mmp veranstaltet erstmalig den Empowerment Business Day

mmp – marketing mit pfeffer setzt einen lang gehegten Wunsch in die Tat um und veranstaltet am 26. Mai 2018 erstmalig den Empowerment Business Day.

 

Der Grundgedanke, einen Tag lang qualitatives Unternehmertum in den Fokus zu stellen und Unternehmer, Manager und Entscheider dazu zu ermutigen, auf Mehrwerte und Nutzen, statt auf Quantität und Einerlei zu setzen, wird erstmalig in einer neuen Form der Veranstaltung umgesetzt.

Keine Leinwand stattdessen eine runde Bühne, keine Stühle stattdessen Sitzblöcke, Sitzsäcke und Liegestühle, sind nur ein Ansatz, was das Veranstaltungsformat besonders macht.

Ein weiterer Aspekt ist die Auswahl an Rednern.
Alle pflegen einen Ansatz und leben ihn in Ihrem unternehmerischen Ansatz:
Nutzen schaffen und Mehrwerte generieren – das ist das Hauptziel.
Ein weiteren Faktor ist der, dass alle 5 Redner plus einem Überraschungsgast das Thema von der Bühne in ihrem Leben verankert haben.
Und damit ist dieses Event einzigartig.

Keine Kompromisse, keine reiner Consumer-Haltung und keine Berieselung, sonder Intaeraktion, Leidenschaft und Begeiesterung für das Unternehmertum und die Wirtschaft sind der Mittelpunkt.

Ein Tag unter Gleichgesinnten mit Anspruch, etwas zu bewegen und etwas zu hiinterlassen, ist das Hauptanliegen.

Nähere Infos und Ticketbestellung erfolgt unter:

300 neugierige und interessierte Teilnehmer*Innen werden an diesem Tag den Weg nach Mömlingen finden und gemeinsam diesen Tag des Unternehmertum zelebrieren.

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer

Patrick Diemer, CEO LH AirPlus Servicekarten, erhält seine Exemplare “Neues Unternehmerdenken”

Heute hatte ich endlich die Ehre, Patrick Diemer, CEO Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH,seine Buch-Exemplare “Neues Unternehmerdenken” zu überreichen.

Das Interview mit ihm trägt die Überschrift “Verschwendung vermeiden – und die Moral von der Geschicht'” und ist gespickt mit wertvollen, unternehmerischen Aussagen.

Ich bin ziemlich stolz, dass er und seine Ansichten Teil meines Buches sind!

Tausend Dank – und wenn Sie ein Reisekosten-Management benötigen: Denken Sie an AirPlus!

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer

Ein Traum wurde wahr – Autorenlesung im Hugendubel in Frankfurt/M

Gestern war ein besonderer Abend für uns.

Im Rahmen der Reise der Autorenlesungen machte Nicole M. Pfeffer gestern Halt in der Filiale Hugendubel Steinweg in Frankfurt.  Ein toller Abend mit aufmerksamen und interessierten Zuhörern und einer glücklichen sowie motivierten Filialleiterin Frau Hammes liegt hinter uns.
Übrigens die weiteste Anreise hatte ein Zuhörer aus Dormagen …

Und um abschließend noch einmal die Bedeutung des gestrigen Abends mit den Worten von Frau Pfeffer zum Ausdruck zu bringen, hier der genaue Wortlaut:
„Es sind diese Abende, die für mich so unendlich besonders sind…
Seit den 1990er Jahre lebe ich in der RheinMainMetropole. Und seither gehe ich in die Hugendubel Filiale im Steinweg.
Dass ich hier mal als Autorin stehen würde, hätte ich nie gedacht…
Tausend Dank für diesen Moment…“

Unternehmerische Grüße
Ihre
Nicole M. Pfeffer & Team

Fit durch “Vitamin B”? – Warum Netzwerken so wichtig ist

In unseren Projekten sprechen wir stets von der Netzwerk-Poisionierung.
Dies bedeutet nichts anderes als Spuren zu den eigenen Stärken und Kompetenzen zu hinterlassen. Und von möglichst vielen Menschen und Unternehmen deren Stärken und Kompetenzen zu erfahren.
Das Ziel besteht darin, möglichst viele Gleichgesinnte und Andersdenkende die Chance zu geben, in den gemeinsamen Austausch, in die gemeinsame Aktion und das gemeinsame Handeln zu kommen.

