Verantwortung für Mitarbeiter

Teil der Unternehmenskultur muss es auch sein, dass Mitarbeiter sich in das System einordnen. Dazu gehört der schonende Umgang mit den Ressourcen, die das Unternehmen den Mitarbeitern anvertraut, wie etwa der Umgang mit Energie und Material. Untethisch ist es übrigens auch, wenn sich Mitarbeiter grundlos krank melden. Zum Beispiel gemeinschaftlich, wie bei TUI im vergangenen Jahr 2016 passiert. Das schadet unserer Gesellschaft ebenso, wie wenn ein Unternehmer Steuersparmodelle anstrebt, um nur sein eigenes Konto zu füllen.
Auch Mitarbeiter haben eine gesellschaftliche Verantwortung
 Fazit: Nicht nur UnternehmerInnen haben die oft geforderte gesellschaftliche Verantwortung – Mitarbeiter haben sie in gleicher Qualität.

ANTON DÖRIG – ERFOLGREICHE MARKENEINTRAGUNG!

ANTON DÖRIG
LEADERSHIP – MANAGEMENT – SICHERHEIT

PUBLIKATIONSBESTÄTIGUNG

Am 29.11.2016 wurde durch das IGE / IPI die Markenteintragung der Marke “ANTON DÖRIG LEADERSHIP – MANAGEMENT – SICHERHEIT” offiziell bestätigt. Eine erste Veröffentlichung erfolgte am 29.11.2016. Somit ist ein weiterer Schritt zur Positionierung auf dem Markt erfolgreich abgeschlossen.

GESTALTUNGS- UND WIRKUNGSELEMENTE

Die drei Themen LEADERSHIP – MANAGEMENT – SICHERHEIT sind heute aktueller denn je. Doch die Positionierung von ANTON DÖRIG liegt nicht in den jeweiligen, einzelnen Bereichen an sich, sondern in der Schnittmenge dieser drei TOP-Themen.

Es gibt viele Experten in den einzelnen Bereichen von Leadership, Management und Sicherheit, doch kaum jemand vermag es diese drei Bereiche kompetent zu vereinen und fokussiert sich dabei auf die Schnittmenge, die einen einzigartigen Mehrwert / Nutzen in Sachen Führung darstellt. Führung braucht Präsenz und Essenz – Leidenschaft!

Bildelemente:

Die Anfangsbuchstaben von Anton Dörig (AD) wurden auf das Wesentliche reduziert und miteinander verbunden. Trotzdem sind sie noch klar als einzelne Elemente erkennbar. Genau dies geschieht auch bei der Schnittmenge der drei Themen. Das Ganze wird in sich vereint und steht in einer sogenannten, sich wiederholenden Wecheslwirkung (Kreis).

 

MARKETING-URKNALL 09. JANUAR 2007 – EINE NEUE ZEITRECHNUNG BEGINNT …

(Marketing-Lesestoff für das 2. Advents-Wochenende – Lesedauer 10-12 Minuten)

Es ist erstaunlich, große Unternehmen zittern plötzlich vor den kleinen. Geschäftsführer von B2B-orientierten Unternehmen befassen sich mit Endkunden und junge Menschen im Alter von 25 Jahren nehmen sich ein Sabbatjahr. Das Zeitalter des goldenen Handels ist vorbei und Finanzberatungen werden heute nicht mehr in einer Bank getätigt.

Ist diese Entwicklung nun positiv oder negativ? Wie sollen man diese Veränderungen einstufen und woher kommen sie?
Haben Sie sich das manchmal auch schon gefragt?

Veränderungen gab es in unserer Zeit schon viele, doch keine hat so rasant am Geschwindigkeitsrädchen gedreht und Neuerungen eingeleitet wie das Geschehnis vom 09. Januar 2007.

An diesem Tag stellte Steve Jobs erstmalig das IPhone vor:

An was haben Sie gedacht, dass am 09. Januar 2007 geschehen ist?

Mit der Vorstellung des IPhones haben eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten Einzug in den Alltag der Menschen gehalten.

