Klare Prinzipien und Persönlichkeit schaffen Erfolg

Ein guter Berater oder Business-Coach wird man nicht allein dadurch, dass man in irgendeinem Institut eine entsprechende Ausbildung abgeschlossenen hat, nebst Zertifikat und (Pseudo-Gütesiegel, sondern durch die einzigartige Kombination aus eigenen beruflichen und Lebens-Erfahrungen, handfestem Wissen, Fach- und Branchen-Know-how sowie klaren Prinzipien und Handlungsmaximen gepaart mit einer unverwechselbaren Persönlichkeit.

Diese Kombination macht anziehend (Marketing) und wirkungsvoll (Ergebnis für den Mandanten / Klienten). Coach- und Beraterausbildungen sind gut und wichtig, werden aber oft überschätzt. Sie sind keine hinreichende Bedingung für Qualität und Erfolg.

Zugehörigkeit ist kein Motiv erfolgreicher Veränderer und Visionäre

Der selbstgewünschte und selbstdefinierte Erfolg stellt sich nicht ein, indem man sich die Welt mit Hilfe von NLP, positiver Psychologie und anderen Hirnwixereien geschmeidig und schön denkt, sondern in dem man seinen eigenen Prinzipien auch unter Inkaufnahme von Unverständnis und dem Verlust (falscher) Freunde und Claqueure folgt und die Welt, zumindest den dafür relevanten Teil, nach eigenem Gusto gestaltet und radikal verändert.

Die meisten Ideen scheitern nicht daran, dass man sie sich nicht schön ausgedacht hat, sondern daran, dass die Ersinner der Ideen nicht den Mut hatten, ihr Ding einfach zu machen und die Konsequenzen zu (er)tragen. Für viele Menschen scheint es schlimmer, nicht mehr zu einer bestimmten Gruppe oder vermeintlichen Mehrheit zu gehören als ein Leben lang den eigenen Vorhaben nur nachzuträumen statt sie umzusetzen. Das ist schade. So enteignen sich diese Menschen selbst – und die Gesellschaft gleich mit – weil sie sich und anderen Potentiale entziehen. Zugehörigkeit ist kein Motiv erfolgreicher Veränderer und Visionäre.

PR bedeutet mehr als bloße Nachrichten

Es gibt große Unterschiede bei Unternehmen, die PR anbieten. Das wird mir immer wieder deutlich, wenn ich im Rahmen von Mandaten mit anderen vermeintlichen Kommunikationsprofis zusammenarbeiten muss / kann / darf oder wenn ich jemand anderem in einem Projekt nachfolge.

Viele verstehen sich in erster Linie als Nachrichtenherolde, ich mich als kreativer Storyteller, der auch mal Geschichten (er)findet, viele stellen die Nachricht in den Mittelpunkt, ich den Absender, viele betrachten PR nur als journalistisches Verbreiten von Marketingbotschaften, ich sehe es als Teil der Markenentwicklung und des Business Development. Gut, dass ich nicht viele bin. So bleiben Unterschiede sichtbar. Meldungen sind nur dann gut, wenn sie auf ein Konto des Absenders einzahlen. Das gilt gleichermaßen für Unternehmen, Experten & Solopreneure und für gemeinnützige & öffentliche Organisationen.

Verantwortung für das eigene Handeln

So lange 90 Prozent der Menschen das Wort Team als „Toll Ein Anderer Macht’s“ interpretieren und die Fehlerquote in Hotels und bei anderen Dienstleistern so exorbitant hoch ist, können mir die ganzen Prediger der Begriffe „agil“, „kooperativ“, „kollaborativ“, „konsensual“ und „delegativ“ gerne gestohlen bleiben.

Ich bleibe dabei: Nur was man selbst macht, ist richtig gemacht. Mir wäre es lieber, wenn mehr Menschen Verantwortung für ihr Gewerk und ihre Handgriffe übernehmen würden, statt diese auf andere zu übertragen und deren Fehler nachher noch schönzureden.