Vorteile der Netzwerk-Positionierung

Die Netzwerk-Positionierung unterstützt das Momentum des eigenen Handelns und der eigenen Entwicklung.
Wenn Menschen und Unternehmen auf die eigene Person und das eigene Unternehmen aufmerksam werden, ist die Chance viel größer, für bestimmte Situationen und Problemstellungen in Betracht zu kommen.

Netzwerken für den Mehrwertaufbau

Zudem setzt eine gute Netzwerk-Positionierung voraus, ein Netz an intressanten und guten Netzwerkpartner aufzubauen und pflegen.
Oftmals ist es so, dass das eigene Know-how und die eigenen Kompetenzen zu Mehrwerten führen, die sonst in der Form nicht entstanden wären.

Auf die Grundeinstellung kommt es an

Daher ist die Grundeinstellung bei Aufbau einer guten bis sehr guten Netzwerk-Positionierung von entscheidender Bedeutung.
Unsere Überzeugung besteht aus dem Anspruch, zuerst anderen einen Mehrwert und Nutzen zu liefern. Und erst dann an sich und das eigene Unternehmen zu denken. Vielmehr denkt der erfolgreiche Netzwerker daran, wie kann er zu Nutzen für andere seine Fähigkeiten und Wissen einsetzen.

Was aus unserer Sicht notwendig ist, wie wir denken und wie wir vorgehen, hören Sie in den aktuellen Teasern auf RADIOEXPERTEN hören.

Viel Freude beim Reinhören!

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer

PS: Weitere Infos finden Sie auch unter unserer Rubrik Interaktive Workshops/Trainings!

NEUGIERIG BLEIBEN – WIE WIRD NEUES DENKEN INITIIERT? PODCAST VON NICOLE M. PFEFFER

Oftmals verbinden wir mit Neuem Denken neue Technologien oder neue Patente. Neues Denken in unserem Verständnis von mmp heißt beispielsweise u. a. neue Technologien für meine Themen und Stärken einzusetzen. In unserem Verständnis ist nicht die Digitalisierung der neue Trend, sondern das was wir aus den Möglichkeiten der Digitalisierung im Zusammenhang mit unserem Können machen.

Um genau diese Perspektive einzunehmen, müssen wir eine grundsätzliche Neugier für die Geschehnisse und für die Welt um uns herum haben. Schaffen wir es, nach den Schlüsselfaktoren von Erlebnisse und Erfolgsgeschichten zu suchen, haben wir eine Grundlage, die wir in Aufgaben einsetzen und die zum Erfolg führen können.

Doch zunächst gilt das Motto:
Sammeln Sie spannende Informationen aus Ihrem Umfeld – bleiben Sie neugierig, um diese zu erkennen und zu sehen. Denn nur dann können Sie diese angepasst an Ihre Person und Ihr Unternehmen einsetzen.

Neugier bewahrt Sie zudem davor, ins Abseits zu geraten. Sie entwickeln sich kontinuierlich weiter, integrieren ideenreiche Ansätze in Ihren Alltag und bleiben so nie auf einer Stelle stehen.

Hören Sie doch mal rein – denn „neugierigbleiben“ entscheidet u. a. über Ihren Erfolg von morgen.

NEUES DENKEN – GEHEIMNISSE, ERFOLGSAUSSICHTEN, VORAUSSETZUNGEN

… UND WARUM WIR UNS IN UNTERNEHMEN SO SCHWER DAMIT TUN!

(Lesezeit ca. 6-7 Minuten)

Neues Denken ist in vieler Munde. Gepaart mit Innovationen und Kreativität kann es alles und nichts bedeuten. Wofür steht Neues Denken?Neues Denken steht dafür, Dinge neu zu erledigen, anders zu bewältigen wie bisher oder neue Dinge in bestehende zu integrieren. Mit Dinge können sowohl Abläufe und Prozesse, Komponenten oder auch Partner gemeint sein.

VORAUSSETZUNGEN FÜR NEUES DENKEN

Neues Denken klingt im ersten Moment einfach und ohne wenig Aufwand, doch dies täuscht. Um Neues Denken in Unternehmen erfolgreich umzusetzen, sind ein paar Aspekte zu beachten.