NEUIGKEITEN

  1. Stets einen kleinen Computer dabei – nicht mehr nur Mails, Telefon und Kontakte
  2. Erstmals war eine Innovation von Beginn an auch für den Endkunden/die Allgemeinheit erschwinglich und zugänglich
  3. Der Musikmarkt erhielt noch einmal eine massive Veränderung in der Nutzung und Anwendung des Musik hörens und war damit ein Vorreiter für viele weitere Branchen
  4. Das Internet und seine Möglichkeiten waren an dem Grundgedanken der Community ausgerichtet

Doch wie hat all dies die Welt verändert?

Als der Walkman erfunden wurde, sind Menschen mit Musik auf den Ohren durch die Öffentlichkeit gelaufen. Dazu musste dieses zusätzliche Gerät mitgeführt werden, um ausschließlich Musik abspielen zu können.

Mit dem IPhone hatte von nun an jeder seine Musik immer und überall dabei. Mit dem IPhone hatte von nun an jeder einen leichten Zugang zum Internet und es standen viele Services und Widgets u.a. im Store zur Verfügung, die bis dato ohne Computer keine Einsatzmöglichkeiten hatten.

Mit dem IPhone waren plötzlich auch Telefonkonferenzen, Sprachnachrichten, angebundene Mailsysteme und viele weitere Sprach- und Wortkomponenten möglich – eine neue Form der Community war geboren.

Mit dem IPhone kamen noch weitere Anwendungen hinzu.

Alles in allem viele kleine Gadgets für den Alltag von jedermann …

KEEP IT SIMPLE

Doch die hauptsächliche Veränderung liegt in der Einfachheit alles mit einander neu und vielfältig zu verbinden. Eine Vielzahl an Nutzungen und Anwendungen entstanden, die von da an vom Einsatz der Endkunden parallel in die Unternehmenswelt übergeführt worden ist.

Bis dato war die Unternehmens- und Endkundenwelt strikt getrennt. Der Endkunde hatte keine Einblicke in die internen Abläufe der Unternehmens- und deren Geschäftswelt. Der Endkunde war von den Informationen des Gegenübers vor Ort und auf die mühsame Recherche im Internet oder in der Region abhängig. Zudem war es mühsam verschiedene Informationen zusammenzutragen und zu verarbeiten. Es gab keine einheitliche Orientierung und so wurden oftmals unterschiedliche Kriterien in einem gleichen Kontext gesehen.

Mit der Einführung des IPhones erhielt das Motto „Keep it simple“ plötzlich eine völlig neue Bedeutung. Durch das Multi-Touch ist die Bedienung von Elementen und Abläufe maßgeblich vereinfacht worden. Zudem lassen sich verschiedene Anwendung mit einander verbinden – man denke nur an das Fotografieren und danach den Versand via Mail, MMS oder Messanger zu veranlassen.

Das IPhone hat maßgeblich unser Verhalten im Alltag verändert. Abläufe und Vorgaben, die bislang selbstverständlich waren, existierten nicht mehr. Die Tastatur war verschwunden, ein Touchscreen erkannte stattdessen die Bewegungen des Fingers auf dem Display und deren Felder. Man musste nicht mehr an einem bestimmten Ort sein, um neue Musik kaufen zu können. Man musste nicht mehr am PC sitzen, um das Internet in seinem vollen Umfang nutzen zu können. Von nun an konnte man mit jedem zu jedem Zeitpunkt spontan Kontakt aufnehmen – auf alle erdenklichen Möglichkeiten.

PRAXISBEISPIELE

Wenn Sie sich nun immer noch fragen, wie rechtfertig dies den Titel „Marketing-Urknall 09. Januar 2007 – eine neue Zeitrechnung beginnt”, dann möchte ich Ihnen im Folgenden ein paar Praxisbeispiele vorstellen:

1. In den 1970er Jahren haben wir Briefe geschrieben und vielleicht mal am Sonntag kurz mit dem Wahlscheiben-Telefon unserer 120 km entfernten Freundin zum Geburtstag gratuliert.

Im Jahr 2005 waren es SMS und MMS, Briefe sind fast ganz verschwunden stattdessen haben Mails vom PC Einzug gehalten. Im Business-Kontext sind diese auch über bspw. das Blackberry versendet worden.

Im Jahr 2016 nutzen wir WhatsApp um direkt zu sehen, ob unsere Nachricht, die wir in der U-Bahn an unsere Freundin verschickt haben, just in diesem Moment gelesen wird. Dabei sind Anhänge wie Bilder, PPT-Präsentationen oder andere Formate selbstverständlich möglich.

