung auf den Alltag und Ihre Bedürfnisse ab!

Wenn wir unseren Kleiderschrank geschickt aufbauen und ein Garderoben-Management-System entwickeln, stehen wir – besonders wir Frauen – nicht stundenlang vor einem überfüllten Kleiderschrank und denken „Ich habe echt nichts zum anziehen!“

Mein Tipp: Legen Sie eine Liste nach folgenden Fragen an:

  • Welche gesellschaftlichen Anlässe habe ich und wie viele davon pro Jahr?
  • Wie kann ich meinen Kleiderschrank geschickt abgestimmt auf meine gesellschaftlichen Rollen aufbauen?

Regel Nr. 11: Kaufen Sie nur die Farben, die Ihnen wirklich stehen!

Kaufen Sie immer die aktuellen Mode-Farben, nur weil die Mode-Zeitschriften es Ihnen vorleben? Ist Ihr Kleiderschrank eher zu bunt oder „mausgrau“? Fakt ist, wir brauchen nicht mehr wie 6-8 Farben. Wir brauchen 1-2 Grundfarben, 3-4 Basisfarben und 2-3 Accessoirefarben. Wie viele Farben haben Sie im Kleiderschrank?

Mein Tipp:  Farben wirken am besten bei Tageslicht. Im gelblich-warmen Licht wirken Farben oft ungünstig. Testen Sie neue Kleidungsfarben unbedingt im guten Tageslicht und tauschen Sie das Kleidungsstück notfalls auch um. Wenn die Farbe der Kleidung mit der Hand verschmilzt, ist die Farbe für Sie passend.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim umsetzen meiner Tipps! Gerne unterstütze ich Sie als professionelle Personal Shoppering bei Ihrem nächsten Bekleidungskauf.

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Performer – Über die Bereitschaft, Widerstände zu überwinden

Rainer Zitelmann legt mit seinem aktuellen Buch „Die Psychologie der Superreichen“ erstmals eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Reichtumsforschung vor. Wie Armut entsteht ist hinreichend bekannt. Aber Reichtum, gar Super-Reichtum?

Im Buch – eigentlich als Dissertation verfasst und deswegen auch leserlich keine ganz leichte Kost – werden zahlreiche Menschen interviewt, die zwischen 12 Millionen Euro und mehreren hundert Millionen Euro an Vermögen angehäuft haben – die meisten Self-made-Millionäre, also keine Erben. Es ist also interessant, was diese Menschen zu berichten haben, denn man kann von ihnen lernen. Und siehe da: Reichtum ist weder Veranlagung noch ausschliesslich das Ergebnis harter Arbeit, sondern er entspringt einer gewissen Haltung, einer Persönlichkeit, die sich diszipliniert auf die gesetzten Ziele ausrichtet, Dinge entwickelt und vorantreibt und sie bis zum Ende verfolgt.

Auffällig bei den meisten Top-Performern – unabhängig davon, ob sie nun superreich sind oder an anderer Stelle herausragend erfolgreich – ist, dass sie bereit sind, mehr zu leisten als andere, mehr investieren als andere, mehr ertragen als andere und nicht bei jedem Rückschlag gleich den Kopf in den Sand stecken. Erfolg und Reichtum sind kein Glück – klar, auch das gehört dazu, sondern das Ergebnis mentaler Stärke, gebündelter Energie, innerer Klarheit und rücksichtsloser Fokussierung. Viele Erfolgreiche schon haben in ihren jungen Jahren Leistungssport betrieben, waren und sind bereit, in den Schmerz zu gehen und über sich hinaus zu wachsen. Sie haben den Ehrgeiz und sie haben Selbstdisziplin. Alles Dinge, die man an sich verändern und entwickeln kann, wenn man denn will.

Wer im Leben unabhängig, finanziell frei und selbstbestimmt sein will und sein Leben nach eigenen Massstäben führen möchte, kommt nicht drum herum, sich mit sich selbst auseinander zu setzen, sich zu entwickeln und an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten. Nur mit eigenen Ecken und Kanten, einer Portion Kampfgeist, der Bereitschaft, Widerstände zu überwinden und dem Erkennen und Leben der eigenen Motive und Antreiber kann Erfolg und Reichtum gelingen. Zu keiner anderen Erkenntnis kommt auch Rainer Zitelmann in seinem Buch. Keine Geheimnisse, sondern das, was im Grunde schon jeder wusste: ohne Fleiss kein Preis, ohne harte Arbeit an sich selbst, die die harte Arbeit an den eigenen Zielen ermöglicht, gelingt Reichtum nicht – weder finanzieller noch persönlicher.

Reichtum ist kein Wunder, zumindest keines, das sich nicht jeder selbst erschaffen kann. Vielleicht reicht es nicht bei jedem für Millionen, aber das selbst definierte Lebensglück, ein Leben in Freiheit und auch im materiellen Wohlstand ist möglich. Wenn man bereit ist, sein Bestes zu geben. Dazu gehört zunächst, Klarheit darüber zu bekommen, wohin die eigene Reise gehen soll und zu überprüfen, welche persönlichen Ziele erreicht werden sollen. Das Ziel muss dabei so richtig *GEIL* und anziehend sein. Dann gilt es, dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und jeden Tag einen Schritt weiter aus der Komfortzone zu machen und dem Ziel entgegen zuschreiten. Erfolg ist ein Marathon, kein Sprint. Schritt für Schritt muss man sich ihm nähern.

Vergewissere Dich also jeden Tag, dass Dein Ziel noch im Fokus ist. Wenn nicht, passe Deinen Weg an. Arbeite jeden Tag daran. Jeden Tag. Keine Ausnahme. Eigne Dir die Fähigkeiten an, die Du brauchst, um Dein Ziel zu erreichen. Lerne jeden Tag etwas dazu. Jeden Tag. Ist es unangenehm? Ja, das ist es manchmal. Aber wenn Du nicht bereit bist, auch das Unangenehme zu ertragen, wird sich das Angenehme nicht einstellen. Dann bist Du den Erfolg auch nicht wert. Veränderung bedeutet immer auch Schmerz. Wenn es weh tut, spricht viel dafür, dass Du auf einem guten Weg bist.

Gefragt sind Durchhaltewillen und der Mut, für sich selbst einzustehen und dabei die Einstellung zu haben, nicht andere für Rück- und Fehlschläge verantwortlich zu machen. Aus Fehlern lernen, das ist die Devise, nicht jammern, sondern weiter machen.

Wer sich mit der Psychologie der Erfolgreichen befassen möchte, dem empfehle ich das Buch «Psychologie der Superreichen» von Rainer Zitelmann. Es ist Neuland. Es ist interessant. Es ist nicht immer unterhaltsam, aber sehr lehrreich.