  1. Das Unternehmen sollte die Kultur für Neues Denken schaffen. Diese beinhaltet die Werte Freiheit, Neugier und Interesse sowie Verantwortung.
  2. Die Unternehmensführung als auch die Führungskräfte haben die Verantwortung mit gutem Beispiel voranzugehen. Nur wenn diese das Spielfeld für Neues Denken definieren und leben, werden auch neue Ideen und Gedanken von den Mitarbeitern entstehen.
  3. Dies beinhaltet auch, dass wenn in überzeugten Beispielen Fehler passieren, eine positive Fehlerkultur gelebt werden sollte.

Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die nächste Generation Hero in Unternehmen einzieht. Diese ist gewohnt für alles eine Bestätigung zu erhalten. In der Arbeitswelt geht jedoch nicht immer alles perfekt und fehlerfrei ab.

Offenheit und Freiheit müssen auf bewusste Art gelebt werden. kein Zeichen von Kontrollverlust, sondern von Bereicherung. Allzu oft fallen Führungskräfte dann in einen sturen Aktionismus. Dies ist der falsche Ansatz. Mitarbeiter zu Neuem Denken zu motivieren heißt auch, Ihnen das Feld der Freiheit zu bestellen und Interesse an den Ideen zu zeigen.

BEISPIELE & TIPPS

Den bewussten neuen Start von Neues Denken hat wohl kein geringerer als Steve Jobs am 09. Januar 2007 mit dem IPhone vorgenommen. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele. Hier wurden 2 starke Aspekte neu miteinander verknüpft: Zum einen die drei Anwendungen Telefon, Mail+Internet und IPod für Musik. Ergänzt wurde dies um einen Touchscreen, die Bedienung des Telefons. Und genau in dieser Anzahl an Neukombinationen lag das Geheimnis des Erfolgs.

Ein weiteres Beispiel aus aktueller Zeit ist der Gewinner des Goldenen Brandeisens 2016 Bahlsen. Hier wurde die Methode des Werbens und des Marketings neu gedacht und neu gemacht. Und dies gleich auf mehreren Wegen. Der erste neue Weg: Der Bahlsen Clip zu Weihnachten:

Weihnachten sind Emotionen – Bahlsen sind Emotionen

Die Zweite durchaus innovativer: die Verknüpfung von Product-Placement mit dazwischen geschalteten Werbespots, die genau den Inhalt aufgreifen, der eine Minute zuvor in der aktuellen Sendung Dschungelcamp gezeigt worden ist.  Doch hier der Clip aus der Sendung und der Tages-Aufgabe:

Von der Methodik kann diese Kampagne und Positionierung mit Sicherheit kopiert werden, doch sie ist entstanden aus dem Anspruch die eigenen Werte anders und Kundenfokussiert zu leben. Die Werte sind übrigens von der Familie ganz ohne Management erarbeitet worden. Erst im zweiten Schritt wurden diese dem Management und dann den Mitarbeitern vorgestellt. Es wurde dann alles darangesetzt, das ideale Umfeld im Unternehmen aufzubauen, dass diese Werte gelebt und umgesetzt werden können.

Michael Hähnel Vorsitzender der Geschäftsleitung, Business Unit D-A-CH, Bahlsen GmbH & Co. KG

Mut und Offenheit gehört zu der Entscheidung „Neues Denken“ aktiv in Unternehmen zu leben. Es passt sich den Wünschen der Kunden und Kunden-Kunden an und sucht nach dem Extra in der Umsetzung. Neues Denken kann sowohl in einer Kampagne wie hier Bahlsen zum Einsatz kommen. Doch auch in sämtlichen anderen Bereichen – von der Produktgestaltung bis zur Auswahl eines Kooperationspartners – ist dies möglich.

NUTZEN & VORTEILE

1. Schlechte Kopierbarkeit

Der wohl größte Vorteil von angewandtem Neuen Denken ist die schlechte Kopierbarkeit des Modells. Wenn das Unternehmens-Marketing auf Neues Denken ausgerichtet wird, sind die Denkstrukturen und Denkansätze durch die Kultur und Philosophie einzigartig. Und damit auch die daraus entstehenden Leistungen und Services.