2. In den 1970er Jahren haben wir ein Fotoapparat mit uns getragen, um in besonderen Momenten ein Bild machen zu können, dass 2 Wochen später im Fotoladen entwickelt abgeholt werden konnte.

Im Jahr 2005 konnten wir schon gute Bilder mit unserem Handy machen. Doch war dann meist der Handyspeicher die Endstation.
Heute – im Jahr 2016 – machen wir immer und überall hochauflösende Fotos, haben sie immer bei uns und können sie in vielfältiger Form einsetzen, weiterleiten, zeigen und nutzen. Die Welt nimmt plötzlich teil am eigenen Leben anhand der Veröffentlichungen von Bildern und Schnappschüssen.

3. In den 1970er Jahren war unser App-Store der Langspiel-Platten-Laden im Ort oder die Videothek um die Ecke oder der Spielwarenhändler in der nächst größeren Stadt. Heute ist dies alles in einem virtuellen Raum auf unserem Smartphone.

4. In den 1970er Jahren waren unsere Abläufe im Alltag an physische Orte gebunden. Der Gang zum Briefkasten um eine Nachricht zu versenden. Die Nutzung des Telefonhäuschens um einen Anruf zu tätigen. Menschen haben sich im Vereinsheim oder auf der Straße zum Reden und Spielen verabredet.
Im Jahr 2016 findet die Unterhaltung eher selten face-to-face statt. Stattdessen kommunizieren wir in digitalen Gruppen und Communities. Wir treffen uns in virtuellen Räumen, um uns auszutauschen, weiterzubilden und Geschäfte zu machen. Wann immer uns danach ist, eine Idee oder einen Gedanken mit jemand anderen zu teilen, tun wir es. Und hierbei achten wir darauf, dass wir uns stets auch ein Schulterklopfen „ein Like“ oder eine Zustimmung „Kommentar oder Teilen“ einholen.
Die Jugend entscheidet im Kollektiv, denn für alles wird eine Gesprächsrunde initiiert. Die WhatsApp-Studenten/-Schüler Gruppe entscheidet heute schnell, welche Wege in einem Projekt gegangen werden und kommuniziert dies auch als Gemeinschaft.

5. In den 1970er Jahren sind wir im Auto mit den Herrentaschen voller Geld, Reisechecks, Pässen und Dokumenten in den Familienurlaub gefahren. Heute befindet sich alles auf unserem SmartPhone.

Und viele weitere Handlungen und typische Verhaltensweise waren existent und alltäglich.

Heute – im Jahr 2016 – sieht es wie folgt aus.

1. Wir sind zu faul physisch am Schalter der Airline einzuchecken. Das machen wir lieber über unsere App bequem von der Couch und speichern die Boardkarte in unserem digitalen Speicher.

2. Wenn wir ein Hotelzimmer benötigen gehen wir auf eine der vielen Vergleichsportale um das tollste Privatzimmer zum günstigsten Preis für berufliche Zwecke zu erhalten und dies auf unserem Smartphone mit hinterlegter Bezahlfunktion und allen Richtlinien der Reisekostenabrechnung.

3. Wenn wir heute ins Auto steigen, spielen die Kinder auf der Rücksitzbank ein digitales Wissensspiel während uns Google Maps den schnellsten Weg mit allen aktuellen Verkehrsmeldungen versorgt. Und ist dann doch mal eine Panne eingetreten, wird uns über OnStar direkt geholfen.

Wir sind nicht mehr alleine. Und wenn wir denn gar keine Lust mehr zum selber fahren haben, werden wir bald nur noch im Auto sitzen und werden chauffiert. Das Fortbewegungsmittel „Automobil“ hat sich zur Mobilitätslösung gewandelt.

4. Der Axel Springer Verlag geht eine Kooperation „News“ mit Samsung ein.

5. Mit dem IPhone ist erstmalig auch ein mobiles Telefongerät von den Mitarbeitern in die Unternehmen getragen worden – und die Unternehmen haben es aufgegriffen. Eine simple Welt der digitalen Anwendung. Blackberry wurde durch den Einsatz, den Möglichkeiten und den Spaß der Arbeitnehmer verdrängt.

