Ethik Society zeichnet biofruit GmbH aus

Januar 2018 / Online Ausgabe
Dürener Unternehmen engagiert sich für die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums und beweist täglich ethisches Handeln in der Praxis.
Die in Düren ansässige biofruit GmbH wurde jüngst für ihre ethische Unternehmensausrichtung und die Prinzipien ehrbaren Kaufmannstums ausgezeichnet und in die Ethik Society aufgenommen.

Palmöl steckt sozusagen in fast jeder Wurst

Dezember 2017 / Online Ausgabe
Palmöl steckt heute in jedem zweiten Supermarktprodukt und Palmöl steht im Hinblick auf ethische und ökologische Gesichtspunkte zu Recht in der Kritik. Für seinen Anbau werden hauptsächlich in Südostasien Regenwälder gerodet.

Die Freiheit von Entscheidung ‒ löst Respekt aus & Blockaden auf

Gespräch mit Hendrik Habermann – Geschäftsführer der Habermann-Gruppe

Mit dem Austausch der AGB in die AGW (Allgemeine Geschäftswerte) hat Habermann es geschafft, ein neues Verständnis in Geschäftsbeziehungen zu etablieren. Es geht in seinem Ansatz um ein werteorientiertes Geschäftsverhältnis, das Mehrwerte für alle Geschäftspartner schafft. Er hat damit auf eindrückliche Weise bewiesen, dass er die Empathiewelten potenzieller Kunden und deren Werte im Blick hat. Durch die AGW schafft er es, das Verhältnis mit Kunden oder Dritten auf ein positiv formuliertes Fundament zu stellen, auf das man sich im Problemfall besinnen kann.

Lesen Sie hier den Beitrag:

 

 

Auszeichnung: Bernd Kiesewetter ist Mitglied der Chefsache Best99 Premium Experts

November 2017 / Online Ausgabe
Auszeichnung: Bernd Kiesewetter ist Mitglied der Chefsache Best99 Premium Experts
Experte für Verantwortung motiviert Menschen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen.

 

Führungsfehler – So treiben Chefs mit System Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout! Fortsetzung Tipp 5-7 von 52

November 2017 / Online Ausgabe

Tipp 5: Behalten Sie wesentliche Informationen für sich
Wissen ist Macht! Das ist das Erfolgsrezept der Anti-Chefs. Je mehr Wissen und Kenntnisse Sie haben und desto weniger Informationen Ihre Mitarbeiter haben, umso mehr steigt die Unverzichtbarkeit. Sie geben auf keinen Fall Ihr Wissen preis, denn Wissen abgeben, Andere stärken – nein, das gehört sich nicht. Schlussendlich haben Sie sich ja auch Ihren Wissensschatz über Jahre hinweg angeeignet. Ihnen hat ja auch keiner geholfen. Mit unzähligen Überstunden haben Sie sich nach getaner Arbeit weiterentwickelt, um sich unersetzbar zu machen. Und geben Sie doch zu, es ist ein tolles Gefühl von Mitarbeitern, anderen Vorgesetzten und auch Kunden gebraucht zu werden.

 

Der Rat der Weisen: Das überzeugt Chefs im Vorstellungsgespräch

Bewerbung.com – Online Ausgabe, Okt. 2017

„Der Rat der Weisen“ ist eine Gruppe hochkarätiger Personal- und Karriereexperten, die auf Bewerbung.com regelmäßig Themen rund um Bewerbung, Gehalt und Karriere behandeln. Unser neuen Weisen Vanessa Weber*, Geschäftsführerin der Weber Werkzeug GmbH, haben wir zu ihrer Premiere folgende Frage gestellt:

„Frau Weber, welches Vorstellungsgespräch hat Sie als Chefin am meisten beeindruckt?“

Vanessa Weber: „Das beste Vorstellungsgespräch, das ich bisher hatte, war mit einem unserer derzeitigen Auszubildenden. Bei ihm hat mich vor allem seine Frage beeindruckt, die er mir am Ende unseres Gesprächs stellte, als ich fragte, ob er noch Fragen hat: „Frau Weber, was unterscheidet eigentlich einen guten von einem exzellenten Mitarbeiter?“

Da war ich erst einmal baff, weil ich diese Frage tatsächlich in den 15 Jahren, in denen ich nun auch schon Vorstellungsgespräche führe, noch nie gehört hatte. Wahrscheinlich hatte er diese Frage irgendwo gelesen oder das als Tipp bekommen, wie viele andere, die gute Tipps vor so einem Gespräch studieren. Aber niemand hatte sich wohl bisher getraut, so eine Frage zu stellen. Was mir dabei so wichtig war: Ich hatte sofort das Gefühl, dass er die Frage ernst meint.