2. Aufbau einer authentisch-wertebasierten Positionierung

Wenn durch Neues Denken nach Innovationen und Entwicklungen gesucht und eingesetzt wird, sind die Rahmenbedingungen und Vorgaben maßgeblich entscheidend für die Art und Weise der neuen Ideen und Handlungen. Jede Entscheidung erhält eine andere Wertigkeit und Bedeutung durch den Entscheider. Wenn dies konsequent bis zur operativen Umsetzung eingesetzt wird, entsteht eine Verbindung zwischen Unternehmen und seinen Kunden, Partnern und seinem Umfeld.

3. Die Sinnfrage wird beantwortet

Aktiv eingesetztes Neues Denken wird durch das ganze Unternehmen gelebt. Somit hat jeder Mitarbeiter in seinem Bereich die Erkenntnis nach dem Sinn seines Handelns. Erkennbarer Sinn bedeutet Beteiligung und dies wiederum schafft Bindung und Loyalität. Der Fokus wird auf Lösungen und nicht auf Probleme gesetzt.

FAZIT – WAS HEISST DIES LETZTENDLICH FÜR NEUES DENKEN UND UNTERNEHMEN

Wenn sich ein Unternehmen kontinuierlich weiterentwickeln will und dies gemeinsam mit den Mitarbeitern, ist „Neues Denken“ eine sehr gute Methode, dies zu erreichen. Im Fokus von „Neues Denken“ steht immer der Nutzen vom Kunde und des Kunden-Kunde. „Neues Denken“ bedeutet in der Umsetzung, die Werte Freiheit, Eigenverantwortung und Offenheit als Grundverständnis zu implementieren und Teil des Ganzen zu sein. Es senkt die Kopierbarkeit durch ein authentisch-wertebasiertes-innovatives Marketing. „Neues Denken“ baut eine besondere Form der Kunden- und Mitarbeiterbindung auf.

Probieren Sie es konsequent aus – Sie werden es nicht bereuen.

Ihre
Nicole M. Pfeffer

 

MARKETING-URKNALL 09. JANUAR 2007 – EINE NEUE ZEITRECHNUNG BEGINNT …

(Marketing-Lesestoff für das 2. Advents-Wochenende – Lesedauer 10-12 Minuten)

Es ist erstaunlich, große Unternehmen zittern plötzlich vor den kleinen. Geschäftsführer von B2B-orientierten Unternehmen befassen sich mit Endkunden und junge Menschen im Alter von 25 Jahren nehmen sich ein Sabbatjahr. Das Zeitalter des goldenen Handels ist vorbei und Finanzberatungen werden heute nicht mehr in einer Bank getätigt.

Ist diese Entwicklung nun positiv oder negativ? Wie sollen man diese Veränderungen einstufen und woher kommen sie?
Haben Sie sich das manchmal auch schon gefragt?

Veränderungen gab es in unserer Zeit schon viele, doch keine hat so rasant am Geschwindigkeitsrädchen gedreht und Neuerungen eingeleitet wie das Geschehnis vom 09. Januar 2007.

An diesem Tag stellte Steve Jobs erstmalig das IPhone vor:

An was haben Sie gedacht, dass am 09. Januar 2007 geschehen ist?

Mit der Vorstellung des IPhones haben eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten Einzug in den Alltag der Menschen gehalten.

NEUIGKEITEN

  1. Stets einen kleinen Computer dabei – nicht mehr nur Mails, Telefon und Kontakte
  2. Erstmals war eine Innovation von Beginn an auch für den Endkunden/die Allgemeinheit erschwinglich und zugänglich
  3. Der Musikmarkt erhielt noch einmal eine massive Veränderung in der Nutzung und Anwendung des Musik hörens und war damit ein Vorreiter für viele weitere Branchen
  4. Das Internet und seine Möglichkeiten waren an dem Grundgedanken der Community ausgerichtet

Doch wie hat all dies die Welt verändert?

Als der Walkman erfunden wurde, sind Menschen mit Musik auf den Ohren durch die Öffentlichkeit gelaufen. Dazu musste dieses zusätzliche Gerät mitgeführt werden, um ausschließlich Musik abspielen zu können.

Mit dem IPhone hatte von nun an jeder seine Musik immer und überall dabei. Mit dem IPhone hatte von nun an jeder einen leichten Zugang zum Internet und es standen viele Services und Widgets u.a. im Store zur Verfügung, die bis dato ohne Computer keine Einsatzmöglichkeiten hatten.