6. Vieles ist im Internet transparent geworden – insbesondere Preise. Sonderkonditionen für Geschäftskunden sind teilweise ganz verschwunden oder nur noch bedingt vorhanden. Es gibt unzählige Online-Druckereien, die sich auf Masse spezialisiert haben. Während sich die übrigen Druckereien auf zunehmend hochwertige und besondere Drucke fokussieren. Aufgrund der Transparenz findet eine neue Verteilung statt.

7. Ab dem Frühjahr 2017 wird es dann auch die Mietbox geben, die neue Wege in der Share Economy geht – 24/7 qualitatives Werkzeug für Handwerker und Hobbywerker geht. Sie leihen sich hochprofessionelles Qualitätswerkzeug für Ihr Heimwerker Projekt aus. Dabei ist der Ort des Ausleihens ein stationärer Einzelhandelscontainer nur ohne Verkäufer, Berater und Personal.

FAZIT: Was berechtigt vom Marketing-Urknall des 09. Januar 2007 zu sprechen?

  1. Die Treiber der B2B Welt haben sich verschoben. Mit zunehmender Geschwindigkeit sind diese im B2C zu finden.
  2. Aufgrund der Einfachheit disrupiv auf eine kritische Masse zu stoßen, haben es junge Unternehmen mit innovativen Ideen heute viel leichter – und lernen den Großunternehmen damit das Fürchten. Die Rangordnung verschiebt sich.
  3. Mit der neuen digitalen, örtlichen und zeitlichen Freiheit stehen ganze Bereiche vor einer kompletten Neuausrichtung: Arbeitszeit- und Büromodelle, Verfügbarkeiten und Transparenz, Services und Dienstleistungen, Prozessabläufe und Verknüpfungen, Komponenteneinsatz und deren Mehrwerte.
  4. Share Economy kombiniert den On- und Offline-Bereich.
  5. Die Arbeitsschwerpunkte verändern sich. Standardisierte Abläufe und Prozesse werden autonom automatisiert, während spezifische und komplexe Arbeiten ein höheres Niveau erfordern und erreichen.
  6. Für das Marketing steht nicht mehr der Feature sondern der Gesamtnutzen oder die Erlebniswelt im Vordergrund.

! Es gilt die Mobilität abzubilden und nicht für das Automobil zu werben.

! Es gilt die Einzigartigkeit der Menschen aufzuzeigen und nicht die Antifaltencreme vorzustellen.

! Es gilt die Selbstverständlichkeit der Geschäftsreise darzulegen und nicht die Compliance konforme Abwicklung der Reisekosten aufzuzeigen.

Vom Marketing-Urknall kann daher durchaus vom 09. Januar 2007 gesprochen werden, denn dies sind alles Beispiele für den Anfang der Entwicklungen – und wir sind noch lange nicht am Ende…

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer

 

Steigere deine Willenskraft – Setze dich durch

An Ideen fehlt es dir nie? Nur an der Ausführung scheitert es manchmal? Kein Problem, das geht vielen Menschen immer wieder mal so. Damit es in Zukunft mit deiner Willenskraft aufwärtsgeht, du Verführungen eher widerstehen kannst und es schaffst, deine Projekte bis zum Ende durchzuziehen, geben wir dir hier eine Liste an erprobten Möglichkeiten.

Balle deine Fäuste
Es klingt zu Beginn vielleicht erst einmal seltsam, aber so einfache Dinge wie die Fäuste zu ballen, können im Alltag viel Gutes bewirken. Wie die US-amerikanische Public Library of Science im Jahr 20131) veröffentlichte, haben Forscher herausgefunden, dass das Ballen der rechten Hand während des Lernens und danach beim abrufen des Gelernten das Ballen anderen Hand, zu einer signifikant höheren Gedächtnisleistung führt. Man vermutet, so die These, dass wenn wir eine Faust ballen im Frontallappen der gegenüberliegenden Gehirnhälfte die neuronale Aktivität erhöht wird.

Doch die Fäuste zu ballen, bringt dir weit mehr: Ballst du sie zum Beispiel, wenn du dich einer Situation stellst, die deine Willenskraft erfordert, kann das dir helfen standhafter zu bleiben. Die Selbstkontrolle, die du für diese Anspannung benötigst, reflektiert auf die Situation, mit der du dich gerade konfrontiert siehst. Es würde dir zum Beispiel leichter fallen einer Ablenkung zu widerstehen. Ähnliche Strategien üben viele erfolgreiche Menschen aus.