 

Der Anti-Stress-Trainer – Hendrik Habermann im Interview mit Marcel Schettler

Hendrik Habermann
Geschäftsführender Gesellschafter der t.ü.t.e gmbh und der habermann hoch zwei gmbh

Gemeinsam mit seinem Bruder Hartwig ist Hendrik Habermann Inhaber und Geschäftsführer gleich zweier Unternehmen. Die habermann hoch zwei gmbh ist eine Marketingagentur für gegenständliche Kommunikation und hat sich auf die Gestaltung und Produktion hochwertiger und innovativer Werbemittel, Präsente und Mailingverstärker spezialisiert.

Mit der t.ü.t.e gmbh entwerfen und produzieren die beiden Brüder hochwertige Tragetaschen, Kartonagen oder Verpackungen für namhafte Unternehmen und Marken. Gegründet im Jahr 2004, beschäftigen die beiden Unternehmen, die ihren Sitz in Dormagen haben, heute 20 festangestellte Mitarbeiter in den Bereichen Design, Produktion und Vertrieb. Hendrik Habermann ist zudem ein erfolgreicher Autor von Fach- und Buchbeiträgen und als Speaker und Referent für Unternehmer unterwegs.

www.tuete.com
www.habermann.info
www.hendrikhabermann.com

 

  1. Was war mein stressigstes Projekt oder Erlebnis?

Mein stressigstes Erlebnis war die Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Diese hat uns seinerzeit völlig unvorbereitet getroffen und fast in die Insolvenz geführt. Ende 2008 waren wir, vier Jahre nach der Gründung, noch immer voll in der Wachstumsphase und hatten dementsprechend unternehmerische Entscheidungen für die Zukunft und die weitere Expansion getroffen. Wir waren nur auf Wachstum programmiert.

Der Anti Stress Trainer

Der Anti Stress Trainer: Jetzt auf amazon ansehen.

Doch plötzlich war alles ganz anders. Plötzlich galt Krisenmodus. So waren wir 2009 zum Beispiel mit der Einführung eines SAP-Systems beschäftigt, als die Krise über uns hereinbrach. Innerhalb kürzester Zeit verloren wir fast die Hälfte unseres Umsatzes, langjährige Kunden reduzierten ihre Bestellungen oder stellten die Geschäftsbeziehung vollständig ein.

Ein Handbuch oder eine Anleitung, was in einem solchen Fall zu tun ist, gab und gibt es für Unternehmer nicht und so kam es, dass wir viele notwendige Entscheidungen nur zögerlich und oft zu spät getroffen haben. In der Krise fiel uns erst auf, dass viele Zuständigkeiten zwischen meinem Bruder und mir völlig ungeklärt waren und wir daher oftmals erst mühsam Konsens für bestimmte Entscheidungen, wie zum Beispiel die Trennung von Mitarbeitern, herbeiführen mussten.

„Wenn Du erkannt hast, was notwendig ist, dann musst Du es auch durchziehen!“

Auch wenn der Satz abgedroschen klingen mag, aber letztlich sind wir gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Wir haben unser Geschäftsmodell verändert, Nischen gesucht und uns neu positioniert und spezialisiert. Die Kundenstruktur hat sich ebenfalls gravierend verändert. Haben wir früher mit wenigen Großkunden große Umsätze gemacht, so sind wir heute deutlich breiter aufgestellt und nicht mehr abhängig von einem oder mehreren Kunden.

So hart die Zeit damals auch war und so viele schlaflose Nächte sie auch verursacht hat – am Ende hatte die Krise auch etwas Gutes. Eine Krise zwingt Dich nämlich besser zu werden; nur aus Erfolgen lernst Du als Unternehmer nichts!

  1. Welche Themen lösen in meinem Unternehmer-Alltag bei mir Stress aus?

Hier würde ich zwei Dinge nennen: Mich stressen schwierige oder unangenehme Entscheidungen, die Menschen betreffen. Dazu gehören zum einen die, manchmal unvermeidbare, Trennung von Mitarbeitern, aber auch Schwierigkeiten mit Partnern, Lieferanten oder Kunden, die vielleicht nicht aufgelöst oder für alle zufriedenstellend geklärt werden können. Am Ende werden diese Gespräche oft emotional, weil Erwartungen enttäuscht wurden oder sich diese Menschen verletzt fühlen.