Mit dem IPhone waren plötzlich auch Telefonkonferenzen, Sprachnachrichten, angebundene Mailsysteme und viele weitere Sprach- und Wortkomponenten möglich – eine neue Form der Community war geboren.

Mit dem IPhone kamen noch weitere Anwendungen hinzu.

Alles in allem viele kleine Gadgets für den Alltag von jedermann …

KEEP IT SIMPLE

Doch die hauptsächliche Veränderung liegt in der Einfachheit alles mit einander neu und vielfältig zu verbinden. Eine Vielzahl an Nutzungen und Anwendungen entstanden, die von da an vom Einsatz der Endkunden parallel in die Unternehmenswelt übergeführt worden ist.

Bis dato war die Unternehmens- und Endkundenwelt strikt getrennt. Der Endkunde hatte keine Einblicke in die internen Abläufe der Unternehmens- und deren Geschäftswelt. Der Endkunde war von den Informationen des Gegenübers vor Ort und auf die mühsame Recherche im Internet oder in der Region abhängig. Zudem war es mühsam verschiedene Informationen zusammenzutragen und zu verarbeiten. Es gab keine einheitliche Orientierung und so wurden oftmals unterschiedliche Kriterien in einem gleichen Kontext gesehen.

Mit der Einführung des IPhones erhielt das Motto „Keep it simple“ plötzlich eine völlig neue Bedeutung. Durch das Multi-Touch ist die Bedienung von Elementen und Abläufe maßgeblich vereinfacht worden. Zudem lassen sich verschiedene Anwendung mit einander verbinden – man denke nur an das Fotografieren und danach den Versand via Mail, MMS oder Messanger zu veranlassen.

Das IPhone hat maßgeblich unser Verhalten im Alltag verändert. Abläufe und Vorgaben, die bislang selbstverständlich waren, existierten nicht mehr. Die Tastatur war verschwunden, ein Touchscreen erkannte stattdessen die Bewegungen des Fingers auf dem Display und deren Felder. Man musste nicht mehr an einem bestimmten Ort sein, um neue Musik kaufen zu können. Man musste nicht mehr am PC sitzen, um das Internet in seinem vollen Umfang nutzen zu können. Von nun an konnte man mit jedem zu jedem Zeitpunkt spontan Kontakt aufnehmen – auf alle erdenklichen Möglichkeiten.

PRAXISBEISPIELE

Wenn Sie sich nun immer noch fragen, wie rechtfertig dies den Titel „Marketing-Urknall 09. Januar 2007 – eine neue Zeitrechnung beginnt”, dann möchte ich Ihnen im Folgenden ein paar Praxisbeispiele vorstellen:

1. In den 1970er Jahren haben wir Briefe geschrieben und vielleicht mal am Sonntag kurz mit dem Wahlscheiben-Telefon unserer 120 km entfernten Freundin zum Geburtstag gratuliert.

Im Jahr 2005 waren es SMS und MMS, Briefe sind fast ganz verschwunden stattdessen haben Mails vom PC Einzug gehalten. Im Business-Kontext sind diese auch über bspw. das Blackberry versendet worden.

Im Jahr 2016 nutzen wir WhatsApp um direkt zu sehen, ob unsere Nachricht, die wir in der U-Bahn an unsere Freundin verschickt haben, just in diesem Moment gelesen wird. Dabei sind Anhänge wie Bilder, PPT-Präsentationen oder andere Formate selbstverständlich möglich.

2. In den 1970er Jahren haben wir ein Fotoapparat mit uns getragen, um in besonderen Momenten ein Bild machen zu können, dass 2 Wochen später im Fotoladen entwickelt abgeholt werden konnte.

Im Jahr 2005 konnten wir schon gute Bilder mit unserem Handy machen. Doch war dann meist der Handyspeicher die Endstation.
Heute – im Jahr 2016 – machen wir immer und überall hochauflösende Fotos, haben sie immer bei uns und können sie in vielfältiger Form einsetzen, weiterleiten, zeigen und nutzen. Die Welt nimmt plötzlich teil am eigenen Leben anhand der Veröffentlichungen von Bildern und Schnappschüssen.