Lächele
In einer wissenschaftlichen Studie2) aus dem Jahr 2005 haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Lächeln und andere Tätigkeiten welche die Laune verbessern auch die Willenskraft stärken. Dazu haben sie Probanden der Studien einer Versuchung widerstehen lassen, um dann im Anschluss nur einen Teil der Gruppe stimmungsaufhellenden Situationen auszusetzen. Jene mit besserer Laune schnitten bei den Folgetests deutlich besser ab als jene Teilnehmer, die schlechtere Laune hatten. Wenn du also weisst, dass du stark sein musst, lächle und mach dir gute Laune!

Meditiere
Meditation hat viele Vorteile. Unter anderem reduziert sie Angst & Stress, verbessert die Konzentration und Emotionen, lässt graue Gehirnmasse wachsen und hilft wachsam zu sein. Doch sie kann dir sogar dabei helfen, deine Willenskraft zu stärken.

Nach einer Studie von Malte Friese et alteres3) helfen Achtsamkeitsmeditationen signifikant dabei die Willenskraft dauerhaft zu stärken. Wenn du auch von den vielen Vorteilen der Meditation profitieren möchtest, gehört sie in dein Tagesprogramm. Zum Beispiel 10 Minuten: Sitze bewegungslos und beobachte deinen Atem. Unseren Coaching Klienten bringen wir verschiedene Formen der Meditation bei – und die meisten möchten diese nicht mehr missen.

Quellen:
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0062474
http://www.albany.edu/~muraven/publications/promotion%20files/articles/tice%20et%20al,%202007.pdf
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053810012000104

UNTERNEHMERISCHE KREATIVITÄT FOKUSSIERT AUF DEN DYNAMISCHEN FAKTOR KOMPONENTEN-DENKEN

In einer schnelllebigen Zeit wird nach zeitnahen Handlungen und Lösungen gefragt. Da bleibt die klassische Forschung- & Entwicklungsarbeit/-zeit auf der Strecke und die Unternehmen suchen nach Alternativen.

            Doch was tun, wenn nicht stehlen?

Dieser altbekannte Satz gewinnt heute unter einem anderen Aspekt an Bedeutung. Insbesondere große Unternehmen sind von ihrem Aufbau und ihrer Organisation eher schwerfälliger und starrer als kleine und junge Unternehmen. Noch vor 20 Jahren fiel dies erst nach 15 – 20 Jahren auf – im Gegensatz zu heute. Die Unternehmen haben händeringend nach Lösungen gesucht und nun endlich – vielleicht – auch gefunden – junge, innovative Start-ups, die am Puls der Zeit sitzen.

Sie sind wissbegierig, engagiert und kennen keine Aussagen wie
„Das haben wir schon immer so gemacht“.

Dieser unschätzbare Wert an Frische, Innovation und Spirit ist es, der Großunternehmen dazu geführt hat, sich die Start-ups fokussiert unter die Lupe zu nehmen. Doch nicht nur Jungunternehmen scheinen interessant zu sein. Jegliche Form von Leistungen und Angebote, die eine Teilkomponente in einem neuen Konstrukt oder mit einem bestehenden Giganten ermöglicht, hat einen höheren Stellenwert, denn die eigens ins Leben gerufenen Neuerungen.

            Die horizontale und vertikale Ebenen stehen im Weg!

Während sich Unternehmen früher für eine vertikale oder horizontale Entwicklung entschieden haben, steht heute die multidimensionale Weiterentwicklung an. Erschwerend kommt hinzu, dass diese unendlichen Ebenen nicht statisch konstant bleiben, sondern sich nach Situation und Gegebenheiten in ihrem Wert und in ihrer Nutzung verändern. Eine Art semantisches Netz der Möglichkeit wird aufgebaut und eingesetzt. In dieser Form der Unternehmenssteuerung ist es herausfordernder geworden, eine Entscheidung über Relevanz, Kosteneinsatz und Umsetzung zu treffen.
Es existieren Trends wie die Digitalisierung, Globalisierung oder den Sharegedanken, die es gilt zu integrieren.