Ebenfalls in Stress gerate ich bei Themen oder Schwierigkeiten, die Auswirkungen auf die Liquidität des Unternehmens haben. Kunden, die Rechnungen zu spät bezahlen, Qualitätsmängel, für die Kunden Nachlässe einfordern oder sicher geglaubte Aufträge, die dann doch nicht kommen – das alles sind Dinge, die bei mir die Alarmglocken läuten lassen und auf die ich emotional stark reagiere.

Die Erlebnisse aus dem Jahr 2009, wo ich teilweise um jeden Tag froh war, an dem wir keine Insolvenz anmelden mussten, haben mich hier sicherlich sehr geprägt und sensibilisiert. Das hängt mir nach. Es ist vielleicht ein bisschen wie in der Kriegsgeneration, die nichts wegwerfen kann, weil sie Mangel erfahren hat. Ich kann zwar vieles loslassen, aber das Gefühl von damals möchte ich nie wieder erleben. Wahrscheinlich wird es mein ganzes Unternehmerleben prägen.

  1. Was ist mein persönlicher „Anti-Stress-Tipp“?

Es klingt vielleicht banal, aber meine Empfehlung ist es, Stress gar nicht erst entstehen zu lassen. Ich führe zum Beispiel heute unsere Mitarbeiter deutlich unmittelbarer und direkter als früher. Ich habe gelernt und mir angewöhnt, meine Erwartungen an den Mitarbeiter klar und konkret zu kommunizieren und mit dem Mitarbeiter Einigkeit über unsere Ziele, seine Aufgaben und Vorgaben zu erzielen.

Gibt es in der Zusammenarbeit Probleme oder unterschiedliche Auffassungen, so spreche ich diese heute entweder sofort oder zumindest sehr zeitnah und ebenfalls so konkret wie möglich an – ohne Umschweife. So kommt es in Mitarbeitergesprächen heute kaum noch zu emotionalen und unklaren Vorhaltungen über Dinge, die Wochen oder Monate zurückliegen und an die sich niemand mehr im Detail erinnern kann.

In Sachen Finanzen haben wir uns nach den Erfahrungen in der Krise ebenfalls besser aufgestellt. Wir planen heute deutlich vorausschauender und kennen unsere Zahlen auch sehr viel besser. Wir sind zudem viel näher am Kunden und spüren Veränderungen oder Rückgänge hier deutlich früher als vorher und können damit entsprechend gegensteuern. Diese Dinge haben mir geholfen, meinen Stresslevel deutlich zu reduzieren.

Und last but not least – ich mache mir keine Gedanken mehr darüber, was andere denken. Ich beschäftige mich nur mit der Frage „Wie kommen wir weiter?“ und nicht mit der Frage „Wem gefällt das?“.

Sei mehr wie Pippi Langstrumpf – und mach, was dir gefällt

Xing – Online Ausgabe, Okt. 2017

Am Lebensende bereuen viele Menschen, im Leben zu wenig gewagt zu haben. Eine leidvolle Erkenntnis, die Du ganz einfach vermeiden kannst, wenn Du Dich von Deinen Denkgrenzen löst.

Als mich mein Vater bat, seinen Werkzeughandel zu übernehmen, war mir direkt klar: ich mach’ das. Ziemlich naiv könnte man meinen, schließlich war ich gerade 18 Jahre alt und dem Schulhof näher als dem Chefsessel. Niemand glaubte auch nur ansatzweise, dass ich, das kleine blonde Mädchen aus Aschaffenburg, die neue Chefin eines etablierten Mittelständlers sein könnte. Werkzeug, das ist schließlich nur was für Männer. Und überhaupt: Was will eine junge Frau mit so einem Betrieb? Wie du siehst, haben außer meiner Familie nur die wenigstens an mich geglaubt. Doch die Chance war nun mal da – und ich habe sie ergriffen.

 

Fortsetzung – Führungsfehler – So treiben Chefs mit System Ihre Mitarbeiter in den todsicheren Burnout!

September 2017 / Online Ausgabe
Sie haben eine richtige und wichtige Entscheidung getroffen und nach reichlicher Abwägung einen Mitarbeiter eingestellt, der Ihnen als Burnout-Chef weder fachlich noch menschlich das Wasser reichen kann.

 

Ärger im Büro – Du hast den Chef, den du verdienst

September 2017 / Online Ausgabe
Du hast den Chef, den du verdienst
Ohne Zweifel: Manche Chef sind einfach für den Posten ungeeignet. Oft beruhen die Probleme aber auf Gegenseitigkeit. Das muss nicht so bleiben. Denn auch einen Chef kann man beeinflussen und führen.