3. In den 1970er Jahren war unser App-Store der Langspiel-Platten-Laden im Ort oder die Videothek um die Ecke oder der Spielwarenhändler in der nächst größeren Stadt. Heute ist dies alles in einem virtuellen Raum auf unserem Smartphone.

4. In den 1970er Jahren waren unsere Abläufe im Alltag an physische Orte gebunden. Der Gang zum Briefkasten um eine Nachricht zu versenden. Die Nutzung des Telefonhäuschens um einen Anruf zu tätigen. Menschen haben sich im Vereinsheim oder auf der Straße zum Reden und Spielen verabredet.
Im Jahr 2016 findet die Unterhaltung eher selten face-to-face statt. Stattdessen kommunizieren wir in digitalen Gruppen und Communities. Wir treffen uns in virtuellen Räumen, um uns auszutauschen, weiterzubilden und Geschäfte zu machen. Wann immer uns danach ist, eine Idee oder einen Gedanken mit jemand anderen zu teilen, tun wir es. Und hierbei achten wir darauf, dass wir uns stets auch ein Schulterklopfen „ein Like“ oder eine Zustimmung „Kommentar oder Teilen“ einholen.
Die Jugend entscheidet im Kollektiv, denn für alles wird eine Gesprächsrunde initiiert. Die WhatsApp-Studenten/-Schüler Gruppe entscheidet heute schnell, welche Wege in einem Projekt gegangen werden und kommuniziert dies auch als Gemeinschaft.

5. In den 1970er Jahren sind wir im Auto mit den Herrentaschen voller Geld, Reisechecks, Pässen und Dokumenten in den Familienurlaub gefahren. Heute befindet sich alles auf unserem SmartPhone.

Und viele weitere Handlungen und typische Verhaltensweise waren existent und alltäglich.

Heute – im Jahr 2016 – sieht es wie folgt aus.

1. Wir sind zu faul physisch am Schalter der Airline einzuchecken. Das machen wir lieber über unsere App bequem von der Couch und speichern die Boardkarte in unserem digitalen Speicher.

2. Wenn wir ein Hotelzimmer benötigen gehen wir auf eine der vielen Vergleichsportale um das tollste Privatzimmer zum günstigsten Preis für berufliche Zwecke zu erhalten und dies auf unserem Smartphone mit hinterlegter Bezahlfunktion und allen Richtlinien der Reisekostenabrechnung.

3. Wenn wir heute ins Auto steigen, spielen die Kinder auf der Rücksitzbank ein digitales Wissensspiel während uns Google Maps den schnellsten Weg mit allen aktuellen Verkehrsmeldungen versorgt. Und ist dann doch mal eine Panne eingetreten, wird uns über OnStar direkt geholfen.

Wir sind nicht mehr alleine. Und wenn wir denn gar keine Lust mehr zum selber fahren haben, werden wir bald nur noch im Auto sitzen und werden chauffiert. Das Fortbewegungsmittel „Automobil“ hat sich zur Mobilitätslösung gewandelt.

4. Der Axel Springer Verlag geht eine Kooperation „News“ mit Samsung ein.

5. Mit dem IPhone ist erstmalig auch ein mobiles Telefongerät von den Mitarbeitern in die Unternehmen getragen worden – und die Unternehmen haben es aufgegriffen. Eine simple Welt der digitalen Anwendung. Blackberry wurde durch den Einsatz, den Möglichkeiten und den Spaß der Arbeitnehmer verdrängt.

6. Vieles ist im Internet transparent geworden – insbesondere Preise. Sonderkonditionen für Geschäftskunden sind teilweise ganz verschwunden oder nur noch bedingt vorhanden. Es gibt unzählige Online-Druckereien, die sich auf Masse spezialisiert haben. Während sich die übrigen Druckereien auf zunehmend hochwertige und besondere Drucke fokussieren. Aufgrund der Transparenz findet eine neue Verteilung statt.

7. Ab dem Frühjahr 2017 wird es dann auch die Mietbox geben, die neue Wege in der Share Economy geht – 24/7 qualitatives Werkzeug für Handwerker und Hobbywerker geht. Sie leihen sich hochprofessionelles Qualitätswerkzeug für Ihr Heimwerker Projekt aus. Dabei ist der Ort des Ausleihens ein stationärer Einzelhandelscontainer nur ohne Verkäufer, Berater und Personal.

FAZIT: Was berechtigt vom Marketing-Urknall des 09. Januar 2007 zu sprechen?