Statisch war gestern, semantische Dynamik ist heute

Die semantische Dynamik in Unternehmen verlangt an jedem Merkmal, insbesondere bei Neuerungen und Innovationen, einen für sich breite Vielfaltsbetrachtung. Kleinere Nischenanbieter oder junge Start-ups bearbeiten und bewerten einen Teilbereich wertneutraler und vielfältiger als Unternehmen, die über Jahrzehnte hinweg eine Kernleistung horizontal oder vertikal ausgebaut haben. Man könnte meinen, dass damit die Welt den Jung- und Kleinunternehmen gehört. Ist dem so? Und sind damit die Groß- und Traditionsunternehmen nicht diesen hoffnungslos ausgeliefert? Weiterhin stellt sich die Frage, ob es ausreichend junge und kleine, nachwachsende Unternehmen mit neuen Ideen und Innovationen gibt, um den Bedarf zu decken?

            Unternehmerische Kreativität dank Komponenten-Denken

Bislang wurde die Idee als solches in den Mittelpunkt gesetzt, jedoch ohne die Art und Weise, wie diese aufgebaut wurde und dass es einen vergleichbaren Innovationsansatz gab oder vorhanden war, der sich nur in der Methodik differenziert. Unternehmerische Kreativität dank Komponenten-Denken schließt mit ein, dass nicht nur die Idee oder Innovation als solches ihre Bedeutung findet, sondern die Methode, der Einsatz und die Möglichkeiten integriert sind.

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Kooperation von Amazon und dem Lautsprecheranbieter Sonos. Nicht die Lautsprecherfunktion als solches steht an erster Stelle, sondern die übergeordnete Zielsetzung der SmartHome Steuerung.

Amazon als ehemaliger Buchhändler und ein Lautsprecherhersteller treten gemeinsam in Welt der Haustechnik ein.

            Übergeordnetes Denken und Handeln sind wichtiger denn je

Einige der Groß- und Traditionsunternehmen haben erste Ansätze gefunden, wie sie diesen neuen Weg aus sich heraus mit anderen beschreiten können. Beispiele dafür sind AirPlus und der Axel Springer Konzern. Beide haben in einem entscheidenden Bereich eine maßgebliche Kernkompetenz und erweitern diese um einen übergeordneten Nutzen. Damit öffnen sich völlig neue Perspektiven und Möglichkeiten. Diese können unbegrenzt von den Varianten der Digitalisierung, des Sharegedankens oder allen weiteren Ideen, die noch kommen werden, aufgenommen werden. Diese Flexibilität ermöglicht ein flexibles und schnelles Agieren ohne die langfristige Sicht aus den Augen zu verlieren. Es findet eine Streuung der Risiken und der Ertragsmöglichkeiten statt, die so zuvor noch nicht vorhanden war.

Es ist mit einem semantischen Netz mit unendlich vielen Netzpunkte zu vergleichen, die alle unterschiedlich ausgeprägt mit einander verbunden sind. Eine Beziehung zwischen zwei Punkten die heute eine hohe Relevanz hat, kann morgen vorübergehend weniger bedeutsam sein und wieder in den vorherigen Status zurückkommen – je nach Impuls, Nachfrage und Ausführung.

            Neue Voraussetzungen sind damit unabdingbar

Die Anwendung setzt voraus, dass bislang bewerte Denk- und Kriterien Muster erweitert werden müssen, linear und statisch weicht der Dynamik und der semantischen Sichtweise. Ein Austreten aus dem Geflecht ist weniger dramatisch, da die wichtigen Punkte nicht mehr an wenigen anderen oder in einer Abfolge in Bezug stehen. Doch es ist ebenso wichtig, dass die Bedeutung der einzelnen Punkte sinkt, sie jedoch nicht unbedeutend werden. Das Gesamtziel/-Nutzen steht im Vordergrund und nicht mehr ein Teilaspekt. Der Gesamtoutput dient dem Kunden und hat damit seine Existenz-Berechtigung.

Unternehmerische Kreativität ist damit weitaus mehr als neue Ideen am Fließband zu kreieren. Vielmehr wird ein übergeordnetes Ziel inklusive seinem Nutzenversprechen zum Modell der Zukunft.

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer

 

Die Schatzkiste der offenen Fragen

Immer wieder fragen Teilnehmer in Seminaren nach konkreten Beispielen, insbesondere für offene Fragen. Seitdem sammele ich konkrete Fragen und gebe diese gerne auch an Sie weiter. Sie wissen ja – wie bei einem Buffet – Sie nehmen sich nur, was Sie möchten.

„Was schätzen Sie zurzeit an Ihrem Lieferanten oder Dienstleister?“
“Wie lange arbeiten Sie schon zusammen?“
“Was bedeutet es für Sie persönlich, wenn wir diese Probleme lösen können?“
“Wenn wir gemeinsam diese Ziele erreichen, welche Auswirkungen hat das für Ihr Unternehmen?“
“Wie sind die Meinungen intern zu diesem Thema?
“Wie beschrieben Sie Ihr Unternehmen, wenn Interessenten danach fragen?
“Wie beschreiben Sie Ihr Geschäft im Freundeskreis?“
“Zu welchem Zeitpunkt macht es Sinn zu starten?“
“Wie unterstützen Ihre Führungskräfte Sie dabei, diese Ziele zu erreichen?““
“Nach welchen Kriterien haben Sie Ihre Dienstleister ausgewählt?“
“Wie ist die Zusammenarbeit mit Ihrem Lieferanten zustande gekommen?“
“Auf welchem Wege rekrutieren Sie Ihre Mitarbeiter?
“Welche Eigenschaften sind Ihnen bei Ihren Mitarbeitern besonders wichtig?“
““Wie viel Zeit nimmt die Arbeit an diesem Projekt momentan Anspruch?“
“Gibt es momentan Projekte mit höherer Priorität?“
“Zurückblicken auf die letzten beiden Quartale, was waren die größten Herausforderungen für ihre Abteilung, ihr Unternehmen?
“Welche Auswirkungen hatte das auf Ihren Erfolg?“
“Wie offen sind Sie persönlich für die Möglichkeit, den Lieferanten zu wechseln?“
“Wie können wir sie unterstützen, um noch effektiver zu sein?“
“Welche Erwartungen haben sie an den Return-on-invest?“
„Was haben Sie bisher unternommen, um das Problem zu lösen/das Ziel zu erreichen?“
“In welchen Dimensionen bewegen sich Ihre Budgetvorstellungen momentan?“
“Was ist das Wichtigste für Sie bei dieser Entscheidung?“
“Welche Erfahrungen haben Sie in der Wirtschaftskrise gemacht?“
“Wie zufrieden sind Sie mit der aktuellen Produktivität?“
“Was meinen Sie genau damit?“
“Was ist die größte Herausforderung in diesem Unternehmen für Sie?“
“Wo steht Ihre Branche in zwei Jahren?“
“Was geht in ihnen vor, wenn Sie das beobachten?“
“Wie wirken Sie die Probleme momentan auf ihre Kunden aus?“
“Was schätzen ihre Kunden am meisten in der Zusammenarbeit?“
“Mit welchen Kunden möchten Sie eher nicht zusammenarbeiten?“
“Was glauben Sie, welchen Eindruck ich momentan von Ihrem Unternehmen habe?“
“Welche der folgenden Nutzen ist für Sie am interessantesten?“

“Was müsste ich tun, damit unser Geschäft platzen würde?“
“In welchen Punkten sind Ihnen Ihre Mitbewerber einen Schritt voraus?“
“In welchen Punkten sind Sie Ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus?“
“Was macht Ihr Unternehmen sexy?“
“Was bewegt Ihre Kunden, bei Ihnen zu bleiben?“
“Welche Auswirkungen haben die Probleme“ auf andere Unternehmensbereiche?“
“Wie wollen wir jetzt weiter verfahren?“
“Was ist ihr größter Traum?“
“Bis zu welchem Zeitpunkt werden Sie die Entscheidung spätestens getroffen haben?“
“Was hat Sie dazu bewogen, gerade uns anzusprechen?“
“Was hat Sie damals dazu bewogen, sich selbstständig zu machen?“
“Welche Entscheidung würden sie heute noch einmal genau so treffen wie damals“
“Welche Entscheidung würden sie heute nicht mehr so treffen?““
“Welche Entwicklung sehen sie in ihrer Branche innerhalb der nächsten zwei Jahre?“
“Wodurch lassen Sie sich inspirieren?“
“Wie würden sie ihren Top-Kunden beschreiben?“
“Wie sieht ihr Traum-Kunde aus?“
“Wen schätzen Sie besonders im Unternehmen?“
“Wie darf ich mir das genau vorstellen?“
“Wie reagieren Ihre Mitarbeiter auf Veränderungen?“
“Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, was wäre das?“

Viel Erfolg beim Ausprobieren !