  1. Die Treiber der B2B Welt haben sich verschoben. Mit zunehmender Geschwindigkeit sind diese im B2C zu finden.
  2. Aufgrund der Einfachheit disrupiv auf eine kritische Masse zu stoßen, haben es junge Unternehmen mit innovativen Ideen heute viel leichter – und lernen den Großunternehmen damit das Fürchten. Die Rangordnung verschiebt sich.
  3. Mit der neuen digitalen, örtlichen und zeitlichen Freiheit stehen ganze Bereiche vor einer kompletten Neuausrichtung: Arbeitszeit- und Büromodelle, Verfügbarkeiten und Transparenz, Services und Dienstleistungen, Prozessabläufe und Verknüpfungen, Komponenteneinsatz und deren Mehrwerte.
  4. Share Economy kombiniert den On- und Offline-Bereich.
  5. Die Arbeitsschwerpunkte verändern sich. Standardisierte Abläufe und Prozesse werden autonom automatisiert, während spezifische und komplexe Arbeiten ein höheres Niveau erfordern und erreichen.
  6. Für das Marketing steht nicht mehr der Feature sondern der Gesamtnutzen oder die Erlebniswelt im Vordergrund.

! Es gilt die Mobilität abzubilden und nicht für das Automobil zu werben.

! Es gilt die Einzigartigkeit der Menschen aufzuzeigen und nicht die Antifaltencreme vorzustellen.

! Es gilt die Selbstverständlichkeit der Geschäftsreise darzulegen und nicht die Compliance konforme Abwicklung der Reisekosten aufzuzeigen.

Vom Marketing-Urknall kann daher durchaus vom 09. Januar 2007 gesprochen werden, denn dies sind alles Beispiele für den Anfang der Entwicklungen – und wir sind noch lange nicht am Ende…

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer

 

UNTERNEHMERISCHE KREATIVITÄT FOKUSSIERT AUF DEN DYNAMISCHEN FAKTOR KOMPONENTEN-DENKEN

In einer schnelllebigen Zeit wird nach zeitnahen Handlungen und Lösungen gefragt. Da bleibt die klassische Forschung- & Entwicklungsarbeit/-zeit auf der Strecke und die Unternehmen suchen nach Alternativen.

            Doch was tun, wenn nicht stehlen?

Dieser altbekannte Satz gewinnt heute unter einem anderen Aspekt an Bedeutung. Insbesondere große Unternehmen sind von ihrem Aufbau und ihrer Organisation eher schwerfälliger und starrer als kleine und junge Unternehmen. Noch vor 20 Jahren fiel dies erst nach 15 – 20 Jahren auf – im Gegensatz zu heute. Die Unternehmen haben händeringend nach Lösungen gesucht und nun endlich – vielleicht – auch gefunden – junge, innovative Start-ups, die am Puls der Zeit sitzen.

Sie sind wissbegierig, engagiert und kennen keine Aussagen wie
„Das haben wir schon immer so gemacht“.

Dieser unschätzbare Wert an Frische, Innovation und Spirit ist es, der Großunternehmen dazu geführt hat, sich die Start-ups fokussiert unter die Lupe zu nehmen. Doch nicht nur Jungunternehmen scheinen interessant zu sein. Jegliche Form von Leistungen und Angebote, die eine Teilkomponente in einem neuen Konstrukt oder mit einem bestehenden Giganten ermöglicht, hat einen höheren Stellenwert, denn die eigens ins Leben gerufenen Neuerungen.

            Die horizontale und vertikale Ebenen stehen im Weg!

Während sich Unternehmen früher für eine vertikale oder horizontale Entwicklung entschieden haben, steht heute die multidimensionale Weiterentwicklung an. Erschwerend kommt hinzu, dass diese unendlichen Ebenen nicht statisch konstant bleiben, sondern sich nach Situation und Gegebenheiten in ihrem Wert und in ihrer Nutzung verändern. Eine Art semantisches Netz der Möglichkeit wird aufgebaut und eingesetzt. In dieser Form der Unternehmenssteuerung ist es herausfordernder geworden, eine Entscheidung über Relevanz, Kosteneinsatz und Umsetzung zu treffen.
Es existieren Trends wie die Digitalisierung, Globalisierung oder den Sharegedanken, die es gilt zu integrieren.