Klare Prinzipien und Persönlichkeit schaffen Erfolg

Ein guter Berater oder Business-Coach wird man nicht allein dadurch, dass man in irgendeinem Institut eine entsprechende Ausbildung abgeschlossenen hat, nebst Zertifikat und (Pseudo-Gütesiegel, sondern durch die einzigartige Kombination aus eigenen beruflichen und Lebens-Erfahrungen, handfestem Wissen, Fach- und Branchen-Know-how sowie klaren Prinzipien und Handlungsmaximen gepaart mit einer unverwechselbaren Persönlichkeit.

Diese Kombination macht anziehend (Marketing) und wirkungsvoll (Ergebnis für den Mandanten / Klienten). Coach- und Beraterausbildungen sind gut und wichtig, werden aber oft überschätzt. Sie sind keine hinreichende Bedingung für Qualität und Erfolg.

Zugehörigkeit ist kein Motiv erfolgreicher Veränderer und Visionäre

Der selbstgewünschte und selbstdefinierte Erfolg stellt sich nicht ein, indem man sich die Welt mit Hilfe von NLP, positiver Psychologie und anderen Hirnwixereien geschmeidig und schön denkt, sondern in dem man seinen eigenen Prinzipien auch unter Inkaufnahme von Unverständnis und dem Verlust (falscher) Freunde und Claqueure folgt und die Welt, zumindest den dafür relevanten Teil, nach eigenem Gusto gestaltet und radikal verändert.

Die meisten Ideen scheitern nicht daran, dass man sie sich nicht schön ausgedacht hat, sondern daran, dass die Ersinner der Ideen nicht den Mut hatten, ihr Ding einfach zu machen und die Konsequenzen zu (er)tragen. Für viele Menschen scheint es schlimmer, nicht mehr zu einer bestimmten Gruppe oder vermeintlichen Mehrheit zu gehören als ein Leben lang den eigenen Vorhaben nur nachzuträumen statt sie umzusetzen. Das ist schade. So enteignen sich diese Menschen selbst – und die Gesellschaft gleich mit – weil sie sich und anderen Potentiale entziehen. Zugehörigkeit ist kein Motiv erfolgreicher Veränderer und Visionäre.

PR bedeutet mehr als bloße Nachrichten

Es gibt große Unterschiede bei Unternehmen, die PR anbieten. Das wird mir immer wieder deutlich, wenn ich im Rahmen von Mandaten mit anderen vermeintlichen Kommunikationsprofis zusammenarbeiten muss / kann / darf oder wenn ich jemand anderem in einem Projekt nachfolge.

Viele verstehen sich in erster Linie als Nachrichtenherolde, ich mich als kreativer Storyteller, der auch mal Geschichten (er)findet, viele stellen die Nachricht in den Mittelpunkt, ich den Absender, viele betrachten PR nur als journalistisches Verbreiten von Marketingbotschaften, ich sehe es als Teil der Markenentwicklung und des Business Development. Gut, dass ich nicht viele bin. So bleiben Unterschiede sichtbar. Meldungen sind nur dann gut, wenn sie auf ein Konto des Absenders einzahlen. Das gilt gleichermaßen für Unternehmen, Experten & Solopreneure und für gemeinnützige & öffentliche Organisationen.

Verantwortung für das eigene Handeln

So lange 90 Prozent der Menschen das Wort Team als „Toll Ein Anderer Macht’s“ interpretieren und die Fehlerquote in Hotels und bei anderen Dienstleistern so exorbitant hoch ist, können mir die ganzen Prediger der Begriffe „agil“, „kooperativ“, „kollaborativ“, „konsensual“ und „delegativ“ gerne gestohlen bleiben.

Ich bleibe dabei: Nur was man selbst macht, ist richtig gemacht. Mir wäre es lieber, wenn mehr Menschen Verantwortung für ihr Gewerk und ihre Handgriffe übernehmen würden, statt diese auf andere zu übertragen und deren Fehler nachher noch schönzureden.