Statisch war gestern, semantische Dynamik ist heute

Die semantische Dynamik in Unternehmen verlangt an jedem Merkmal, insbesondere bei Neuerungen und Innovationen, einen für sich breite Vielfaltsbetrachtung. Kleinere Nischenanbieter oder junge Start-ups bearbeiten und bewerten einen Teilbereich wertneutraler und vielfältiger als Unternehmen, die über Jahrzehnte hinweg eine Kernleistung horizontal oder vertikal ausgebaut haben. Man könnte meinen, dass damit die Welt den Jung- und Kleinunternehmen gehört. Ist dem so? Und sind damit die Groß- und Traditionsunternehmen nicht diesen hoffnungslos ausgeliefert? Weiterhin stellt sich die Frage, ob es ausreichend junge und kleine, nachwachsende Unternehmen mit neuen Ideen und Innovationen gibt, um den Bedarf zu decken?

            Unternehmerische Kreativität dank Komponenten-Denken

Bislang wurde die Idee als solches in den Mittelpunkt gesetzt, jedoch ohne die Art und Weise, wie diese aufgebaut wurde und dass es einen vergleichbaren Innovationsansatz gab oder vorhanden war, der sich nur in der Methodik differenziert. Unternehmerische Kreativität dank Komponenten-Denken schließt mit ein, dass nicht nur die Idee oder Innovation als solches ihre Bedeutung findet, sondern die Methode, der Einsatz und die Möglichkeiten integriert sind.

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Kooperation von Amazon und dem Lautsprecheranbieter Sonos. Nicht die Lautsprecherfunktion als solches steht an erster Stelle, sondern die übergeordnete Zielsetzung der SmartHome Steuerung.

Amazon als ehemaliger Buchhändler und ein Lautsprecherhersteller treten gemeinsam in Welt der Haustechnik ein.

            Übergeordnetes Denken und Handeln sind wichtiger denn je

Einige der Groß- und Traditionsunternehmen haben erste Ansätze gefunden, wie sie diesen neuen Weg aus sich heraus mit anderen beschreiten können. Beispiele dafür sind AirPlus und der Axel Springer Konzern. Beide haben in einem entscheidenden Bereich eine maßgebliche Kernkompetenz und erweitern diese um einen übergeordneten Nutzen. Damit öffnen sich völlig neue Perspektiven und Möglichkeiten. Diese können unbegrenzt von den Varianten der Digitalisierung, des Sharegedankens oder allen weiteren Ideen, die noch kommen werden, aufgenommen werden. Diese Flexibilität ermöglicht ein flexibles und schnelles Agieren ohne die langfristige Sicht aus den Augen zu verlieren. Es findet eine Streuung der Risiken und der Ertragsmöglichkeiten statt, die so zuvor noch nicht vorhanden war.

Es ist mit einem semantischen Netz mit unendlich vielen Netzpunkte zu vergleichen, die alle unterschiedlich ausgeprägt mit einander verbunden sind. Eine Beziehung zwischen zwei Punkten die heute eine hohe Relevanz hat, kann morgen vorübergehend weniger bedeutsam sein und wieder in den vorherigen Status zurückkommen – je nach Impuls, Nachfrage und Ausführung.

            Neue Voraussetzungen sind damit unabdingbar

Die Anwendung setzt voraus, dass bislang bewerte Denk- und Kriterien Muster erweitert werden müssen, linear und statisch weicht der Dynamik und der semantischen Sichtweise. Ein Austreten aus dem Geflecht ist weniger dramatisch, da die wichtigen Punkte nicht mehr an wenigen anderen oder in einer Abfolge in Bezug stehen. Doch es ist ebenso wichtig, dass die Bedeutung der einzelnen Punkte sinkt, sie jedoch nicht unbedeutend werden. Das Gesamtziel/-Nutzen steht im Vordergrund und nicht mehr ein Teilaspekt. Der Gesamtoutput dient dem Kunden und hat damit seine Existenz-Berechtigung.

Unternehmerische Kreativität ist damit weitaus mehr als neue Ideen am Fließband zu kreieren. Vielmehr wird ein übergeordnetes Ziel inklusive seinem Nutzenversprechen zum Modell der Zukunft.

Unternehmerische Grüße,
Ihre
Nicole M. Pfeffer